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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Streetfood in Brandenburg Lecker essen unterwegs

28. März 2017 von Matthias Schäfer

Sie nennen sich Foodtrucker, sind mobil und ziehen von Ort zu Ort. Ihr Herz tickt für gutes Essen sowie die jeweilige Region Brandenburgs, in der sie leben. Und sie alle kochen aus Leidenschaft. Zu finden sind sie auf Streetfood-Märkten, Festivals oder privaten Veranstaltungen – und das nicht nur in Berlin, sondern zunehmend auch in Brandenburg.

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Grünkohl-Crêpe aus Finowfurt

Jenny Ehlert aus Finowfurt ist eine von ihnen. Sie zieht seit 2012 durchs Land und bietet auf Märkten und Festen ihre Crêpes und Galettes an. Diese werden allesamt frisch und à la Minute vor den Augen der Kunden zubereitet. Das kann dann auch schon mal etwas länger dauern, trotz der vier großen Crêpe-Eisen, die sie bei großen Veranstaltungen aufbaut. Denn Qualität braucht eben seine Zeit. Ob vor wenigen Wochen auf dem Weihnachtsmarkt in Eberswalde, beim vergangenen Festival „Inselleuchten“ in Marienwerder oder auf dem bevorstehenden Ostermarkt im Frühjahr im Kloster Chorin im Barnimer Land. Weitere Stationen mit ihrem Wagen waren im vergangenen Jahr das Erntefest im Barnim Panorama in Wandlitz sowie das Rosenblütenfest an der Bioland-Rosenschule in Radekow in der Uckermark.

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Jenny Ehlert von Crêpe so lecka Foto: Crêpe so lecka

Nachdem die geduldig Wartenden endlich ihren gewünschten Crêpe in Händen halten hört man nicht selten ein: „Hmm, so lecka!“ Diese immer wieder gefallene Äußerung brachte Jenny Ehlert schließlich auf die Idee, ihr Unternehmen Crêpe so lecka zu nennen. Für diese französische Spezialität verwendet Jenny Ehlert ausschließlich Bio-Zutaten. Und die Füllungen sind mitunter sehr kreativ. So befindet sich auf der Speisenkarte auch eine ganz außergewöhnliche Spezialität: der Grünkohl-Crêpe.

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Ziegenkäse-Burger aus Potsdam

Wer nicht so lange warten möchte, kann sich ja bis dahin mal einen Burger von den Machern von Foodbox bauen lassen, zum Beispiel mit Ziegenkäse und dazu frittierte Süßkartoffel-Pommes. Der Foodtruck ist regelmäßig in Potsdam und Umgebung unterwegs. Neben Stationen in der Innenstadt ist das Team um Melvyn Johnen einmal pro Woche auch in Caputh am Schwielowsee zu finden. Besonderes Merkmal: Die Zutaten für die Burger kommen alle aus der Umgebung. „Das verwendete Rindfleisch stammt beispielsweise von einem Fleischer aus Ferch“, sagt Melvyn Johnen. Regional ist auch das Brötchen, das unter Foodtruckern Bun heißt – es wird gebacken von der Traditionsbäckerei Zillmann in Werder an der Havel.

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Das junge Unternehmen Foodbox gibt es erst seit Juni 2016. Melvyn Johnen hatte genug von seinem alten Job als Personal Trainer in der Sport- und Gesundheitsbranche. So tat er sich infolgedessen mit einem Koch zusammen, um auch in Potsdam und Umgebung gutes Essen auf die Straße zu bringen. Und nicht nur dort ist er engagiert. Sein Team hat es sich unter anderem auch vorgenommen, die kulinarische Verpflegung an Schulen zu verbessern.

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Kleiner Mega-Truck aus Schönefeld

Ein Hingucker ist Esthea Wolfs roter Mega-Mini-Truck. Unter dem Namen „Rote Pause“ ist sie fast ausschließlich auf fest gebuchten Events zu finden. „Eigentlich kam ich rein zufällig zu diesem Truck. Als mein Mann diesen kleinen roten Flitzer bei Ebay sah, hat er sofort zugeschlagen. Und so bin ich zu meinem Mega-Mini-Truck gekommen“, erzählt sie. Das Innere des Fahrzeugs nimmt fast ausschließlich ein großer Grill ein, auf dem mal Bratkartoffeln, Spätzle, Gnocchis oder auch Thüringer Bratwürste garen. „Wir machen das, was unsere Kunden wünschen und sich auf einem Grill zubereiten lässt“, sagt Esthea Wolf.

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So ist sie als nächstes für ein Catering gebucht, auf dem frisch gebratene Piroggen gewünscht sind – wahlweise gefüllt mit Fleisch oder Gemüse. Gestanden hatte sie schon während einer Veranstaltung am Waschhaus in Potsdam, aber meist wird sie für das ergänzende Catering bei Familienfeiern geordert. Denn ihr Vorteil ist: Ihr Mini-Truck ist wendig und klein und passt durch fast jedes Garagentor oder jede Einfahrt. Wer Esthea Wolf vorab schon mal im Einsatz erleben möchte, muss nach Großziethen fahren. Dort steht sie regelmäßig zur Mittagszeit auf dem Parkplatz eines Discounters.

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Suppen und Currys bei "Cook rein"

Foodtruck Cookrein Foto: www.cookrein.com/Hans-Jürgen Schreier

Selbstständig gemacht haben sich seit Dezember 2016 Gudrun Fromm und Hans-Jürgen Schreier. Ihr Motto bei „Cook rein“ lautet: Frisches, leckeres und gesundes Essen dort anbieten, wo Menschen arbeiten oder wohnen. So werden alle Suppen und asiatischen Currys ohne künstliche Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe gekocht. Darüber hinaus bieten die beiden die meisten Gerichte nicht nur in einer klassischen, sondern ebenso in einer veganen und vegetarischen Variante an. Zu finden ist das Cook-rein-Team hauptsächlich auf Märkten in Oranienburg und Velten.

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Gutes drauf am Oberuckersee

Foodtruck GutesDrauf Foto: Matthias Schäfer

Ganz mutige Foodtrucker wagen sich sogar bis in die Uckermark – zumindest in der warmen Jahreszeit, wenn es besonders viele Städter aufs Land zieht. Dann öffnet „GutesDrauf“ seine Klappe am Campingplatz Oberuckersee in Warnitz, der direkt am Fernradweg Berlin-Usedom liegt. „Bei mir ist alles frisch gekocht – eben eine junge, kreative Küche mit Gemüse und Kräutern“, sagt Angelika Seydel von GutesDrauf. Hier steht sie mit ihrem Foodtruck hauptsächlich während der Berliner und Brandenburger Sommerferien, aber ebenso schon zu Pfingsten und ab Juni an den Wochenenden. Dann ist das „rollende Bistro“ mit Quiche, Knödeln, Currys, Kuchen und Getränken am Oberuckersee anzutreffen.

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Kreatives Essen mit Gemüse und Kräutern

Ulrike Lehmann von Knack.frisch bietet hingegen mit ihrem Wagen ein etwas anderes Catering an. So gibt es bei ihr zum Beispiel einen Kartoffelstampf mit veganer Bratensoße. Auch verschiedene Pesto hat sie im Angebot. Das Gemüse dafür stammt vom Auenhof Pabsthum. Und ihr Essen bietet sie in Neuruppin und Umgebung an. Aber sie fährt mit ihrem Anhänger auch zu Veranstaltungen, die weiter entfernt sind. So war sie im vergangenen Jahr auf dem Wilde-Möhre-Festival am Gräbendorfer See bei Cottbus, auf dem sie insgesamt 600 Kilogramm Bio-Gemüse zu leckeren Gerichten für die Besucher verarbeitet hatte. Und in diesem Jahr auf dem Foodtruck-Markt in Potsdam mit dabei zu sein, kann sie sich auch vorstellen.

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Schaufenster Uckermark in Markhalle neun

Brandenburger Köstlichkeiten kann man auch jede Woche in der Markthalle neun in Berlin-Kreuzberg genießen. Das „Schaufenster Uckermark“ in der Markthalle Neun zeigt, was die Region kulinarisch zu bieten hat: Käse und verschiedene Milchprodukte, Schinken und Wurst, Bier und Apfelwein, Säfte, Marmeladen, Tees und viele weitere Leckereien.

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