Ich frage Frau Szindlowski, ob man in der Storchenschmiede auch etwas zu essen und zu trinken bekommen könne. Aber ja, entgegnet sie, am Wochenende bieten wir unseren Gästen Kaffee und Kuchen an. Zufällig bin ich am Wochenende hier und genieße sogleich ein Stück frisch gebackenen Obstkuchen. Wer unter der Woche nach Linum kommt, muss immerhin nicht verdursten, denn es gibt Kaffee, Tee, Säfte von der benachbarten Mosterei und sogar Eis. Künftig soll es aber auch unter der Woche ein gastronomisches Angebot geben, versichert mir Frau Szindlowski, als wir uns verabschieden.
Frisch gestärkt zieht es mich zum Gebäude mit den einladenden roten Fensterläden und rot-weißen Markisen. „Mosterei“ steht an dem Haus, das zu einem Vierseitenhof gehört. Hier wird Obst und Gemüse zu Most, vor allem aber Äpfel. Die wachsen ohne künstlichen Pflanzenschutz und Dünger auf den Streuobstwiesen von Regine Scholz-Berg – Gravensteiner, Boskop, Kaiser Wilhelm.