• Die Havel an einem Sommertag, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog Die Havel an einem Sommertag, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog
    Ort: Brandenburg an der Havel

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Ab in den Westen Fünf Ausflugstipps für das Havelland

20. Juni 2013 von Matthias Schäfer

"Urlaub in Brandenburg. Jetzt erst recht" gilt natürlich auch für das Havelland. Hier, nur eine knappe Stunde von Berlin entfernt, kommen Urlauber voll auf ihre Kosten. Mit dem Naturpark Westhavelland befindet sich der größte Naturpark Brandenburgs in der Region. Brandenburg an der Havel gilt als die Wiege der Mark Brandenburg. Und wer das Havelland vom Wasser aus entdecken möchte, kann auf einem Floß oder Bungalowboot über eines der schönsten Wasserreviere in Deutschland schippern.

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Abkühlen im Havelland

So erwartet auch das Havelland zahlreiche Besucher. Wer an heißen Sommertagen sich abkühlen und einen Sprung ins kühle Nass wagen möchte, sollte zum Hohennauener-Ferchesarer See fahren. Auch Kanus stehen hier zum Verleih bereit - geführte Touren sind ebenso möglich. Doch nicht nur Wassertouristen kommen auf ihre Kosten, der Ort ist auch für Campingfreunde ein wahres Paradies. Der Campingpark Buntspecht bietet aber nicht nur Zelt-, Caravan- und Wohnmobil-Stellplätze, sondern vermietet auch Bungalows sowie Ferienhäuser.

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Wellenreiter im Havelland Foto: 2Wave

Wasser und Backsteine: Brandenburg an der Havel bietet beides

Wer Wasser und Kultur im Havelland am liebsten miteinander verbinden möchte, ist in Brandenburg an der Havel gut aufgehoben. Die Stadt blickt auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurück. Die historische Altstadt, die Neustadt und die Dominsel mit ihren herausragenden Denkmalen sind Zeugnisse der wechselvollen Geschichte.

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Wasserblick auf dieNeustädtische Bucht in Brandenburg an der Havel Foto: STG Brandenburg

Touristen können hier ein herausragendes Ensemble von mittelalterlicher und vor allem gotischer Baukunst besichtigen - beispielsweise am Neustädtischen Mühlentorturm, der Domkirche St. Peter und Paul oder dem Altstädtischen Rathaus. Darüber hinaus ist Brandenburg an der Havel ein idealer Ort für Wassersportler und Angler. So befindet sich die Stadt mitten im größten zusammenhängenden europäischen Binnenwasser-Sportrevier der "Potsdamer- und Brandenburger Havelseen".

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Birnentorte in Ribbeck

Ohne Birnen geht in Ribbeck nichts. Seit Theodor Fontane Ribbeck auf die literarische Weltbühne hob, drückt die Birne, den kleinen Ort im Havelland ihren Stempel auf. Im Alten Waschhaus können Besucher nicht nur Wissenswertes über das Waschen vor über 150 Jahren erfahren. Bei Marina Wesche gibt es auch die besten Birnentorten weit und breit.

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Das Alte Waschhaus in Ribbeck. Hier gibt es die besten Birnentorten weit und breit. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Über 200 Rezepte hütet sie. Und eines lässt sie sich nicht nehmen: Die Torten für ihre Gäste selbst zu backen. Und nach dem Kaffeetrinken warten noch das Schloss, die Alte Schule und die Brennerei auf den Gast. Und wer noch mehr Geschichte erleben möchte, der fährt weiter zum Landgut A. Borsig.

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Radeln durch urwüchsige Wälder

Urwüchsige Wald- und Seenlandschaften, zahlreiche Schlösser und Gärten, malerisch gelegene Ortschaften - dieses reizvolle Wechselspiel zwischen Natur und Kultur charakterisieren eine Fahrradtour rund um den Schwielowsee im Havelland. Einen Zwischenstopp sollten Radler unbedingt in Caputh einlegen und das Barockschloss besichtigen.

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Die Havel: an ihr kommt man im Havelland nicht vorbei. Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog

Auch das Einstein-Haus ist einen Besuch wert. Der Physiker Albert Einstein wohnte hier in den Sommermonaten 1928 bis 1932. Ein Kleinod ganz besonderer Art auf der Tour ist der Japanische Bonsaigarten in Ferch. Zwischen hügeligen Moosflächen, prächtig blühenden Azaleen und edlen Zierkirschen können Besucher wandeln, einen Tee trinken oder einfach nur den Kois im Teich hinterherschauen.

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"Gastronauten" wecken Gaumenfreude

Wer Kunst mit gutem Essen verbinden möchte, ist im Märkischen Künstlerhof in Brieselang genau richtig. An jedem ersten Sonntag im Monat überraschen Künstler ihre Gäste mit kulinarischen Erfindungen und phantasievollen Essensvarianten aus Topf, Pfanne und Ofen. Gastronauten nennen sich hier die Künstler und Köche. Sie tischen ihren Gästen ein Gesamtkunstwerk auf, bei dem der Teller zum Bildrahmen, das zubereitete Fleisch zur Skulptur und das Gemüse zum Gemälde wird. Freunde der Ess-Kultur sollten sich diesen Augenschmaus im Havelland nicht entgehen lassen.

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Im Havelland sollte man unbedingt am Schloss Caputh Halt machen. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Das muss man im Havelland erleben


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