Nach erholsamer Nacht und reichhaltigem Frühstück zieht’s dich noch einmal in die Natur. Raus aus der Stadt, rein in die Abgeschiedenheit. Dein Ziel: der Oberspreewald. „Die Atmosphäre ist dort eine ganz andere als in Lübben, viel mystischer, viel ursprünglicher“, erzählt Markus Karl.
Wieder bist du auf dem Wasser, diesmal selbst mit Paddel in der Hand. Im Kajak gleitest du durch die verzweigten Fließe. Die Stille der ruhenden Natur umschließt dich sanft. Handy aus, Sinne an. Dampfende Heuschober und dichtes Geäst spiegeln sich im schwarzen Wasser. Kühle Luft streift über die Wangen. Nur das Eintauchen der Paddel ist zu hören. Nimm dir Zeit, halt mal inne, tanke Kraft. Dieser Moment gehört dir allein.
Hast du deinen Weg durchs Labyrinth gefunden, mach noch Halt im 19. Jahrhundert, bevor dich das Hier und Jetzt wieder einholt. Verschlafen liegen die reetgedeckten Bauernhäuser des Freilandmuseums Lehde inmitten der Fließe. Steig aus, schau’s dir an. Die sorbischen Traditionen und Sagen ziehen dich garantiert in ihren Bann.