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  • Wellenreiter im Havelland, Foto: 2Wave Wellenreiter im Havelland, Foto: 2Wave
    Ort: Pritzerbe

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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Die Wellenreiter von Pritzerbe Surfen im Havelland bei Berlin

09. Juli 2013 von Steffen Lehmann

Zum Surfen an die Nordsee? Oder gar nach Spanien oder Portugal? Den Weg kann man sich ab sofort sparen. Ein findiger Brandenburger hat ein Boot konstruiert, das Wellen erzeugt, auf denen Surfer mit ihren Brettern reiten können.  Das neue Brandenburger Surfrevier liegt im Havelland. Nur eine Stunde mit dem Zug vom Hauptbahnhof entfernt.

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Hobbysurfer aufgepasst! Diese Idee könnte bald auf den Seen und Flüssen im Land für Furore sorgen. Frank Sorge hat viele Jahre auf dem Wakeboard verbracht. Irgendwann war er die vielen kleinen Wehwehchen, die das Wakeboarden nach sich zog, leid. Und er überlegt: Warum nicht ein Boot konstruieren, auf dessen Kielwelle man surfen kann?

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Der ultimative Surfspaß in Brandenburg wartet auf Hobbysurfer im Havelland. © 2Wave Foto: 2Wave

Perfekte Wellen zum Surfen

Frank Sorge tüftelt lange, bis die optimale Form des Rumpfs gefunden ist. Auf der Kiebitzbergwerft in Havelberg läuft das Boot später vom Stapel. Sein Name „2Wave“. Das Boot kann über Tanks bis zu 1000 Liter aufnehmen. Damit zaubert Frank Sorge „seine“ perfekten Wellen auf die Havel.

Durch die besondere Konstruktion des Boots sind die Wellen so geschaffen, dass auch pure Anfänger nach einer knappen Viertelstunde auf dem Surfbrett das Gefühl haben, sie hätten noch nichts anderes gemacht. Zum Start zieht das Boot den Surfer in die Welle auf der Wasserskistrecke bei Pritzerbe. Zwischen 15 und 18 Kilometer pro Stunde ist sein Boot schnell.

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Surfen für Jedermann

„Hier auf der Havel kann jeder surfen, der gesund ist. Auch der 60-Jährige“, sagt Frank Sorge. Zwischen 70 und 80 Meter sind die Wellen lang. Die Wellen sind gerade am Ende so leicht, dass damit auch Anfänger klar kommen, die noch nie auf einem Surfbrett standen. Die Neulinge starten mit den ganz langen Brettern. Nach und nach werden die Surfbretter kürzer und der Spaßfaktor auf der Welle steigt. Hier im Havelland warten keine Monsterwellen, sondern das Erlebnis, von einer Welle getragen zu werden.

Das ist ideal für kleine Gruppen von drei bis fünf Leuten, so der Wassersportfan. Aber auch größere Gruppen bekommt er aufs Wasser. Bis zu zehn Personen haben Platz auf dem Boot. Die Surfbretter stellt Frank Sorge zur Verfügung – von kurz bis ganz lang.

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Ruhe auf dem Wasser

Der junge Mann hätte auch nach Potsdam oder Berlin gehen können. Doch das war ihm alles zu laut und groß. Stattdessen hat er sein kleines Unternehmen im Havelland gegründet. Hier finden Wassersportler ideale Bedingungen. Das Revier der Potsdamer & Brandenburger Havelseen zählt zu den schönsten in Deutschland. „Ich mag einfach die Havel“. Auf dem Fluss gibt es keinen Andrang. Gerade für Anfänger ist das perfekt. Surfen im Havelland. Auf diese Nachricht dürften Hobby-Surfer aus Berlin und Brandenburg gewartet haben.

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