• Zwei Radfahrer auf dem Oder-Neiße-Radweg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer
    Ort: Neuzelle

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Fünf Ausflugstipps auf dem Oder-Neiße-Radweg
auf fast 300 Kilometern durch Brandenburg

13. Juni 2013 von Steffen Lehmann

Ein Radweg, zwei Flüsse, drei Bundesländer: das ist der Oder-Neiße-Radweg. Der östlichste Radweg Deutschlands durchquert auf fast 300 Kilometern Brandenburg. Zwischen Guben und Schwedt liegen Städte mit großer Vergangenheit und weite Landschaften. Diese fünf Highlights sollten Sie auf dem Oder-Neiße-Radweg unbedingt gesehen haben.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Carsten Rasmus

Ein Park für die Rose

In Forst werden Rosenträume lebendig. Die Stadt in der Lausitz feiert „100 Jahre Ostdeutscher Rosengarten“ mit der ersten Rosenschau seit 75 Jahren. Tausende Rosen blühen in dem sechs Hektar großen Park. Beim Spazieren durch den prachtvollen Landschaftspark warten Themengärten, kunstvoll gefertigte Skulpturen, Pergolenhöfe, romantische Wasserspiele sowie Ausstellungen und Veranstaltungen rund um die beliebteste aller Blumen: die Rose. Anreise: Mit dem Regionalexpress 2 bis Cottbus und dann weiter mit der Regionalbahn 46 nach Forst.

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Ein Barockwunder am Oder-Neiße-Radweg

Weiter Richtung Norden, kurz hinter Ratzdorf, sollten Sie den Abzweig nach Neuzelle nicht verpassen. Nach wenigen Kilometern begrüßt Sie die Silhouette des Klosters Neuzelle. Was beim ersten Anblick noch relativ unscheinbar wirkt, entpuppt sich als ein Blickfang. Das Kloster zählt zu den bedeutendsten Zisterzienserklöstern in Deutschland und Europa. Die barocke Ausstattung der Stiftskirche, der gotische Kreuzgang und der Klostergarten machen Neuzelle zum Barockwunder von Brandenburg.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Sebastian Höhn

Tom Hanks liebt Eisenhüttenstadt

Nur wenige Minuten von Neuzelle entfernt, führt der Oder-Neiße-Radweg weiter nach Eisenhüttenstadt. Die Geburtsstunde der sozialistischen Musterstadt schlug Anfang der 1950er Jahre. Von der Stadt schwärmt auch Hollywood-Star Tom Hanks. Während der Dreharbeiten zu „Cloud Atlas“ („Wolkenatlas“) besuchte er Eisenhüttenstadt. Danach machte er begeistert Werbung für Eisenhüttenstadt in der Talkshow von David Lettermann. Anreise: Mit dem Regionalexpress 1 von Berlin dauert die Fahrt etwa anderthalb Stunden.

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Schlafen im Eisenbahnwaggon im Hafen Groß Neuendorf

Unser nächster Tipp für einen Stopp auf dem Oder-Neiße-Radweg ist Groß Neuendorf. Die Gebäude des Hafens wurden 2005 saniert. Im ehemaligen Verladeturm gibt es ein Café. Und bei Kaffee und Kuchen hat man einen unglaublichen Blick über den Oder-Neiße-Radweg und die Oder nach Polen. Wer länger bleiben will, kann in der Ferienwohnung im Verladeturm übernachten. Schlichter eingerichtet sind die historischen Bahnwaggons der ehemaligen Oderbruchbahn gleich nebenan. Zum Angeln müssen Sie hier nicht einmal das „Haus“ verlassen. Die fünf Waggons stehen direkt am Wasser.

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Zu Besuch beim Biber im Nationalpark Unteres Odertal

„Natur, Natur sein lassen“ heißt das Motto in Brandenburgs einzigem Nationalpark. Er ist zugleich der einzige Nationalpark in Deutschland, der eine Flussaue und eine der letzten noch in großen Teilen intakten Flussmündungen Mitteleuropas schützt. Ein guter Ausgangspunkt für eine Entdeckung ist Schwedt. Von hier kann man eine geführte Kanutour durch den Nationalpark unternehmen. Und mit ein bisschen Glück sieht man einen Biber! Das Nationalparkhaus in Criewen erläutert in einer sehr sehenswerten Ausstellung die Arbeit der Ranger und stellt die unglaubliche Artenvielfalt des Nationalparks vor. Der Oder-Neiße-Radweg führt auf 50 Kilometern durch die Nationalpark-Landschaft. Anreise: Mit dem Regionalexpress erreicht man Schwedt in anderthalb Stunden von Berlin Hauptbahnhof.

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