• Radler in der Flusslandschaft Oder , Foto: TMB-Fotoarchiv/Carsten Rasmus

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Immer am Wasser entlang
Fünf Tipps für eine Radtour am Wasser in Brandenburg

25. Juli 2013 von Steffen Lehmann

Sommer, Sonne, Sonnenschein. Jetzt ist die perfekte Zeit für einen Ausflug nach Brandenburg. Und im wasserreichsten Bundesland muss man auch nicht lange fahren, bis man an einem See vorbeikommt. Wir haben fünf Radtouren herausgesucht, bei denen nicht nur Kilometer „gebolzt“ werden können, sondern auch für Abkühlung gesorgt ist.

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Brandenburg an der Havel: Sieben Seen und viel Geschichte

Brandenburg an der Havel gilt nicht nur als die "Wiege der Mark Brandenburg". Die Stadt an der Havel liegt auch inmitten eines der schönsten Wasserreviere Deutschlands. Durch das Revier der Brandenburger und Potsdamer Havelseen führt auch der Rundkurs von Brandenburg an der Havel über Plaue nach Kirchmöser zurück nach Brandenburg. Auf den 32 Kilometern wirkt die Havel wie ein Meer. Auf der Radtour gibt es eine Menge von schönen Rast- und Picknickplätzen mit tollen Blicken auf das "Havelmeer".

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Solche Blicke gibt es oft in Brandenburg an der Havel. Foto: STG Brandenburg

Bei soviel Wasser vor der Nase lohnt sich auch ein Gang aufs Wasser. In Plaue befindet sich der Heimathafen der Bungalowboote der Aquare Charter GmbH, einer der Preisträger des Brandenburger Tourismuspreises 2013. In Brandenburg an der Havel, an der Jahrtausendbrücke, liegt die Pension Havelfloß. Die Flöße von Christiane und Ingo Dierich holten den Tourismuspreis im Jahr zuvor.

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Uckermark: Panoramablicke am Oberuckersee

Gefühlt gibt es für manchen in der Uckermark sicher mehr Seen als Menschen. Aber ganz so ist es nicht in der Region, die 2013 als Sieger im bundesweiten Wettbewerb "Nachhaltige Tourismusregionen" hervorging. Die Radtour um den Oberuckersee beweist, warum die Uckermark eine der beliebtesten Reiseregionen in Brandenburg ist.

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Diesen Blick muss man gesehen haben: Drei-Seen-Blick bei Potzlow in der Uckermark. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Auf der 25 Kilometer langen Rundtour eröffnen sich Panoramablicke, die man bestimmt nicht so schnell vergisst. Bei Potzlow wartet der Sechs-Seen-Blick auf die Radler und in Fergitz gibt es immerhin noch fünf Seen zu bestaunen. Die Tour beginnt in Prenzlau, nach der Tour empfiehlt sich ein Besuch des ehemaligen Landesgartenschaugeländes. Die "grüne Wonne" hatte bis Anfang Oktober 2013 geöffnet.

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Tipp: Bei der Anfahrt mit DB Regio bitte beachten, dass die Züge in Richtung Ostsee in der Urlaubszeit von vielen Reisenden genutzt werden.

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Prignitz: Entlang der ehemaligen Grenze

Zwei Türme in Lenzen an der Elbe beschreiben die Geschichte der Region eindrücklich. Der Turm der Burg Lenzen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Er bietet einen phänomenalen Blick über die Flusslandschaft an der Elbe. Nur einen Kilometer entfernt steht an der ehemaligen Grenze noch ein Wachturm.

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Auf dem Elberadweg in der Prignitz geht es entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Von hier haben heute Radler, die auf dem Elberadweg unterwegs sind, einen faszinierenden Blick über die Elbtalaue nach Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und sogar bis Mecklenburg-Vorpommern. Von Lenzen führt die 27 Kilometer lange Rundtour über den kleinen Ort Mödlich nach Lenzerwische. Von dort geht es zurück nach Lenzen über Seedorf und Eldenburg.

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Elbe-Elster-Land: Tour mit Rad und Kanu

Diese Radtour ist abwechslungsreich: Ganz im Süden Brandenburgs können Radler einen Teil der Strecke mit dem Kanu zurücklegen. Die 35 Kilometer lange Tour startet in Bad Liebenwerda. In Neumühl kann man ins Kanu steigen und bis in das kleine Dorf München paddeln. Der Bootsverleiher transportiert währenddessen die Räder.

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Im Elbe-Elster-Land können müde Radler in ein Kanu steigen und einen Teil der Strecke paddeln. Foto: Kai Hüttner

Auf der Strecke liegt auch die älteste Brikettfabrik Europas - die "Louise" in Domsdorf. Ein ganz besonderes Industriedenkmal. Eine erfrischende Abkühlung wartet im Freibad in Tröbitz. Der kleine Spreewald bei Wahrenbrück lässt sich am besten bei einer Kahnfahrt entdecken. Eine gute Gelegenheit, die müden Beine etwas auszustrecken.

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Nicht an einem Tag: die Oder-Spree-Tour

Wer gerne länger im Sattel sitzt, dem sei die Oder-Spree-Tour empfohlen. Fast 300 Kilometer Radweg, vom ADFC mit vier Sternen zertifiziert, liegen zwischen Start und Ziel. Die Radtour bietet ein "Best-of" der Reiseregion Seenland Oder-Spree. Im Kurort Bad Saarow lohnt sich ein Abstecher in die SaarowTherme oder ins A-ROSA Scharmützelsee.

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Auch am idylischen Wirchensee im Naturpark Schlaubetal führt die Oder-Spree-Tour vorbei Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Auf der Strecke liegt auch das malerische Schlaubetal, eines der schönsten Bachtäler in Brandenburg. Dazu kommen der Naturpark Dahme-Heideseen und Sielmanns Naturlandschaft Groß Schauener Seen. Auf der Strecke liegt auch das Kloster Neuzelle, dem Barockwunder Brandenburgs, und die erste sozialistische Planstadt Eisenhüttenstadt.

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Was wir Ihnen noch auf den Weg geben möchten...

Gut zu wissen!

Wissenswertes bietet der ADFC

Viel Wissenswertes wie geführte Radtouren und die über 500 Bett & Bike Betriebe Brandenburgs erhält man auf der Seite des ADFC.

Ratgeber zum Radfahren

Einen Ratgeber zu Gefahren, Rechten & Pflichten beim Radfahren erhält man in der Broschüre von finanzen.de.

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