• Blick auf das Schweizer Haus in Stolpe, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Blick auf das Schweizer Haus in Stolpe, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Stolpe/Oder (16278)

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Fata Morgana in der Uckermark Wohnen wie in den Alpen im Schweizer Haus

29. Dezember 2013 von Steffen Lehmann

Für ein Wochenende in die Schweiz? Dafür muss man nicht Flugzeug steigen. Eine Stunde nördlich von Berlin in der Uckermark gibt es Berge, Täler und ein Haus, das eher die Alpen gehört: das Schweizer Haus in Stolpe.

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Foto: Steffen Lehmann

Gabriele Pust muss nicht überlegen, was ihr an der Uckermark gefällt. „Das ist meine Heimat!“, sagt sie. Zusammen mit ihrem Ehemann hat sie ein architektonisches Kleinod vor dem Verfall gerettet: das Schweizer Haus in Stolpe. Beim Blick auf den rustikalen Balkon, der um das ganze Haus läuft und die Holzmuster am Giebel erwartet man, dass gleich Heidi durch die Tür tritt.

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Schweizer Haus: Hier fehlt nur das Alphorn

Hier fehlt nur das Alphorn: Schweizer Haus in Stolpe. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Das Schweizer Haus ist über 150 Jahre alt und hat ein bewegte Geschichte. Als Gabriele Pust es zum ersten Mal an einem Wintertag sieht, liegt es da wie im Dornröschenschlaf. Das Schicksal meint es nicht immer gut mit dem Haus. Schon stark in Mitleidenschaft gezogen, gibt der Sturm „Kyrill“ dem Haus 2007 fast den Rest. Vom Dach bleibt nicht mehr viel übrig. Das Gemäuer ist ohnehin in Mitleidenschaft gezogen.

Trotzdem kaufen Gabriele Pust und ihr Ehemann später das Haus. Dann beginnt die Arbeit. Vier Jahre dauert die Sanierung des denkmalgeschützten Hauses. Unzählige Stunden verbringen sie auf der Baustelle. Familie und Freunde helfen mit. Dann ist der Dornröschenschlaf des Schweizer Hauses ist vorbei.

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Hier fühlt man sich wie in den Alpen. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Im Sommer 2011 feiern Gabriele und Manriko Pust die Eröffnung. Für beide geht an diesem Tag ein Traum in Erfüllung. Der Seminarraum im Erdgeschoss, die Sauna und Kaminofen: bei der Einrichtung überlässt Gabriele Pust nichts dem Zufall. In ihren Ferienwohnungen soll von Anfang an jedes Detail stimmen. Die sechs Appartements heißen Bern, Lausanne, Genf, Basel, Zürich und Glion. Auch das eine Idee der leidenschaftlichen Herbergschefin. Sie schreibt in die Schweiz und besorgt sich Informationen über die Städte. In Genf, erfährt sie, gibt es viele Parks. Klar, dass es im Appartement „Genf“ nun auch viel Grün gibt.

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Mitten im Nationalpark

Das Schweizer Haus liegt mitten im Nationalpark Unteres Odertal, dem einzigen Auennationalpark in Deutschland. Gabriele Pust gehört zu den ersten touristischen Partnern des Nationalparks. Urlaub und ein sorgsamer Umgang mit der Natur gehören für sie zusammen. In Stolpe und Umgebung kennt sie jeden Stein. Für ihre Gäste hat sie immer einen Tipp für einen Ausflug oder eine Aussicht in der Uckermark parat. Eine der schönsten Aussichten ist der „Grützpott“ in Stolpe. Der 20 Meter hohe mittelalterliche Wehrturm ist eine der größten erhaltenen Anlagen in Deutschland.

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Blick in den Nationalpark Unteres Odertal Foto: TMB-Fotoarchiv/Ronald Keusch

Gabriele Pust ist eine Uckermärkerin mit Leib und Seele. Besonders mag sie Landschaft in der kalten Jahreszeit. Dann ist die Uckermark für sie am schönsten. „Ich mag diese Stille, die sich über die Landschaft legt“, sagt Gabriele Pust.

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Information

Schöneberger Straße 1, 16278 Angermünde OT Stolpe, Telefon: (033338) 85564, Internet: www.schweizerhaus-stolpe.de

 

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