• Das Werkhaus in Gerswalde, Foto: Thomas Heimann
    Ort: Gerswalde

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Haus des Jahres 2014
Häuser in der Uckermark gewinnen Architekturpreis

20. September 2014 von Steffen Lehmann

Die Uckermark hat nicht nur Landschaft zu bieten. Beim Architekturwettbewerb "Haus des Jahres 2014" sind zwei Häuser in der Uckermark ausgezeichnet worden. Das Werkhaus in Gerswalde und das "Schwarze Haus" in Pinnow. Beide Häuser hat der Berliner Architekt Thomas Kröger entworfen. Gut möglich, dass jetzt auch Architekturfans in die Uckermark kommen.

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Gerswalde in der Uckermark. Bislang war die Gemeinde bekannt für den Uckermärker Picknickkorb aus dem Ortsteil Groß Fredenwalde oder die Straußenfarm in Berkenlatten. Jetzt ist der kleine Ort zwischen Prenzlau und Templin um eine Attraktion reicher. Eine Jury hat den Berliner Architekt Thomas Kröger im Wettbewerb "Häuser des Jahres" für sein Werkhaus in Gerswalde zum Preisträger für das beste Einfamilienhaus gekürt.

Die Jury zeigte sich bei dem Haus begeistert von Materialverwendung und -behandlung, von der Selbstverständlichkeit sowie der Raumwirkung und Eleganz der Architektur. Das Haus wurde 1987 als Schlosserei und Schmiede der hiesigen LPG gebaut und von Thomas Kröger zu Werkstatt, Ausstellungsraum und Wohnbereich weiterentwickelt.

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2014 als eines von zwei Häusern des Jahres ausgezeichnet: das Schwarze Haus in Pinnow. Foto: Thomas Heimann

Uckermark: Ausgezeichnetes Ferienhaus

Doch damit nicht genug Ehre für die Uckermark. Als Novum in dem Wettbewerb erhielt Thomas Kröger noch eine weitere Auszeichnung für ein zweites Objekt in der Uckermark - das schwarze Haus in Pinnow.

Das Haus in Pinnow steht am Fuße eines Hügels. Von Weitem sieht es aus wie eine Scheune. Dabei ist es ein Ferienhaus! Innen ist es überwiegend in schwarz gehalten. Das gab dem Haus seinen Namen. Die Einrichtung ist puristisch, der Blick auf die Landschaft wird nicht abgelenkt. Die Architektur vermittelt das Gefühl, im Haus inmitten der Natur zu sein. Beide Häuser waren schon für den Brandenburger Baukulturpreis 2013 nominiert.

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Für Sir Norman Foster gearbeitet

Bevor Thomas Kröger sein eigenes Büro in Berlin eröffnete, arbeitete er für Sir Norman Foster, der den Reichstag umbaute und mit seiner markanten Glaskuppel "krönte". Zuletzt sorgte er mit seinem Entwurf für den Neubau der Berliner Stadt- und Landesbibliothek auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof für Aufsehen.

Die Preise für die "Häuser des Jahres" sind in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben worden. Die Preisträger sind noch bis Ende November im Deutschen Architektur Museum in Frankfurt/Main zu sehen.

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