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  • Regionales Sushi aus der Uckermark, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Regionales Sushi aus der Uckermark, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Kraatz (17291)

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Sushi à la Uckermark Gutshof Kraatz: Köstlichkeiten aus aller Welt

09. Oktober 2015 von Steffen Lehmann

Auf dem Gutshof Kraatz von Edda Müller und Florian Profitlich kann man jede Woche eine kulinarische Reise antreten, die von Italien, Russland sogar bis nach Japan führt. Akiko Hashimoto lebt seit 15 Jahren in der Uckermark und kocht nun japanisch mit Zutaten aus der Region.

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Innenbereich des Gutshofs Kraatz Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Akiko Hashimoto steht in der Küche und bereitet das Sushi à la Uckermark vor. Von Stress und Hektik keine Spur. Die ersten Gäste sitzen schon in der Weinschänke auf dem Gutshof Kraatz. Ein japanisches Menü soll es an diesem Abend geben. Das erinnert mich an den Film „Sushi aus Suhl“, in dem Uwe Steimle als erfindungsfreudiger Restaurantbesitzer das Kunststück schafft, in der real existierenden Mangelwirtschaft fernöstliche Speisen auf die Teller zu bringen.

 

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wäre es nicht einfacher, Maki, Nigri und Sashimi aus Berlin ordern können. Offensichtlich nicht. Die zierliche Japanerin verschmilzt aber lieber Zutaten aus der Uckermark mit Rezepten aus ihrer Heimat.

Akiko Hashimoto kocht für ihre Gäste erst seit knapp zwei Jahren. Davor hat sie im Marketing für ein japanisches Unternehmen gearbeitet, das Soja-Saucen herstellt. In die Uckermark ist sie schon vor 15 Jahren gezogen und eher zufällig gelandet. Nach der Wende ist sie viel in Deutschland gereist. Ihr gefällt die Natur und bleibt.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Zutaten für ihr japanisches Menü kommen fast alle aus der Uckermark. Sushi ist heute längst nicht mehr etwas für Feinschmecker. Im alten Japan war es vor allem eine Möglichkeit, Gemüse und Fisch in Essig einzulegen und aufzubewahren. Ihr Uckermark-Menu ist keine Schlemmerei, keine High-End-Küche. Sie will mit ihrer Küche in der Region verwurzelt bleiben. „Mir reicht die Uckermark, wenn ich ich weiterempfohlen werde.“ Sie kocht regelmäßig auf dem Gutshof Kraatz und übernimmt auf Wunsch auch das Catering für Veranstaltungen.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Die Sonnabende sind auf dem Gutshof Kraatz kulinarische Reisen durch die Welt. Köche kommen z,B. aus Berlin und dann geht es nach Russland, Irland oder Italien (es ist ratsam, einen Tisch zu reservieren). Zum Essen liefern die Gastgeber Edda Müller und Florian Profitlich die passende Begleitung in den Weingläsern. Im Jahre 2001 erwarben Edda Müller und Florian Profitlich den Gutshof. Von Anfang an wunderten sie sich über die Streuobstwiesen und das viele Obst, um das sich niemand kümmerte. Sie kauften eine gebrauchte Obstpresse und legten los. Mit ihren Apfelweinen und Seccos sorgen sie seither für Aufmerksamkeit. In den letzten beiden Jahren wurden Apfelweine aus Kraatz auf der Apfelweinmesse in Frankfurt/Main mit einem Pomme D’Or ausgezeichnet. In der Szene der Obstwinzer ist das der Ritterschlag.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Der Sonntagvormittag auf dem Gutshof Kraatz ist dann für den Brunch in der Weinschänke reserviert. Mit dem Brunch in Kraatz lässt sich wunderbar ein Ausflug in die Uckermark verbinden. Zum Beispiel nach Fürstenwerder, in das Dorf, dass durch Saša Stanišićs Roman „Vor dem Fest“ bekannt geworden ist (hier geht es zu einem Blogartikel über Fürstenwerder).

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Ferienwohnung auf dem Gutshof Kraatz Foto: Gutshof Kraatz

Übrigens: Wer länger auf dem Gutshof bleiben möchte, kann in der in der Remise (für 2 bis 6 Personen) oder im Bauernhaus (für bis zu 8 Personen) übernachten.

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Information

Die Weinschänke auf dem Gutshof Kraatz hat geöffnet: von Ostern bis Ende November: Do–Sa 14–21 Uhr; So 10–18 Uhr (Brunch bis 15 Uhr); im November: Sa 14–21 Uhr und So 10–18 Uhr

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Wo es das Sushi gibt und weitere Tipps


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