• Hochzeitsfeier vor dem Schloss Neuhardenberg, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Roland Keusch
    Landlust ausleben und Kultur genießen östlich von Berlin in sechs Tagen

    Entdecken Sie das östliche Brandenburg bei einem sechstägigen Ausflug mit dem Pkw: Erleben Sie die gewässerreichen Kulturlandschaften des Seenlands Oder-Spree, den Naturpark Barnim und die idyllische Uckermark. Die perfekte Tour zum Landlust-Ausleben mit Kulturgenuss!

    Entdecken Sie das östliche Brandenburg bei einem sechstägigen Ausflug mit dem Pkw: Erleben Sie die gewässerreichen Kulturlandschaften des Seenlands Oder-Spree, den Naturpark Barnim und die idyllische Uckermark. Die perfekte Tour zum Landlust-Ausleben mit Kulturgenuss!

1. Tag
Vormittags

1. Frankfurt (Oder): Die grüne Doppelstadt an der Oder

Frankfurt (Oder) am östlichen Rand Brandenburgs ist die größere Hälfte der deutsch-polnischen Doppelstadt, zu der Słubice auf der anderen Oderseite gehört. Über die A12 ist die Stadt ans Bundesautobahnnetz gut angebunden und von Berlin sehr gut zu erreichen. Noch heute kündet der imposante Bau der St. Marienkirche im Stadtzentrum von der einstigen Bedeutung der Universitäts-, Handels- und Hansestadt an einem der längsten Flüsse Europas. Die St. Marienkirche ist eine der größten Hallenkirchen der neudeutschen Backsteingotik und einzigartig mit ihren drei Chorfenstern in mittelalterlicher Glasmalerei.

Luftbild von Frankfurt Oder Luftbild von Frankfurt Oder, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

2. Die berühmten Söhne der Dichterstadt

Auch das Rathaus aus dem 13. Jahrhundert ist sehenswert, es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg, der schwere Zerstörungen im Stadtzentrum hinterließ, wiederaufgebaut und gilt als eines der größten mittelalterlichen Rathäuser Deutschlands. Unweit des Rathauses liegt auch das Kleist-Museum, das dem Leben und Werk des großen Dichtersohns der Stadt gewidmet ist. Dem zweiten großen Sohn der Stadt, dem Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach, ist eine ständige Ausstellung in der Konzerthalle gewidmet, die in einer Franziskaner Klosterkirche am Oderufer untergebracht ist.

Genießen Sie vom 24. Stock des Oderturms den Ausblick auf die grüne Oderstadt, in deren zahlreichen Parks es sich herrlich entspannen lässt, z. B. im Lenné-Park, der zu den ersten Bürgerparks in Deutschland zählt, oder auf der Oderinsel Ziegenwerder.

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Nachmittags

3. Neuzelle: Barocke Pracht an der Oder

Von Frankfurt (Oder) fahren Sie über die B112 nach Neuzelle. Wenn Sie noch etwas Zeit haben, legen Sie unterwegs einen Stopp in Eisenhüttenstadt ein, der ersten sozialistischen Planstadt in der ehemaligen DDR. Die Stadt ist heute ein sehenswertes Architekturdenkmal. Neuzelle umfängt Sie mit seiner malerischen Lage zwischen den Oderauen und dem Naturpark Schlaubetal. Weit über die Landesgrenzen berühmt ist die  Klosteranlage des Ortes. 

Betritt man die ockergelb-weiß strahlende Klosterkirche, stockt dem Besucher sogleich der Atem vor so viel barocker Pracht, die man im Nordosten Deutschlands sicher nicht erwartet hätte. Und so gilt die Klosterkirche völlig zu Recht als Barockwunder an der Oder. Und noch etwas beeindruckt hier den Besucher: das „Himmlische Theater“, das Museum der barocken Passionsdarstellungen vom Heiligen Grab. Die Klosterbrauerei außerhalb des Klosterareals ist die letzte produzierende Klosterbrauerei des Landes, auch die Klosterbrennerei im Klosterhotel sowie das Strohhaus und das Bauernmuseum lohnen den Besuch.

Kloster Neuzelle Kloster Neuzelle, Foto: Stiftung Stift Neuzelle/Kein Urheber bekannt

4. Naturpark Schlaubetal: Eines der schönsten Bachtäler Brandenburgs

Von Neuzelle geht es mit einem kleinen Abstecher, der Sie über die B246 zur Bremsdorfer Mühle führt, Richtung Müllrose. Noch heute existieren im Naturpark Schlaubetal einige der einstigen Mühlen. Siebzehn Wassermühlen gab es früher in der Naturparkregion. In der Bremsdorfer Mühle können Sie heute vorzüglich tafeln und sich beispielsweise den „Schlaubetal-Teller“ schmecken lassen. Wandern Sie anschließend ein wenig auf dem Schlaubetal-Wanderweg durch das schönste Bachtal Ostbrandenburgs, ein wahres Paradies für Naturgenießer.

Schlaubetal Schlaubetal, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

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Abends

Und zum Ausklang des Tages…

Nachdem Sie in Müllrose angekommen sind, dem „Tor zum Schlaubetal“, bummeln Sie noch ein wenig durch den malerischen Ort am Großen Müllroser See und beziehen dann Ihr Nachtquartier im Hotel Kaisermühle, wo Sie zum Ausklang des Tages auch fürstlich tafeln können.

Hotel Kaisermühle im Schlaubetal Hotel Kaisermühle im Schlaubetal, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

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2. Tag
Vormittags

1. Bad Saarow: Mondäner Kurort

Am zweiten Tag Ihrer Landlust- und Kulturentdeckungsreise durch die östlichen Regionen Brandenburgs geht es von Müllrose über Landstraßen und die A12 ins Thermalsole- uns Moorheilbad Bad Saarow am Scharmützelsee. Schon seit über 100 Jahren ist der mondäne Kurort mit seinen schmucken Villen ein beliebter Ausflugsort unweit Berlins. Bis heute hat sich hier dank der vielen Villen im Landhausstil und der malerischen Lage am Scharmützelsee der Charme vergangener Zeiten enthalten.

Bahnhof Bad Saarow Bahnhof Bad Saarow, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

2. Scharmützelsee: Weitblick aufs Märkische Meer

Die großzügigen Parks, allen voran der Kurpark, laden zum Flanieren ein. Von der Uferpromenade genießen Sie herrliche Blicke auf den Scharmützelsee, den der Dichter Theodor Fontane einst liebevoll „Märkisches Meer“ nannte. Nehmen Sie sich die Zeit für eine Fahrt mit dem Ausflugsdampfer über einen der schönsten und mit 10 km Länge größten Seen Brandenburgs.

Ausflugsschifffahrt in Bad Saarow Ausflugsschifffahrt in Bad Saarow, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

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Nachmittags

3. SaarowTherme: Wohlfühloase für die Sinne

Für den Rest des Tages steht eine Wellness-Auszeit in der SaarowTherme auf dem Programm. Die Thermalsole aus der 450 Meter tiefen Catharinenquelle und das heilkräftige Moor wirken Wunder. Lassen Sie den Körper ins 40 Grad warme Naturmoor einsinken und genießen Sie die wohltuende Wärme, die die Muskeln wieder lockert und für wunderbare Entspannung sorgt. Nicht minder entspannend wirken Massagen und ausgiebige Saunagänge. Und das ist längst nicht alles: die SaarowTherme ist eine der größten und modernsten Thermen des Landes und bietet Ihnen ein umfassendes Wohlfühlerlebnis, natürlich mit Panoramablick auf den Scharmützelsee.

Außenbereich der Saarow-Therme Außenbereich der Saarow-Therme, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

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Abends

Und zum Ausklang des Tages...

Lassen Sie den Tag bei erlesenen Gaumenfreuden im Landhaus am See Alte Eichen ausklingen. Hier wird die feine Brandenburgische Landhausküche immer wieder neu interpretiert, der Fisch kommt natürlich fangfrisch aus dem Scharmützelsee. Und auch das Auge isst mit beim prachtvollen Seeblick von der Seeterrasse. Selbstverständlich können Sie im Hotel des Landhauses Alte Eichen auch stilvoll in Top-Lage übernachten.

Sonnenuntergang am Scharmützelsee Sonnenuntergang am Scharmützelsee, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Yorck Maecke

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3. Tag
Vormittags

1. Buckow in der Märkischen Schweiz: Wo "die Lunge auf Samt geht"

Über die B168 fahren Sie am dritten Tag in einen anderen wunderbaren Kurort Brandenburgs, nach Buckow im Herzen des Naturparks Märkische Schweiz. Umgeben von tiefen Tälern, Schluchten und dem türkisblauen Schermützelsee ist Buckow der einzige staatlich anerkannte Kneipp-Kurort in Brandenburg. Schon der Leibarzt von Friedrich Wilhelm IV. befand Mitte des 19. Jahrhunderts: "Majestät, in Buckow geht die Lunge auf Samt!". Das blieb auch den Berlinern nicht verborgen, die es seit Generationen in die Sommerfrische nach Buckow zieht.

Blick auf Buckow Blick auf Buckow, Foto: Kultur- und Tourismusamt Märkische Schweiz/Kein Urheber bekannt

2. Brecht-Weigel-Haus: Des Dichters Sommerfrische

Auch das Künstlerpaar Helene Weigel und Bertolt Brecht zog es nach Buckow, in den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts verbrachten sie hier ihre Sommer. In Brecht-Weigel-Haus können Sie den Buckower Sommern des Künstlerpaares nachspüren. Zu sehen gibt es unter anderem eine ständige Ausstellung zu Brechts Theaterstück "Mutter Courage und ihre Kinder" mit dem legendären Planwagen.

Blick auf das Brecht-Weigel-Haus Blick auf das Brecht-Weigel-Haus, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

3. Am Schermützelsee: Tief durchatmen im Luftkurort

Spazieren sie ein wenig am Schermützelsee und atmen Sie tief durch, um sich selbst von der hervorragenden Luftqualität des von Wäldern umgebenen Ortes zu überzeugen. Viele Gründerzeitvillen mit Seezugang gibt es hier, der Marktplatz und der Schlosspark sind ebenfalls sehenswert. in eine Und mit der Naturparkroute führt einer der schönsten Wanderwege des Landes durch Buckow und die Märkische Schweiz.

Blick auf den Schermützelsee bei Buckow Blick auf den Schermützelsee bei Buckow, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

4. Schloss Neuhardenberg: Klassizistische Eleganz à la Schinkel

Von Buckow ist es nicht weit nach Neuhardenberg, wo die hügelige Märkische Schweiz in die Weite des Oderbruchs übergeht. In der Ortsmitte des langgestreckten Dorfes empfängt den Besucher ein klassizistisches Gesamtkunstwerk aus Schloss und Kirche, beide von Baumeister Schinkel gestaltet und dem weitläufigen Park nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens, entworfen von Peter Joseph Lenné und Fürst Pückler. Schloss und Kirche sind heute überregional bekannte Veranstaltungsorte für ein besonders und ungewöhnliches Kulturprogramm ersten Ranges. In der Brennerei des Schlosses werden Sie mit feiner Landhausküche aus regionalen Produkten verwöhnt.

Schloss Neuhardenberg Schloss Neuhardenberg, Foto: Andreas Beetz

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Nachmittags

5. Besonderer Tipp: Ein Abstecher ins Oderbruch

Wenn Sie noch etwas mehr Zeit haben oder die folgenden Programmpunkte kürzen möchten, lockt ein Abstecher ins Oderbruch nach Neulietzegöricke, einem Kolonistendorf, das noch heute weitgehend so wirkt wie zu Zeiten Friedrichs des Großen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts ließ der Alte Fritz das vormals sumpfige Oderbruch trockenlegen und siedelte Bauern aus vielen Teilen Europas zur Bewirtschaftung der fruchtbaren Felder an. Heute zieht es besonders Künstler in diese menschenleere Region, denn die Region bietet buchstäblich viel „Frei-Raum“. Neben Malern und Bildhauern waren auch einige Schauspieler so vom Oderbruch so fasziniert, dass sie im benachbarten Zollbrücke direkt an der Oder das „Theater am Rand“ gründeten, das immer wieder mir gelungenen Inszenierungen von sich reden macht.

Oderbruch Oderbruch, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

6. Bad Freienwalde: Brandenburgs ältester Kurort

Letzte Station des heutigen Tages ist Bad Freienwalde am nördlichen Rand des Oderbruchs. Brandenburgs ältester Kurort schmiegt sich sanft an die Hügelkette des Oberbarnims, der sich hier fast wie ein Mittelgebirge aufbäumt. Beeindruckend sind die stattlichen Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden aus dem Barock und Klassizismus sowie der Gründerzeit. Von der jahrhundertealten Kurtradition zeugen heute noch die Kurfürstenquelle, das liebevoll sanierte Kurmittelhaus und der nach Plänen von Lenné angelegte Kurpark im historischen Kurviertel im Südwesten der Stadt. Ein wahres Schmuckstück ist das klassizistische Schloss auf dem Apothekerberg mit der Walter-Rathenau-Gedenkstätte. Der kunstsinnige Außenminister der Weimarer Republik verbrachte hier seit 1909 seine kreativen Sommer-Auszeiten. 

Bummeln Sie ein wenig durch den Schlosspark. Wenn Sie Höhenluft schnuppern möchten, können Sie die 225 Treppenstufen des Aussichtsturms auf dem Galgenberg erklimmen und werden mit einer fantastischen Aussicht über den Kurort du seine Umgebung bis weit ins Oderbruch hinein belohnt.

Aussichtsturm auf dem Galgenberg in Bad Freienwalde Aussichtsturm auf dem Galgenberg in Bad Freienwalde, Foto: Bad Freienwalde Tourismus GmbH/Kein Urheber bekannt

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Abends

Und zum Ausklang des Tages…

Im „Ristorante La Fontana“ können Sie sich nach diesem erlebnisreichen dritten Tag mit italienischen Gerichten stärken, bevor Sie Ihr Nachtquartier beziehen, z. B. „Hotel Garni zum Löwen“.

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4. Tag
Vormittags

1. Schiffshebewerk Niederfinow: Ein nicht alltäglicher "Fahrstuhl"

Am vierten Tag stehen Ausflugsziele auf dem Programm, die abwechslungsreicher kaum sein könnten. Ganz in der Nähe von Bad Freienwalde liegt Niederfinow mit seinem imposanten Schiffshebewerk, dessen Bedeutung als Technikdenkmal durch seine überragende Größe bereits von weitem ins Auge fällt. Der Schiffsfahrstuhl hilft bei den Kapitänen bei der Überwindung eines Höhenunterschieds ihrer Schiffe von 36 m. Nicht minder imposant und nicht aus Eisen ist der daneben befindliche Neubau aus Beton.

Schiffshebewerk Niederfinow Seitenansicht Schiffshebewerk Niederfinow Seitenansicht, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Claus-Dieter Steyer

2. Kloster Chorin: „Des Landes schönster Schmuck“

Ein ganz anderer Prachtbau nicht weit von Niederfinow wurde im 13. Jahrhundert von Zisterziensermönchen errichtet: das Kloster Chorin. Baumeister Schinkel titulierte das Kloster als „Des Landes schönster Schmuck“ und rettete es im 19. Jahrhundert vor dem Verfall. Das filigrane Baudenkmal in Backsteingotik überwältigt noch heute den Besucher und das nicht nur bei seinem Anblick. Im Sommer verwandelt es sich in eine grandiose Kulturbühne während des Choriner Musiksommers. Besuchen Sie unbedingt die neue Dauerausstellung zur Geschichte des Klosters.

Hof des Klosters Chorin Hof des Klosters Chorin, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

3. Besonderer Tipp: Ein Abstecher ins Ökodorf Brodowin

Im Kloster-Café können Sie sich mit biologisch hergestellten Köstlichkeiten aus dem benachbarten Brodowin stärken. Wenn Sie von den Leckereien noch etwas für zuhause mitnehmen möchten und noch etwas Zeit haben, lohnt sich ein Abstecher ins Ökodorf Brodowin. Hier, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, wird traditioneller Ökolandbau streng nach Demeter-Richtlinien praktiziert und vom Geschmack können Sie sich gleich im Hofladen oder im Wiesencafé überzeugen, wo es all die Leckereien zu kosten und zu kaufen gibt, Fleisch, Milchprodukte, Gemüse, Kräuter, Honig, Säfte u.v.m.

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Nachmittags

4. Nationalpark Unteres Odertal: Panoramablicke in weite Auen

Von Brodowin geht es weiter nach Criewen mitten im Nationalpark Unteres Odertal. Er ist einer von 15 Nationalen Naturlandschaften in Brandenburg und eine der letzten intakten Flussauenlandschaften Mitteleuropas mit einer beeindruckenden Artenvielfalt. Zehntausende Kraniche legen hier im Herbst ihre Rast auf ihrem Flug gen Süden ein. Im Nationalparkhaus Criewen können Sie die ganze Vielfalt der Natur und Landschaft dieser geschützten Region entdecken und erleben. Im Oder-Aquarium schwimmen die über 40 in der Oder heimischen Fischarten.

In Criewen sollten Sie sich unbedingt noch etwas Zeit nehmen für den Schlosspark, ein echtes Kleinod von Gartenkünstler Lenné. Es befindet sich gleich neben dem Naturparkhaus. Nicht weit von Criewen liegt der Beobachtungsturm Stützkow, von dem Sie einen weiten Panoramablick ins Untere Odertal genießen. Schon von weitem zieht der Turm wegen seiner besonderen Form die Blicke auf sich.

Von Criewen geht es weiter zum Gut Kerkow, einem landwirtschaftlichen Betrieb, der streng ökologisch ausgerichtet ist und ausschließlich Bioprodukte aus artgerechter Tierhaltung produziert. Der Hofladen bietet ein Vollsortiment an, das zum Schlemmen und Einkaufen nach Herzenslust verführt.

Nationalpark Unteres Odertal Nationalpark Unteres Odertal, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Dieter Damschen

5. Angermünde: Malerische Altstadt am Mündesee

Kerkow liegt direkt bei Angermünde, der reizvollen uckermärkischen Stadt am Mündesee. Angermünde ist zugleich eine der flächenmäßig größten Städte in Deutschlands. Ein Bummel durch die historische Altstadt führt Sie zu den historischen Bauwerken, die das Bild der Stadt prägen und hier noch zahlreich vorhanden sind wie das Franziskaner Kloster, die mächtige St.-Marien-Kirche mit der barocken Wagnerorgel. Der Pulverturm ist neben einigen Resten der Stadtmauer das einzige erhaltene Bauwerk der alten Stadtbefestigung. Und auch ein kurzer Streifzug zum Mündesee lohnt sich, denn hier lockt eine beeindruckende Freiluftgalerie mit faszinierenden Findlings-Skulpturen. Diese Millionen Jahre alten Steine sind Sie doch ein Relikt aus der Eiszeit und in der Uckermark überall anzutreffen.

Marktplatz in Angermünde Marktplatz in Angermünde, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Tilo Grellmann

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Abends

Und zum Ausklang des Tages…

Vor den östlichen Toren Angermündes, in Felchow, gut zu erreichen über die B2, beziehen Sie Ihr Nachtquartier im Landhotel Felchow am Rande des Nationalparks Unteres Odertal. Das Hotel ist Partner im Netzwerk "Natürlich Uckermark - Ferien fürs Klima", wirtschaftet also besonders nachhaltig und lädt zum Wohlfühlen ein. Im Restaurant können Sie sich schmackhafte vegetarische Menüs aus regionalen Produkten servieren lassen.

Aussichtspunkt Stützkow Aussichtspunkt Stützkow, Foto: tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH/Klaus-Peter Kappest

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5. Tag
Vormittags

1. Uckerseen: Stille tanken am Drei-Seen-Blick

Am nächsten Tag geht es über die B2, die B198 sowie über Landstraßen durch die Uckermark Richtung Potzlow. Der Aussichtspunkt Drei-Seen-Blick bei Potzlow bietet Ihnen einen grandiosen Ausblick auf den Oberuckersee und die hügelige uckermärkische Landschaft. Wenn Sie den Blick schweifen lassen, können Sie spüren, wie die Stille Sie umfängt. In der Uckermark gehen die Uhren langsamer und die Dörfer wirken so, als seien sie aus der Zeit gefallen. Lassen Sie das Auto stehen, wandern Sie ein wenig querfeldein und genießen Sie den beruhigende Wirkung der Landschaft ringsum.

Der Drei-Seen-Blick bei Potzlow Der Drei-Seen-Blick bei Potzlow, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Steffen Lehmann

2. Prenzlau: Die Hauptstadt der Uckermark

Von Potzlow fahren Sie dann am Unteruckersee entlang nach Prenzlau, in die „Hauptstadt der Uckermark“. Schon von weitem grüßt Sie das Wahrzeichen der Stadt, die beiden Türme der St.-Marienkirche. Der imposante Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist eine der bedeutendsten Kirchen norddeutscher Backsteingotik. Der Aufstieg auf die beiden 64 und 68 m hohen Türme über die insgesamt 234 Stufen ist eine Herausforderung, lohnt aber unbedingt, denn der Ausblick über die Stadt, den Unteruckersee und die sanft gewellte Landschaft der Uckermark ist grandios.

Blick über Prenzlau mit Marienkirche und Dominikanerkloster Blick über Prenzlau mit Marienkirche und Dominikanerkloster, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

3. Prenzlau: Zeugen der Vergangenheit, grüne Parks

Neben der St.-Marienkirche existieren in Prenzlau noch weitere bauliche Zeugen vergangener Epochen, wie z. B. die Stadtmauer und das Dominikanerkloster, das heute ein Kulturzentrum beherbergt. Lohnenswert ist hier eine Besichtigung des Kulturhistorischen Museums, es ist das älteste Museum der Uckermark. Das KlosterCafé lädt zum Verweilen ein. Lernen Sie auch die grüne Seite der Stadt kennen bei einem Bummel durch den Stadt- und den Seepark. Beide Parks wurden anlässlich der Landesgartenschau 2013 gestaltet. Der Seepark öffnet sich zur Uferpromenade, die zum Flanieren einlädt.

Weinberg in Prenzlau Weinberg in Prenzlau, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

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Nachmittags

4. Ausflugsschifffahrt Uckerseen: Durchs Schilf mit "Onkel Albert"

Von der Uferpromenade aus startet das Fahrgastschiff „Onkel Albert“ zu einer spannenden Rundtour über den Unter- und Oberuckersee. Zwischen beiden Seen liegt Deutschlands größtes zusammenhängendes Schilfgebiet. Wie „Onkel Albert“ diese Passage durch den schmalen Uckerkanal meistert, macht die Tour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Wieder zurück an Land, ist es Zeit für eine Stärkung. Wenige Kilometer südlich von Prenzlau liegt das Seerestaurant „Am Kap“ idyllisch am Ufer des Unteruckersees. Hier können Sie sich leckere Fischgerichte, saisonale Speisen und selbstgebackenen Kuchen schmecken lassen.

Uckerkanal bei Prenzlau Uckerkanal bei Prenzlau, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Matthias Schäfer

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Abends

Und zum Ausklang des Tages...

Zum Abschluss Ihrer kleinen Rundtour um die Uckerseen geht es weiter nach Warnitz am reizvollen Oberuckersee, wo Sie im Panoramahotel am Oberuckersee nächtigen. Wie schon der Name des Hotels verrät, genießen Sie vom Zimmer einen prachtvollen Panoramablick auf den Oberuckersee. In der wunderbar mediterranen Atmosphäre tanken Sie neue Energie.

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6. Tag
Vormittags

1. Boitzenburg: Prachtvolles Wasserschloss im Renaissance-Stil

Am letzten Tag Ihrer Reise lernen Sie noch weitere „echte Perlen“ der Uckermark kennen. Zunächst geht es von Warnitz nach Boitzenburg, wo eine Besichtigung des Wasserschlosses lockt, eines der größten Renaissanceschlösser Norddeutschlands. Entdecken Sie hier auch den das Schloss umgebenden Landschaftspark, der nach Entwürfen des Gartenkünstlers Lenné um 1840 angelegt wurde. Sehenswert am Ort sind auch die Wassermühle mit dem Mühlenmuseum und die Klosterruine.

Schloss Boitzenburg Schloss Boitzenburg, Foto: TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH/Kein Urheber bekannt

2. Gut Lichtenhain: Besuch bei der "Apfelgräfin"

Im Boitzenburger Land hat auch die Apfelgräfin Daisy von Arnim, Nachfahrin des berühmten Adelsgeschlechtes, das einst auf Schloss Boitzenburg residierte, ihr „Revier“ gefunden und eine wunderbare Geschäftsidee verwirklicht: Leckeres aus Äpfeln zu produzieren, die hier an den verträumten Alleebäumen reichlich wachsen, sogar ganz alte Apfelsorten sind darunter. Ihrer Fantasie bei der Herstellung ihrer Apfel-Delikatessen setzt sie keinerlei Grenzen, natürlich gibt es köstlichen Apfelsaft und leckeres Gebäck wie den „Arnimtaler“. Im Hofladen mit angeschlossenem Apfel-Café auf Gut Lichtenhain unweit von Boitzenburg kommen Sie auf den Geschmack.

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Nachmittags

3. Lychen: Die Stadt zwischen sieben Seen

Von Boitzenburg ist es nicht weit nach Lychen, der Ort liegt malerisch eingebettet zwischen sieben Seen inmitten des Naturparks Uckermärkische Seen. Nicht nur Seen, auch endlose Wälder kennzeichnen die Landschaft hier, die ideal ist um abzuschalten und Ruhe zu finden. Im Ort selbst verströmen die Stadtmauer mit den Resten der Stadttore und das barocke Rathaus Mittelalterflair. Unweit des von Linden umgebenen Marktplatzes thront die St. Johanniskirche, ein mächtiger Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert.

Alljährlich im August feiert Lychen das Flößerfest, die Tradition des Floßbauens und Flößerns ist seit Jahrhunderten hier beheimatet. Gehen Sie diesen Wurzeln im Flößereimuseum auf die Spur.

4. Besonderer Tipp: Dorfkirche in Alt-Placht

Quer durch den Naturpark führt Sie der Weg nach Templin. Unterwegs sollten Sie unbedingt einen kleinen Abstecher nach Alt-Placht unternehmen und zur Dorfkirche fahren, einer inzwischen liebevoll restaurierten, reetgedeckten Fachwerkkirche. Das Kleinod, erbaut um 1700, liegt inmitten wunderbarer Landschaft umgeben von 500 Jahre alten Linden und ist ein idealer Ort zum Innehalten.

5. Templin: Die "Perle" der Uckermark mit viel Mittelalterflair

In Templin, der letzten Station dieser Tour, ist das Mittelalterflair noch so richtig spürbar. Das liegt besonders an der vollständig erhaltenen Stadtmauer: ein lückenloser Ring aus Feldsteinen, bis zu sieben Metern hoch und über 1,7 km lang mit beeindruckenden Stadttoren wie dem Prenzlauer Tor, dem Mühlentor und dem Berliner Tor, Türmen und 47 Wiekhäusern. Das dreigeschossige Bauwerk des Berliner Tors stammt aus dem 14. Jahrhundert. Seine repräsentative Fassade zur Stadtseite gilt als eine der schönsten der norddeutschen Backsteingotik und ist Ausdruck des Wohlstandes, der sich in Templin als damaliger Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen im Mittelalter entwickelte.

Templins ältestes Gebäude, die St.-Georgen-Kapelle, stammt ebenfalls aus dem 14. Jahrhundert. Sehenswert ist auch der Marktplatz mit dem historischen Rathaus, in dem heute unter anderem die Tourist-Information untergebracht ist. In der Café-Flammerie Templino können Sie sich hausgemachten Flammkuchen oder selbstgebackenen Kuchen schmecken lassen.

Stadtmauer von Templin Stadtmauer von Templin, Foto: tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH/tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH

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Abends

6. NaturThermeTemplin: Lust auf ein wenig Entspannung?

Nach dem Besichtigungs-Marathon der letzten Tage haben Sie sich zum Abschluss Ihrer Reise ein wenig Entspannung in der NaturThermeTemplin verdient. Entschweben Sie auf wohltuender Thermalsole in 36 Grad warmem Wasser. Aber auch großzügige Bade- und Saunalandschaft erwarten Sie auf rund 10.000 Quadratmetern Fläche - inklusive Lichtwasserorgel und Sprudelbecken, Wellness- und Therapiezentrum.

Innenbereich der Natur Therme Templin Innenbereich der Natur Therme Templin, Foto: NaturThermeTemplin GmbH

Und zum Ausklang des Tages...

Herrlich entspannt beziehen Sie dann Ihr Nachtquartier im AHORN Seehotel Templin, das mit dem größten Fassadenkunstwerk Europas aufwartet. Genießen Sie vom Panoramarestaurant einen wunderbaren Ausblick über Templin und die uckermärkische Natur. Im Sommer lädt der hoteleigene Badestrand zum Badevergnügen im glasklaren Lübbesee ein, auch ein Hallenbad und eine Saunalandschaft gehören zum Hotel.

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Unterwegs in Brandenburg ...