• Blick zum Babelsberger Park, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

    Potsdam - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie einen Urlaub oder Ausflug nach Potsdam planen? Wir zeigen Ihnen u.a. die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie den Park Babelsberg mit dem frisch renovierten Schloss.

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    Ort: Potsdam

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Potsdam - Stadt der Schlösser und Gärten am Wasser
Was ist hier besonders?

Die Schlösser und Gärten der brandenburgisch-preußischen Könige, allen voran das weltberühmte Schloss Sanssouci, eine historische Innenstadt mit beeindruckenden barocken Plätzen und der größten Siedlung im holländischen Stil außerhalb der Niederlande, die prachtvolle Aussicht vom Belvedere auf dem Pfingstberg – all das sind schon Anlässe genug für einen Besuch in Potsdam. Aber die Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes und ihrer einmaligen Lage an den Havelseen hat noch mehr zu bieten.

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Was gibt es hier zu sehen?

In den vergangenen 300 Jahren wandelte sich die Garnisonstadt Potsdam zu einer der prächtigsten Residenzstädte Europas. Der Preußenkönig Friedrich II. wie auch seine Vorgänger und Nachfolger schufen in und um Potsdam zahlreiche barocke Bauten sowie 17 Schlösser und Paläste mit üppigen Landschaftsparks, darunter Schloss und Park Sanssouci mit dem Neuen Palais. Berühmte Baumeister wie Knobelsdorff, Schinkel oder Persius und große Landschaftsarchitekten wie Lenné, Eyserbeck und Fürst von Pückler-Muskau gestalteten im königlichen Auftrag diese eindrucksvolle Kulturlandschaft, die im Jahr 1990 mit dem Prädikat UNESCO-Weltkulturerbe geadelt wurde.

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Blick auf Schloss Babelsberg Blick auf Schloss Babelsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Potsdams Innenstadt und "Neue Mitte"

Unweit des Parks Sanssouci befindet sich das Brandenburger Tor. Hier beginnt auch die Haupteinkaufsstraße, „die Brandenburger“ wie viele Einheimische sie nennen. Restaurierte zwei- bis dreigeschossige barocke Häuser mit kleinen und großen Hinterhöfen bestimmen das Bild. Unweit der St. Peter und Paul Kirche sowie des Bassinplatzes beginnt das Holländische Viertel. Es besteht aus insgesamt vier Karrees mit 150 Häusern aus rotem Backstein. Mitte des 18. Jahrhunderts ließ der Friedrich Wilhelm I. dieses Viertel anlegen. Zum Ausbau der Garnisonsstadt Potsdam brauchte er dringend gut ausgebildete Handwerker, die er in Holland fand. Die Holländer errichteten die Gebäude unverputzt, mit weißen Fugen, Fensterläden und zum Teil geschwungenen Giebeln – alles wie in der Heimat. 

Über die Friedrich-Ebert-Allee ist es vom Holländischen Viertel nicht weit bis zum Neuen Markt, einer der schönsten Barockplätze Europas. Hier befindet sich im ehemaligen königlichen Kutschpferdestall auch das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Am gegenüber liegenden Alten Markt steht seit 2013 das wiedererrichtete Potsdamer Stadtschloss. Es ist heute Sitz des Brandenburger Landtags. 

Unmittelbar daneben wurde auch Palais Barberini mit originalgetreuer Fassade wiederhergestellt. Als Museum Barberini ist es seit Anfang 2017 ein Ort für moderne Kunst. Den Originalbau des eindrucksvollen Bürgerhauses, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ließ Friedrich der Große einst nach römischem Vorbild errichten. Zwei weitere markante Bauwerke prägen diesen Ort: die von Schinkel geplante Nikolaikirche und das Alte Rathaus mit seiner goldenen Atlasfigur. Am Alten Markt befindet sich außerdem das Potsdam Museum, das nach mehr als 100 Jahren wieder an seinen Gründungsstandort zurückgekehrt ist.

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Das Brandenburger Tor am Luisenplatz Das Brandenburger Tor am Luisenplatz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Alexandrowka

  • Kultour Potsdam Kultour Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Jan Hoffmann

Zu den Besonderheiten der Stadt zählt auch die Russische Kolonie Alexandrowka. Das Gebäude-Ensemble am nördlichen Rand der Innenstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus insgesamt 13 Holzblockhäusern. In einem kann man sogar russische Speisen wie Bliny Zar, Bortsch oder Soljanka genießen oder landestypische Getränke wie schwarzen Tee aus dem Samowar, Moosbeerensaft oder russisches Bier.

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Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Auch das moderne Potsdam ist einen Besuch wert: Seit den legendären Ufa-Zeiten in den 20er und 30er Jahren und ihren Stars wie Marlene Dietrich oder Hans Albers ist Potsdam ein Zentrum des Films. In den traditionsreichen Studios auf Europas größtem und ältestem Filmgelände entstehen heute nationale und internationale Kino- und Fernsehproduktionen. Besucher des Filmparks Babelsberg können selbst hinter die Filmkulissen schauen und bei Live-Stunts dabei sein.

Für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Besuch in der geheimnisvollen Tropenwelt der Biosphäre Potsdam. Die Dschungellandschaft mit 20.000 Pflanzen, vielen exotischen Tieren und einem stündlichen Gewitter versetzt Sie in eine ferne Welt.

Besonders vom Wasser entfaltet Potsdam seine Reize. Starten Sie mit der Weissen Flotte zu einer Stadterkundung der besonderen Art. Bei einer Schlösserrundfahrt erleben Sie die schönsten Residenzen der preußichen Könige vom Wasser aus. An der Alten Fahrt, nördlich der Freundschaftsinsel, liegt ein kleiner Hafen. Hier befindet sich ein Bootsverleih, bei dem Ruder- und Paddelboote, Kanadier, Tretboote sowie Motorboote gemietet werden können.

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Luftaufnahme Studio Babelsberg Luftaufnahme Studio Babelsberg, Foto: Studion Babelsberg GmbH

Wassersport und Radfahren - aktiv rund um Potsdam

Von hier können Sie direkt aufbrechen zu einer reizvollen Tour in Europas größtes Binnenwassersportrevier der Potsdamer und Brandenburger Havelseen. Auch mit dem Rad können Sie diese reizvolle Gewässerlandschaft rund um Potsdam für sich entdecken, zum Beispiel auf dem Havelradweg in den alten Fischerort Werder/Havel oder auf Einsteins Spuren zu dessen Sommersitz in Caputh, zum dortigen Schloss und zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten entlang der Havelseenkette.

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Blick auf die Werderaner Altstadt am Wasser Blick auf die Werderaner Altstadt am Wasser, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer

Wohin am Abend?

Ein hochkarätiges Konzertprogramm erwartet Musikliebhaber im Nikolaisaal Potsdam in der historischen Innenstadt das gesamte Jahr über. Mit beeindruckenden Inszenierungen macht auch das Hans Otto Theater im Erlebnisquartier Schiffbauergasse weit über die Grenzen Potsdams hinaus von sich reden. Der spektakuläre Neubau des Theater am Tiefen See erinnert an die Oper in Sidney. Besonders in den Sommermonaten zieht es Kulturgenießer nach Potsdam. Dann sind in der zauberhaften Kulisse der Schlösser und Parks, die es eben nur in Potsdam gibt, zwei besondere Veranstaltungshighlights zu erleben: die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci im Juni und die Potsdamer Schlössernacht im August.

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Hans Otto Theater Potsdam Hans Otto Theater Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ulf Böttcher

Noch mehr Potsdam Tipps!

  • Glienicker Brücke in Potsdam Glienicker Brücke in Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ulf Böttcher

Möchten Sie noch mehr Inspiration? Dann stöbern und schmökern Sie in unseren Erlebnistipps, die wir Ihnen regelmäßig aktuell zusammenstellen.

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Wo bekomme ich weitere Informationen?

Wie komme ich dort hin?

Mit der Bahn:

Mit der S-Bahn im 10 Minuten-Takt gelangen Sie in knapp 40 Minuten oder mit dem Regionalexpress im Halbstundentakt in knapp 25 Minuten aus der Berliner City nach Potsdam. Vom Hauptbahnhof können Sie die Stadt sehr gut zu Fuß erkunden oder mit den Straßenbahnen und Bussen der Verkehrsbetriebe Potsdam.

Tickettipp: Von Berlin aus genügt für die Hin- und Rückfahrt jeweils ein Einzelfahrschein für den Tarif Bereich "Berlin ABC". 

Mit dem Auto:

Über die Avus A115 bis zur Abfahrt Potsdam-Babelsberg, über die Nuthestraße in die Potsdamer Innenstadt in 45 Minuten.

Mit dem Rad:

Über den Europaradweg R1 oder den Mauerradweg direkt nach Potsdam.

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