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  • Schloss Sanssouci,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Steffen Lehmann Schloss Sanssouci, Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Steffen Lehmann

    Potsdam, die Stadt der Schlösser und Gärten entdecken

    Auf einen Blick: Wir zeigen Ihnen Potsdams schönste Seiten und was sich in der Stadt des Weltkulturerbes der Schlösser und Gärten so alles erleben und unternehmen lässt. Außer dem berühmten Schloss Sanssouci hat Potsdam noch so vieles mehr zu bieten, dass sich ein mehrtägiger Aufenthalt unbedingt lohnt. 

    Auf einen Blick: Wir zeigen Ihnen Potsdams schönste Seiten und was sich in der Stadt des Weltkulturerbes der Schlösser und Gärten so alles erleben und unternehmen lässt. Außer dem berühmten Schloss Sanssouci hat Potsdam noch so vieles mehr zu bieten, dass sich ein mehrtägiger Aufenthalt unbedingt lohnt. 
    Ort: Potsdam

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Potsdam - Stadt der Schlösser und Gärten am Wasser Was ist hier besonders?

Wer denkt bei Potsdam nicht gleich an Sanssouci? Die Sommerresidenz Friedrichs des Großen im Rokoko-Stil ist wohl das bekannteste der 14 Schlösser Potsdams. Einst Teil des Preußischen Arkadiens, heute UNESCO-Weltkulturerbe, können sich Besucher ganz wie die Gäste des Monarchen fühlen, wenn sie durch dieses einmalige Gartenkunstwerk flanieren. Auch der Neue Garten, der Park Babelsberg und weite Teile der Stadt gehören bereits seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Aber auch die historische Innenstadt mit der größten Siedlung im holländischen Stil außerhalb der Niederlande, der beeindruckende barocke Neue Markt und der frisch rekonstruierte Alte Markt mit dem Museum Barberini als Publikumsmagneten und nicht zuletzt die prachtvolle Aussicht vom Belvedere auf dem Pfingstberg – all das sind schon Anlässe genug für einen Besuch in Potsdam. 

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Was gibt es hier zu sehen?

In den vergangenen 300 Jahren wandelte sich die Garnisonstadt Potsdam zu einer der prächtigsten Residenzstädte Europas. Der Preußenkönig Friedrich II. wie auch seine Vorgänger und Nachfolger schufen in und um Potsdam zahlreiche barocke Bauten sowie 17 Schlösser und Paläste mit üppigen Landschaftsparks, darunter Schloss und Park Sanssouci mit dem Neuen Palais. Berühmte Baumeister wie Knobelsdorff, Schinkel oder Persius und große Landschaftsarchitekten wie Lenné, Eyserbeck und Fürst von Pückler-Muskau gestalteten im königlichen Auftrag diese eindrucksvolle Kulturlandschaft, die im Jahr 1990 mit dem Prädikat UNESCO-Weltkulturerbe geadelt wurde.

Ringsum von den Seen der Havel umgeben, lassen sich die Schätze der Stadt auch sehr gut bei einer Schiffsrundfahrt direkt vom Wasser aus entdecken. Und Freizeitkapitäne finden auf den Potsdamer Havelseen ein Wassersportrevier, das seinesgleichen sucht.

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Blick auf Schloss Babelsberg Blick auf Schloss Babelsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Potsdams Innenstadt und "Neue Mitte"

Die barocke Pracht der Baudenkmäler aus der Zeit Friedrichs des Großen prägt auch die lebendige historische Innenstadt, die mit barocken Typenhäusern, Stadttoren und italienisch anmutenden Villen aufwartet. Das Potsdamer Stadtschloss am Alten Markt am Ufer der Havel wurde wieder aufgebaut und ist seit Ende 2013 Sitz des Brandenburger Landtags. Zwei weitere markante Bauwerke prägen diesen Ort: die von Schinkel geplante Nikolaikirche, von der Sie einen herrlichen Rundumblick über die Havelstadt genießen, und das Alte Rathaus mit seiner goldenen Atlasfigur. Am Alten Markt befindet sich außerdem das Potsdam Museum, das nach mehr als 100 Jahren wieder an seinen Gründungsstandort zurückgekehrt ist.

Inzwischen ist mit dem Museum Barberini, das Friedrich der Große einst als Stadtpalais nach römischen Vorbild errichten ließ, aber im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde, die Rekonstruktion des Alten Marktes nach historischem Vorbild nahezu vollendet. Das Museum Barberini hat sich als Ort herausragender Kunstausstellungen in Potsdams neuer Mitte in kurzer Zeit zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt. 

In unmittelbarer Nachbarschaft des Alten Marktes befinden sich auch das Potsdamer Filmmuseum und der Neue Markt, einer der schönsten Barockplätze Europas. Hier befindet sich im ehemaligen königlichen Kutschstall auch das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.

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Vom Holländischen Viertel...

  • Historische Fassade im Holländischen Viertel Historische Fassade im Holländischen Viertel, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Unweit der St. Peter und Paul Kirche sowie des Bassinplatzes beginnt das Holländische Viertel. Es besteht aus insgesamt vier Karrees mit 150 Häusern aus rotem Backstein. Mitte des 18. Jahrhunderts ließ der Friedrich Wilhelm I. dieses Viertel anlegen. Zum Ausbau der Garnisonsstadt Potsdam brauchte er dringend gut ausgebildete Handwerker, die er in Holland fand. Die Holländer errichteten die Gebäude unverputzt, mit weißen Fugen, Fensterläden und zum Teil geschwungenen Giebeln – alles wie in der Heimat.

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...ins russische Potsdam: Die Alexandrowka

Zu den Besonderheiten der Stadt zählt auch die Russische Kolonie Alexandrowka. Das Gebäude-Ensemble am nördlichen Rand der Innenstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus insgesamt 13 Holzblockhäusern. In einem kann man sogar russische Speisen wie Bliny Zar, Bortsch oder Soljanka genießen oder landestypische Getränke wie schwarzen Tee aus dem Samowar, Moosbeerensaft oder russisches Bier.

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  • Kultour Potsdam Kultour Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Jan Hoffmann

Auf der "Brandenburger"...

Zwischen dem Holländerviertel und dem Parks Sanssouci bummelt es sich ganz gemütlich auf der "Brandenburger", wie viele Einheimische Potsdams Haupteinkaufsstraße nennen. Restaurierte zwei- bis dreigeschossige barocke Häuser mit kleinen und großen Hinterhöfen bestimmen das Bild. 

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Das Brandenburger Tor am Luisenplatz Das Brandenburger Tor am Luisenplatz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Was kann ich sonst noch unternehmen?

Auch das moderne Potsdam ist einen Besuch wert: Seit den legendären Ufa-Zeiten in den 20er und 30er Jahren und ihren Stars wie Marlene Dietrich oder Hans Albers ist Potsdam ein Zentrum des Films. In den traditionsreichen Studios auf Europas größtem und ältestem Filmgelände entstehen heute nationale und internationale Kino- und Fernsehproduktionen. Besucher des Filmparks Babelsberg können selbst hinter die Filmkulissen schauen und bei Live-Stunts dabei sein.

Für Familien mit Kindern empfiehlt sich ein Besuch in der geheimnisvollen Tropenwelt der Biosphäre Potsdam. Die Dschungellandschaft mit 20.000 Pflanzen, vielen exotischen Tieren und einem stündlichen Gewitter versetzt Sie in eine ferne Welt.

Besonders vom Wasser entfaltet Potsdam seine Reize. Starten Sie mit der Weissen Flotte zu einer Stadterkundung der besonderen Art. Bei einer Schlösserrundfahrt erleben Sie die schönsten Residenzen der preußichen Könige vom Wasser aus. An der Alten Fahrt, nördlich der Freundschaftsinsel, liegt ein kleiner Hafen. Hier befindet sich ein Bootsverleih, bei dem Ruder- und Paddelboote, Kanadier, Tretboote sowie Motorboote gemietet werden können.

Und keinesfalls versäumen sollten Sie den Ausblick von Potsdams schönster Aussicht vom Belvedere auf dem Pfingstberg.

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Wassersport und Radfahren - aktiv rund um Potsdam

Von hier können Sie direkt aufbrechen zu einer reizvollen Tour in Europas größtes Binnenwassersportrevier der Potsdamer und Brandenburger Havelseen. Auch mit dem Rad können Sie diese reizvolle Gewässerlandschaft rund um Potsdam für sich entdecken, zum Beispiel auf dem Havelradweg in den alten Fischerort Werder/Havel oder auf Einsteins Spuren zu dessen Sommersitz in Caputh, zum dortigen Schloss und zahlreichen weiteren Sehenswürdigkeiten entlang der Havelseenkette.

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Blick auf die Werderaner Altstadt am Wasser Blick auf die Werderaner Altstadt am Wasser, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wohin am Abend?

Ein hochkarätiges Konzertprogramm erwartet Musikliebhaber im Nikolaisaal Potsdam in der historischen Innenstadt das gesamte Jahr über. Mit beeindruckenden Inszenierungen macht auch das Hans Otto Theater im Erlebnisquartier Schiffbauergasse weit über die Grenzen Potsdams hinaus von sich reden. Der spektakuläre Neubau des Theater am Tiefen See erinnert an die Oper in Sidney. Besonders in den Sommermonaten zieht es Kulturgenießer nach Potsdam. Dann sind in der zauberhaften Kulisse der Schlösser und Parks, die es eben nur in Potsdam gibt, zwei besondere Veranstaltungshighlights zu erleben: die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci im Juni und die Potsdamer Schlössernacht im August.

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Hans Otto Theater Potsdam Hans Otto Theater Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ulf Böttcher

5 Dinge in Potsdam, die Sie erlebt haben sollten!

  1. Schloss & Park Sanssouci

    Der "Hotspot", kein Motiv werden Sie auf Google so häufig sehen! Lassen Sie sich einen Tag Zeit, um die Parkanlage und  - zumindest - einige der Schlösser zu besichtigen.

  2. Schifffahrt mit der Weißen Flotte

    Nirgends können Sie ein Weltkulturerbe so entspannt vom Boot aus entdecken! Auf der 90-minütigen Schlösserrundfahrt der Weißen Flotte können Sie mehrere Schlösser und Parkanlagen vom Wasser aus "besichtigen".

  3. Glienicker Brücke & Villa Schöningen

    Auf der Glienicker Brücke - an der heutigen Nahtstelle zwischen Berlin und Potsdam - wurden im Kalten Krieg Spione ausgetauscht, Stacheldraht säumte das Ufer. Nur wenige Spuren wie die unterschiedlichen Grüntöne der Brücke lassen heute noch die Dramatik des Ortes erkennen. Eine Dauerausstellung im Museum der nahe gelegenen Villa Schöningen zeigt die besondere Geschichte des Ortes.

  4. Holländisches Viertel

    "Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden", sagte König Friedrich Wilhelm I. Er und seine Nachfolger gaben Holländern, Russen, Tirolern, Hugenotten und vielen anderen eine neue Heimstatt. Die bekannteste ist wohl das "Holländische Viertel" in Potsdams Innenstadt.

  5. Filmpark Babelsberg

    In Potsdam-Babelsberg lernte der Film laufen. Von Marlene Dietrich bis zu Steven Spielberg können Sie hier Filmgeschichte hautnah erleben. Der Filmpark Babelsberg bietet täglich einen Blick hinter die Kulissen des Films.

Erlebnisse und Geschichten aus unserer Redaktion

  • Glienicker Brücke in Potsdam Glienicker Brücke in Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ulf Böttcher

Möchten Sie noch mehr Inspiration? Dann stöbern und schmökern Sie in den Erlebnissen und Geschichten aus unserer Redaktion. Mit liebevollem Blick schildern unsere Autorinnen und Autoren ihre persönlichen Entdeckungen und Begegnungen in Potsdam und zeichnen ihr ganz eigenes Bild der Stadt.

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Wo bekomme ich weitere Informationen?

Wie komme ich dort hin?

Mit der Bahn:

Mit der S-Bahn im 10 Minuten-Takt gelangen Sie in knapp 40 Minuten oder mit dem Regionalexpress im Halbstundentakt in knapp 25 Minuten aus der Berliner City nach Potsdam. Vom Hauptbahnhof können Sie die Stadt sehr gut zu Fuß erkunden oder mit den Straßenbahnen und Bussen der Verkehrsbetriebe Potsdam.

Tickettipp: Von Berlin aus genügt für die Hin- und Rückfahrt jeweils ein Einzelfahrschein für den Tarif Bereich "Berlin ABC". 

Mit dem Auto:

Über die Avus A115 bis zur Abfahrt Potsdam-Babelsberg, über die Nuthestraße in die Potsdamer Innenstadt in 45 Minuten.

Mit dem Rad:

Über den Europaradweg R1 oder den Mauerradweg direkt nach Potsdam.

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