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  • Blick auf Jüterbog,
        
    

        Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki Blick auf Jüterbog, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki

    Jüterbog: Eine Zeitreise zur Reformation im Fläming

TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Von Tetzel, Luther und Klosterbrüdern Stadtporträt Jüterbog

Jüterbog verbinden viele von euch sicher mit der fragwürdigen Arbeit des Ablasshändlers Johann Tetzel. Das ist nicht verwunderlich, hat der Dominikanermönch doch seine berühmt berüchtigten Ablassbriefe, mit denen man sich von all seinen Sünden befreien konnte, hier verkauft. Über diese Praxis ärgerte sich Martin Luther im nahen Wittenberg so sehr, dass er seine weltbekannten Reformationsthesen verfasste.

Noch heute findet man in dem mittelalterlichen Städtchen Jüterbog viele Zeugen für die Zeit der Reformation. So könnt ihr zum Beispiel in der Nikolaikirche, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtet wurde, den Tetzelkasten, in dem der Ablasshändler die Erlöse aus dem Verkauf der Ablassbriefe aufbewahrte, entdecken. Und im Mönchenkloster, einem ehemaligen Franziskanerkloster, das neben einem Mittelalter- Mitmach-Museum für Kinder auch das Museum zur Stadtgeschichte von Jüterbog beherbergt, gibt es neben zahlreichen spannenden Exponaten, die von lange vergangenen Zeiten erzählen, auch einen originalen Ablassbrief zu bestaunen.

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Eine Einladung zum historischen Stadtspaziergang

Jüterbogs Stadtkern mit seinen zahlreichen Backsteinbauten ist in dieser Form wohl einzigartig auf der Welt. Hinter jeder Ecke versteckt sich eine neue Geschichte, die von euch entdeckt werden möchte. Der beste Weg dazu ist ein Streifzug durch das Städtchen – zwischen ehemaligen Klöstern, Kirchen und Baudenkmälern, vorbei an zahlreichen Wehrtürmen, liebevoll sanierten Häusern und dem ältesten Rathaus Brandenburgs.

Dabei fallen euch sicher die markanten Türme der Nikolaikirche ins Auge, die ihr bei guten Wetterbedingungen auch besteigen könnt. Der Blick von oben auf die Stadt Jüterbog wird bei euch sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vielleicht seht ihr von hier oben auch das Nachbardorf Kloster Zinna, in dem einst weiß bekleidete Mönche in tiefes Schweigen versunken durch die Gemäuer des gleichnamigen Klosters wandelten.

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Altstadt Jueterbog Foto Laura Schneider Altstadt Jueterbog Foto Laura Schneider

Obwohl die Mönche in der aufreibenden Zeit der Reformation das Kloster verlassen haben, erinnert in Kloster Zinna noch heute vieles an sie. Ein Besuch des Klosters lässt sich am besten mit einer Radtour über die Flaeming-Skate verbinden.

Nach einer Fahrt durch unberührte Landschaften findet ihr in Kloster Zinna nicht nur Ruhe in der Klosterkirche, sondern auch T rubel im Museum und der Schaubrennerei. Nehmt euch Zeit, um ganz entspannt das weitläufige Gelände mit dem Konversenhaus, dem Pfarrgebäude und dem Amtshaus zu erkunden, vielleicht findet auch gerade eines der wunderschönen Konzerte in der Klosterkirche statt. Das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

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Kloster Zinna Kloster Zinna, Foto: Tourismusverband Fläming e.V./Jedrzej Marzecki

Die Reformation im Fläming erleben


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