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        Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer Findlingswanderweg im Hohen Fläming, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer
    Ort: Cumlosen
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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Nach dem Fasching in den Fläming Wandertour des Monats Februar

06. Februar 2020 von Frank Meyer

Zugegeben, in Brandenburg spielt der Fasching nicht ganz so eine große Rolle wie im Rheinland. Wer nach dem Aschermittwoch (oder später) dennoch eine Frischzellenkur braucht, ist auf dem Findlingswanderweg im Naturpark Hoher Fläming genau richtig. Für alle anderen Draussen-unterwegs-Enthusiasten ist die Tour natürlich genauso empfehlenswert.

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Findlingswanderweg im Hohen Fläming Findlingswanderweg im Hohen Fläming, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer

Hoher Fläming: Wo die Findlinge Namen haben

Der Hohe Fläming ist das Land der Findlinge. Sie liegen hier sprichwörtlich überall rum. Für die Findlingstour geht es fast an die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt. Für die Fahrt packe ich immer was zum Lesen oder Musik ein. Die Tour auf dem Findlingswanderweg geht durch hügeliges Terrain. Brandenburg ist also längst nicht so flach, wie oft angenommen wird. Die vielen kleinen Trockentäler im Naturpark Hoher Fläming heißen hier Rummeln. Als ich das erste Mal vor einer Rummel stand, kam mir das Zitat „Durch diese hohle Gasse muss er kommen“ aus Schillers „Wilhelm Tell“ in den Sinn.

Kurz hinter dem Bahnhof Medewitz geht es in das Naturschautzgebiet Flämingbuchen. Dass im Fläming Rotbuchen wachsen, hat mit dem hohen Niederschlag und dem fruchtbaren Boden zu tun. Beides sorgt dafür, dass zwischen den Kiefern und Eichen hier auch immer wieder Inseln mit Rotbuchen auftauchen. Die frische Luft im Wald ist für mich jedes Mal ein Erlebnis. Nach ein paar Tagen im Büro, ist das eine richtige Wohltat. Die Kiefern stehen Spalier.

Auf dem Waldweg geht es bis zu einem Wegekreuz. Hier empfehle ich nach rechts abzubiegen. Am 160 Meter hohen Schwarzen Berg wird es zum ersten Mal hügelig. Hier kommen auch die ersten Findlinge des Tages in Sicht. Die „Riesensteine“ sind jedes Mal faszinierend, wenn man vor ihnen steht und sich vorstellt, mit welcher Kraft die Eiszeit die Steine aus Skandinavien bis hierher transportiert hat. Hier im Fläming sind die Findlinge nicht einfach nur Steine. Die Einheischen geben ihnen gerne auch Namen. Es gibt unter anderem den Holzfällerstein, den Elefantenstein und den Mehlhausstein.

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Vom ehemaligen Rittergut ab in die Rummel

Nach ungefähr der Hälfte des Weges taucht das ehemalige Rittergut Setzsteig auf. Von Schloss, Kirche und Rittergut ist heute außer ein paar Fundamenten nichts mehr übrig. Aber zum Verweilen und für eine kleine Pause eignet sich der Platz bestens. Hinter Setzsteig sollten Sie die Augen offen halten, denn hier beginnt ein Abschnitt mit einer Vielzahl von Findlingen. Einige wurden inzwischen schon ausgewiesen.

In Setzsteig wird der Weg zu einer breiten Sandpiste. Dann geht es auf schönen Waldwegen zum Naturschutzgebiet Flämingbuchen und um dieses herum zum Einstieg in die Springer Rummel. Das Trockental gilt als eine der schönsten Rummeln im Fläming. Die Hänge ragen hoch hinauf. Am Grund des Tals schlängelt sich der Weg. Auf dem letzten Abschnitt des Weges bleibt es steil. Aber die Ausblicke in die Rummel entschädigen – versprochen!

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Findlingswanderweg im Hohen Fläming Findlingswanderweg im Hohen Fläming, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer

Tipps zur Anreise

Mit dem RE7 in Richtung Dessau bis Medewitz. Proviant mitnehmen. Es gibt keine Einkehrmöglichkeiten.

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Wanderschuhe an und los ...

Auf zum Wandern in den Fläming


Mehr Wandergeschichten entdecken

Als passionierter Wanderer legt Frank Meyer im Jahr etwa 5000 Kilometer zurück. Brandenburg bietet dafür ideale Bedingungen mit seinen zahlreichen Wiesen und Wäldern. Seine Geschichten verewigt der engagierte Tour-Guide in seinen spannenden Blogartikeln.

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