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  • Schloss Boitzenburg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Böttcher+Tiensch Schloss Boitzenburg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Böttcher+Tiensch

    Das Boitzenburger Land

    Der kleine Ort hat eine Menge zu bieten: das neu renovierte Renaissanceschloss, das Mühlenmuseum, die Klosterruine, zwei prämierte Wanderwege und noch viel mehr...

    Der kleine Ort hat eine Menge zu bieten: das neu renovierte Renaissanceschloss, das Mühlenmuseum, die Klosterruine, zwei prämierte Wanderwege und noch viel mehr...
    Ort: Boitzenburg

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Boitzenburger Land Ein Hauch von Adel im Boitzenburger Land

Boitzenburg ist malerisch eingebettet in die sanft-hügelige Landschaft der Uckermark. Charakteristisch für diese Region sind außerdem die prächtigen Alleen, die sternförmig auf den Ort mit seinem herrschaftlichen Schloss führen. Schon im Jahre 1276 wurde die ehemalige Wasserburg erstmalig erwähnt und von 1528 an durch die Familie von Arnim zu einem der prächtigsten Adelssitze in Brandenburg ausgebaut.

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Die Familien von Arnim in Boitzenburg

Überhaupt hinterließen die von Arnims über die Jahrhunderte hinweg deutliche Spuren im Boitzenburger Land. So war die Familie wesentlich an der deutschen Besiedlung dieses Gebiets nordöstlich von Berlin beteiligt gewesen. Bis 1945 gab es in dieser Gegend mehr als ein Dutzend Gutshöfe, Landsitze und Schlösser, die im Besitz von Familienmitgliedern waren. Bis 1945 war die Familie von Arnim ebenso Besitzer von Boitzenburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie jedoch enteignet und so diente das Schloss bis 1989 als Erholungsheim der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Inzwischen ist das Schloss wieder in Privatbesitz und der neue Eigentümer eröffnete hier ein Hotel. Und nach umfassender Sanierung erstrahlt das heutige Schloss Boitzenburg nun wieder im Neorenaissance-Stil.

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Schloss Boitzenburg Schloss Boitzenburg, Foto: TMB

Mühle und Kloster

Ganz in der Nähe befindet sich die alte Klostermühle. Diese ist heute ein Museum und eine Attraktion bei Besuchern. Denn wenn der Museumsmüller das Mahlwerk in Gang setzt, dann fühlen sich viele tatsächlich in die Zeit versetzt, als die Müllerburschen noch singend übers Land zogen, um ihr Handwerk zu erlernen. Neben der intakten Klostermühle sind vom eigentlichen Kloster heute nur noch Reste der Klosterkirche stehengeblieben. Die zum Klosterbau verwendeten Steine ähneln sehr denen, die beim Bau des ehemaligen Ziesterzienser-Klosters in Chorin verwendet worden sind, weswegen das ehemalige Boitzenburger Kloster auch gern als die kleine Schwester des Choriner Mönchsklosters bezeichnet wird.

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Klostermühle Boitzenburg Klostermühle Boitzenburg, Foto: TMB/tmu GmbH

Auf den doppelten Boitzenburger mit Dill-Gurken-Eis

Unweit von hier ist außerdem der Startpunkt des "Doppelten Boitzenburgers". Dabei handelt es sich um zwei Wanderwege, die durch die sanft hügelige Moränenlandschaft der Uckermark führen und gleichzeitig wichtige Orte der Familie von Arnim miteinander verbinden. Und wer sich nach so viel Natur und Kultur eine Auszeit gönnen will, muss unterwegs unbedingt einen Abstecher in die MoccaMilchEisbar machen. Hier gibt es ganz besonders ausgefallene Eissorten wie Petersilien-, Rosenblüten- oder Dill-Gurken-Eis. Ebenso selbst gebackene Kuchen sind im Angebot, die in der warmen Jahreszeit am besten auf der Sonnenterrasse genossen werden können.

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Wanderweg Kleiner Boitzenburger im Naturpark Uckermärkische Seen Wanderweg Kleiner Boitzenburger im Naturpark Uckermärkische Seen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Heidi Walter
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