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        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Nationalpark Unteres Odertal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Schwedt/Oder
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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Odertal-Festspiele: Eine Bühne im Nationalpark Kultur-Highlight für Groß und Klein

01. September 2019 von Steffen Lehmann

„Oh, wie schön ist Panama“, heißt der Kinderbuch-Klassiker von Janosch. Die Abenteuer von kleiner Bär, dem Tiger und der Ente eroberten im Sommer die Herzen der Zuschauer in Schwedt. Eigentlich hätte die Inszenierung auch „Oh, wie schön ist das Odertal“ heißen können. Denn die Bühne an der Alten Oder in Schwedt gehört zu den schönsten Kulturorten in Brandenburg und ist die Heimat der Odertal-Festspiele.

Für die Nationalparkstadt Schwedt und die Uckermark sind die Odertal-Festspiele ein Kultur-Highlight. Ausgerichtet werden die Odertal-Festspiele von den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Die ubs machen Theater für Brandenburg und entsprechend bunt ist auch der Spielplan der Odertal-Festspiele. Neben Inszenierungen von Theaterklassikern gastieren Musiker wie Axel Prahl und sein Inselorchester an der Oder. Kein schlechtes Programm für eine Stadt in der „Provinz“. Das Theater in der Uckermark ist neben der Neuen Bühne Senftenberg eines von zwei Landestheatern in Brandenburg – und ein Bekenntnis für die Region.

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Die Odertalbühne in Schwedt Die Odertalbühne in Schwedt, Foto: Uckermärkische Bühnen Schwedt/Udo Krause
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Bei den Konzerten, Musicals (in diesem Jahr kam „Shrek“ auf die Bühne) und Theaterinszenierungen bleiben die Blicke des Publikums nicht nur an den Künstlern hängen, sondern gehen weiter durch die offene Bühne in die Landschaft des Unteren Odertals. Die Odertal-Festspiele in Schwedt sind eine gute Gelegenheit, sich auf einen Abstecher in den Nordosten Brandenburgs zu begeben und die Uckermark von ihrer kulturellen Seite kennen zu lernen. Dass die Stadt im einzigen Nationalpark Brandenburgs liegt, ist ein weiteres Argument, sich einmal auf den Weg zu machen.

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Auf ins Auenland

Bevor es zur Vorstellung an die Alte Oder geht, sollte für alle Schwedt-Besucher eine Tour in den Nationalpark Unteres Odertal zum Besuchsprogramm dazugehören. Der Nationalpark ist sozusagen Wildnis mit Bahnanschluss und gut erreichbar mit dem Regionalexpress RE3 von DB Regio Nordost. Auf rund 60 Kilometern entlang der Oder umfasst der Nationalpark eine der letzten naturnah erhaltenen Flussauenlandschaften Mitteleuropas. Bei einer Kanutour mit einem Naturführer gibt es Natur zum Anfassen. Kanus schieben sich langsam durch das Dickicht und gleiten vorbei an Seerosenteppichen und vielen Biberburgen. Hier gibt es seltene Tiere und Pflanzen, wie Kalmus, Schwanenblume oder Krebsschere zu sehen, die man sonst nur aus TV-Dokumentationen oder Magazinen kennt.

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Kanutour im Nationalpark Unteres Odertal Kanutour im Nationalpark Unteres Odertal, Foto: tmu GmbH/A. Warning

Wer lieber nicht das Kanu nehmen möchte, kann den Nationalpark Unteres Odertal auch zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. Ein besonderer Spaziergang ist der Auenpfad, der am Nationalparkzentrum in Criewen startet und durch die Flussaue bis an die Oder führt. Der knapp vier Kilometer lange Weg führt mitten ins Herz des Nationalparks. Ein Netz aus kleinen Flussarmen durchzieht den Nationalpark und bietet vielen seltenen Pflanzen und Tiere eine Heimat. Hier leben nicht nur mehrere Fischotterfamilien, sondern auch der Eisvogel ist hier heimisch. Die Auenlandschaft ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis, der Auenpfad ist aber nur in den Sommermonaten zugänglich. Im Winter ist die Oderniederung überflutet. Allein schon die Stille, die hier zur Begrüßung empfängt, ist grandios.

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Im Nationalpark Unteres Odertal Im Nationalpark Unteres Odertal, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Schwedt: Ganz viel Kunst

Zurück in Schwedt. Der Weg zum Theater und der Bühne an der Oder führt über die breite Lindenallee. Das Theater entstand an der Stelle, wo einmal das Schloss der Schwedter Markgrafen stand. Die DDR-Oberen ließen die Ruine des Schlosses 1962 abreißen. Den Gang der Geschichte kann der Besucher auch im ehemaligen Schlosspark sehen, der heute Europäischer Hugenottenpark heißt. Die Sandstein-Statuen aus dem vormaligen Schlosspark wurden nach den Mustern der Originale aus dem 18. Jahrhundert neu angefertigt. Das geschah schon in den 1970er Jahren und heute sehen sie schon wieder historisch aus. Noch mehr Kunst gibt es in der Stadt verteilt, an etwa 20 Häusern, zu sehen. Die großen Wandbilder verwandeln die Stadt in eine große Freiluftgalerie. Die Fassadenkunst gibt es schon seit den 1960er Jahren. Einige Kunstwerke sind bereits verschwunden, einige haben die Zeit überdauert, andere sind hinzugekommen. Graffitis wechseln sich hier mit Wandbildern ab, die mit Pinsel und Farbe gemalt wurden.

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Uckermärkische Bühnen Schwedt/Oder Uckermärkische Bühnen Schwedt/Oder, Foto: TMB/Matthias Fricke

Auch der Bühnenturm der Uckermärkischen Bühnen ist Teil der Galerie im Freien. Mehrere deutsche und polnische Künstler bemalten die Fassade des Theaterhauses. Sie behalfen sich mit einem malerischen Trick: der Technik der Augentäuschung. An den Bühnenturm malten die Künstler eine Glaskuppel, eine Freitreppe und Arkaden, um somit auch die Verbindung zum Nachbarland zu verdeutlichen. Von Weitem sieht das Kunstwerk täuschend echt aus, erst wenn man näher kommt, entpuppt es sich als Bild. Der Streifzug zu den verschiedenen Kunstwerken in der Stadt ist ein besonderer Stadtspaziergang (wer nicht laufen möchte, kann auch mit dem Bus 481 die einzelnen Wandmalereien ansteuern).

Die Galerie am Kietz ist eine weitere Adresse, die einen Besuch lohnt. Untergebracht ist die Galerie in einem ehemaligen Tabakspeicher aus den 1870er Jahren. Hier finden nicht nur Ausstellungen statt. Zweimal im Jahr gibt es einen Kunsthandwerkermarkt (zu Ostern und am Wochenende vor dem 1. Advent). Eine Traditionsveranstaltung ist das internationale Künstlertreffen „Landschaftspleinair“, das seit 1992 in Schwedt stattfindet.

Fazit: Ein Ausflug in den Nationalpark Unteres Odertal garniert mit einem Besuch bei den Odertal-Festspielen und einem Streifzug durch die Stadt, ist eine ganz schön ergiebige Ausbeute für eine Tour nach Schwedt.

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