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  • In der Calauer Schweiz,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer In der Calauer Schweiz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer
    Ort: Altdöbern
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Herbstleuchten in der Calauer Schweiz Wandertipp des Monats November

01. November 2020 von Frank Meyer

Auf geht es in den November. Wir waren im Frühjahr in der Gegend mit der Tour durch die Höllenberge. Wanderer, die auf ihren Touren gerne auch ein paar Höhenmeter bewältigen, haben in Brandenburg nur eine kleine Anzahl von Wanderwegen zur Auswahl. Neben dem Oberbarnim bei Bad Freienwalde und der Märkischen Schweiz zählt dazu auch die Calauer Schweiz an den Ausläufern des Naturparks Niederlausitzer Landrücken.

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In der Calauer Schweiz In der Calauer Schweiz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer

Rein in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Auf der Tour durch die Calauer Schweiz dachte ich an einigen Stellen, ich bin im Grumsin. Die Laubfärbung der Buchen war perfekt wie im berühmten Gegenstück in der Uckermark. Das Smartphone oder der Fotoapparat gehören also unbedingt zur Tourenausstattung dazu. An zwei Stellen geht es durch die „Hölle“. So heißen hier die Täler im Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Die dichte Vegetation mit Farnen verleiht den Tälern etwas Mystisches.

Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken ist eine Landschaft der Gegensätze. Die Erhebung im Süden ist von Wäldern bedeckt; an ihrem Fuß entspringen Quellen, die Moore, kleine Bäche und Teichlandschaften speisen. Für die Genusswanderer interessant: in den „Plinsen-Dörfern“ der Gegend und auch direkt an der Strecke in Weißag gibt es die Buchweizen-Plinse. Und alle, die gerne einen Witz hören oder erzählen, ist natürlich Calau interessant: der billige 'Kalauer'-Wortwitz geht tatsächlich auf Calau und die dort erschienene Satirezeitschrift 'Kladderadatsch' zurück.

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Farbenrausch in der Calauer Schweiz

Die Tour startet am Bahnhof Altdöbern (nicht dem Hinweisschild zur Calauer Schweiz folgen, sondern in der Bahnhofstraße auf den Wiesenweg abbiegen, der parallel zu dem nie genutzten Bahndamm verläuft). Bei der ersten Gelegenheit wird zum Gutshaus Neudöbern abgebogen und das Dorf durchquert. Dann geht es auf einer Baumallee über die Felder und anschließend am Waldrand entlang in östlicher Richtung. Nach einem längeren Waldstück kommt die Teichlandschaft Buchwäldchen-Muckwar in Sicht, durch die der Weg teils als schmaler Pfad hindurchführt.

Nach dem Passieren der meist leider ausgetrockneten Gewässer geht es am Bahnhof Luckaitztal über die Bahngleise. Am Waldrand entlang geht es bis zur Alten Mühle und anschließend auf der sehr ruhigen Landstraße nach Weißag. Im Wald erwarten uns die ersten kleinen Trockentäler. Nach einem langen Waldabschnitt geht es wieder durch ein kleines Tal am 161 Meter hohen Kesselberg zum Napoleonstein, anschließend zurück in nordöstlicher Richtung zur 'Hölle' und durch dieses Tal hindurch, dann in einem Bogen zum Aussichtspunkt am Kühringsberg. Nun wird wieder ein schöner Abschnitt in der „Hölle“ gewandert, am Talende geht es am Fuß des Weinbergs entlang zur sagenumwobenen Goldborn-Quelle.

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In der Calauer Schweiz In der Calauer Schweiz, Foto: TMB-Fotoarchiv/Frank Meyer

Burgruinen und historisches Gemäuer

Der schmalen Straße wird am Bachlauf entlang gefolgt nach Werchow. Danach erreichen wir schon Calau. Der Witzerundweg führt zu 25 prägnanten Plätzen in der Calauer Innenstadt, an denen Tafeln angebracht und mit Geschichten zur Stadthistorie mit echten „Kalauern“ gespickt sind. Am Springteich entlang führt der Weg zum Luckauer Tor und zu den Resten der Burgruine nebenan, dann in einer Schleife über die Gartenstraße und die Straße 'Am Schlagbaum' mit dem letzten Rest der historischen Stadtmauer zum Burgplatz. Der Marktplatz wird von der großen Stadtkirche eingenommen. Über die Karl-Marx-Straße geht es abschließend schnurgerade in Richtung Bahnhof.

Fazit: Eine dicke Empfehlung für die Calauer Schweiz und Umgebung, gerade für die Berliner, für die Start und Ziel stündlich auch an Wochenenden bestens mit der Bahn ohne Umsteigen erreichbar sind. Die Tour in der Calauer Schweiz beweist, dass Brandenburg auch mich noch zu überraschen vermag.

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