• Schloss Cecilienhof, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hans Bach

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Brandenburgs geheime Schätze
Ein Reiseführer für die Orte, die man gesehen haben muss

02. Januar 2014 von Steffen Lehmann

Sanssouci, Rheinsberg oder der Spreewald: Alles wohl bekannt, gut besucht und in aller Munde. Rieke und Tom Wolf haben sich auf den Weg gemacht und ein Buch über Orte in Brandenburg geschrieben, die auf der Popularitätsskala vielleicht noch nicht ganz oben angekommen sind, die man dennoch gesehen haben muss.

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Die Wunderblutkirche von Bad Wilsnack war im Mittelalter ein bedeutender Pilgerort und zählt zu den "111 Orten in Brandenburg, die man gesehen haben muss". Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Es gibt die Liste der reichsten Menschen der Welt, der besten Filme aller Zeiten und der 1000 Orte, die man besucht haben muss. Vergessen Sie jetzt einmal diese 1000 Orte. Das schafft ja sowieso niemand. Es gibt eine Abkürzung. Die beiden Autoren Rike und Tom Wolf haben sich auf bekannte und unbekannte Pfade begeben, und dabei viele geheimnisvolle und längst verschwunden geglaubte Orte entdeckt. Daraus ist ein Reiseführer zu 111 Orten in Brandenburg entstanden, die man in seinem Leben gesehen haben muss. Nicht mehr und nicht weniger.

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Reiseführer für das unbekannte Brandenburg

Die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack könnte auch in einem Mittelalterroman à la "Der Medicus" vorkommen. Im Mittelalter pilgerten Tausende jedes Jahr nach Nordbrandenburg, heute ist die Kirche ein absoluter Geheimtipp. Nur Eingeweihte wissen außerdem, dass Brandenburg auch Qualitäten als Skisprungstandort besitzt. Bei einem Abstecher nach Bad Freienwalde lassen sich Deutschlands nördlichste Skisprungschanzen bestaunen.

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Deutschlands nördlichste Skisprungschanze steht nicht in den Bergen, sondern in Brandenburg. Foto: Bad Freienwalde Tourismus GmbH

Die beiden Brandenburg-Entdecker berichten auch von einer Sternenwanderung am dunkelsten Ort Deutschlands im Havelland, schwelgen im Blaudruckhaus im schönsten Blau der Welt und besuchen die Tigerranch in der Niederlausitz. Einige Orte möchte man am liebsten für sich behalten. Wie den schönsten Picknickplatz Brandenburgs. Zu finden in der blauen Lagune hinter'm Deich in der Prignitz. Gleich um die Ecke in Quitzöbel wartet ein weiteres Naturschauspiel auf den Besucher: die größte Elbdüne Brandenburgs.

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Der dunkelste Ort Deutschlands zur Abenddämmerung. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Unverzichtbares Reisegepäck

In ihren kurzen Reportagen stellen die beiden Autoren den Mittelpunkt der ehemaligen DDR, das beste Vanilleeis des Landes und einen getarnten Gefechtsstand, der selbst den britischen Geheimdienst staunen ließ, vor. Die Anekdoten und Fotografien erzählen sehr charmant über Brandenburg - dem Land um Berlin.

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Rike und Tom Wolfs Reiseführer führt zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten der Mark. Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Und bei den 111 Reportagen findet sich nicht nur viel Informatives für Gäste, sondern auch den Brandenburger. Allen künftigen Brandenburg-Besuchern ist der Reiseführer wärmstens zu empfehlen. Garantiert er doch eine Menge Überraschendes.

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Informationen

Der Reiseführer "111 Orten in Brandenburg, die man gesehen haben muss" ist im Kölner Emons-Verlag erschienen und hat 240 Seiten. Der Reiseführer kostet 14,95 Euro.

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