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  • Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau,
        
    

        Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quenzel Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte Großdubrau, Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quenzel
    Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte

    Diese Radtour elektrisiert! Nach spannenden Eindrücken im Elektroporzellanmuseum geht es mit dem Rad weiter bis zum Sumpfwald. Entlang der Strecke gibt es immer wieder Probierstationen, die die Tier- und Pflanzenwelt der geschützten Teichlandschaft erlebbar machen.

    Diese Radtour elektrisiert! Nach spannenden Eindrücken im Elektroporzellanmuseum geht es mit dem Rad weiter bis zum Sumpfwald. Entlang der Strecke gibt es immer wieder Probierstationen, die die Tier- und Pflanzenwelt der geschützten Teichlandschaft erlebbar machen.
    Ort: Großdubrau
  • Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte

Elektroporzellan und Natur pur – unterwegs im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Am südlichen Rand des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft liegt der Ort Großdubrau. Dessen Name leitet sich vom sorbischen Wort "dub" für Eiche ab. Er weist auf die großen Eichenwälder hin, die am Heiderand einst die Flur bedeckten. Auch heute gibt es in Großdubrau und Umgebung noch viele dieser mächtigen Bäume.

Doch nicht die Eichen sind das Ziel der Erkundungen, sondern das Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte (1). Hier wird ein spannender Rückblick in die Geschichte der Industrialisierung geboten. Diese ist eng mit der flächendeckenden Versorgung mit Elektroenergie verbunden. Wie der Name "Margarethenhütte" bereits vermuten lässt, handelte es sich ursprünglich um einen Bergbaubetrieb. Als man beim Abbau von Braunkohle auf Ton und Kaolin stieß, wurde aus dem Bergwerk eine Tonwarenfabrik. Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese zu einem weltweit anerkannten Hersteller von elektrotechnischen Porzellanerzeugnissen.

Alles begann mit der Herstellung der Hochspannungs-Isolatoren für die weltweit erste Drehstrom-Fernübertragung von 1891 – ein zu damaliger Zeit sensationelles Ereignis. Neben unzähligen anderen Exponaten ist im Museum auch ein solches historisches Einzelstück zu sehen. Das Museum befindet sich im ältesten Teil des ehemaligen Werkgeländes. Auf den drei Etagen des Rundofengebäudes von 1885 geben 17 Ausstellungsräume Einsicht in alle Arbeitsschritte, die zur Herstellung von Elektroporzellan notwendig sind. Gezeigt werden die Aufbereitung der Rohstoff e über die verschiedenen Formgebungsverfahren bis hin zu den Endprodukten. Die Vielfalt der Formen, Farben und Funktionen ist dabei überraschend. Welche Vielzahl an Porzellanprodukten einst im Haushalt verwendet wurde, zeigt "Großmutters Stube" bis ins kleinste Detail liebevoll arrangiert und auch für Kinder sehr anschaulich. Durch das Museum führen ehemalige Betriebsangehörige: Dokumente, Sachzeugnisse, Maschinen und Arbeitsmittel aus 150 Jahren Elektroporzellanherstellung eröffnen Einblicke in die technischen, sozialen und politischen Ereignisse dieser Zeitspanne. Sie spiegeln die Beharrlichkeit, die Mühen und den Erfindungsgeist unserer Vorfahren eindrucksvoll wider.

Der ganze Stolz des engagierten Fördervereins, der das Museum ehrenamtlich betreibt, ist der Rohölmotor von 1938. Drei Jahre dauerte die Instandsetzung in Eigenleistung. Nun kann der imposante „Pensionär“ wieder Strom erzeugen und lässt mit seinem kraftvollen Rhythmus das Licht angehen.

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UNESCO-Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

Weiter geht’s Richtung Wartha, Sitz der Verwaltung des Biosphärenreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, etwa 11 km westlich von Großdubrau.

Man radelt von der Margarethenhütte aus in den Ortskern Großdubrau, im Kreisverkehr geradeaus und am Ortsausgang auf der Hauptstraße weiter. Am Ende der Straße links abbiegen, dann gleich wieder rechts und weiter über die Orte Klix nach Salga und Guttau. In der Ortsmitte von Guttau führt die Straße links in Richtung Wartha an Apfelbäumen und Feldern vorbei. Danach beginnen die Teiche. Hier lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp, um dem regen Treiben der Wasservögel zuzuschauen.

Die nächste Station ist das Haus der Tausend Teiche (2), das Besucherzentrum des UNESCO-Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Hier erwartet Sie eine multimediale Erlebnisausstellung zur jahrhundertealten Tradition der Teichwirtschaft. Vogelstimmen und Tierlaute locken zu naturnah gestalteten Dioramen. Ein Bistro bietet regionaltypische Speisen an. Und direkt neben dem Haus lädt ein Wassererlebnisgelände zum Spielen und Entdecken ein. Sind alle Stationen ausprobiert, gibt es am Ende der Ausstellung ein Riesenaquarium mit den typischen Teichbewohnern zu bestaunen. Ein spannender Einblick in die Flora und Fauna der Teichlandschaft, bevor man ins Außengelände geht und zu Fuß oder per Rad den Weg zum Naturerlebnispfad Guttauer Teiche und Olbasee (3) mit seinen über 30 Erlebnis-Stationen einschlägt. Er beginnt direkt vor der Haustür.

Ein Tourenplan ist an der Rezeption oder als Download auf der Webseite des Biosphärenreservates erhältlich.

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Über Feldflur und Sumpfwald zum Schulmuseum

Die Route 1 führt durch Feldflur und Sumpfwald in die Guttauer Teichgruppe. Unterwegs laden 17 Stationen zum Schauen und Ausprobieren ein. Am Beobachtungsturm bekommt man mit etwas Glück sogar einen Seeadler oder Fischotter zu Gesicht. Auch eine prima Rastmöglichkeit bietet sich hier. Die Route 1 ist 2,6 km lang und dauert zu Fuß etwa 2 Stunden. Wer per Rad unterwegs ist, braucht ca. 30 Minuten und kann am Beobachtungsturm weiter fahren und die Routen 2 und 3 abradeln. Nach 14 weiteren Erlebnisstationen und 8,3 km Wegstrecke (ca. 1,5 Stunden) schließt sich der Rundkurs (bestehend aus Route 1, 2 und 3) wieder am Haus der Tausend Teiche.

Etwa 500 m vom Haus der Tausend Teiche entfernt, auf der gegenüberliegenden Straßenseite, steht das im Jahr 1898 errichtete Schulhaus von Wartha. Es beherbergt das Schulmuseum (4). Falls es geschlossen sein sollte, gibt es die Möglichkeit, den Schlüssel bei Familie Kosel in der Dorfstraße 13 abzuholen und dann im historisch möblierten Klassenzimmer die „Schulbank zu drücken“. Fotos und Dokumente veranschaulichen das Schul- und Dorfl eben des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Wer will, darf sogar das Schreiben mit Feder und Tinte ausprobieren. Hinter dem Haus lädt der Schulgarten mit seinen Heil- und Küchenkräutern zum Wissenstest und zum Verweilen ein, bevor die Radtour zurück zum Ausgangspunkt in Großdubrau führt.

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Haus der tausend Teiche Haus der tausend Teiche , Foto: Bodo Hering

Sehenswürdigkeiten & Tipps

Sehenswert
1. Elektroporzellanmuseum Margarethenhütte 
2. Haus der Tausend Teiche mit Wassererlebnisgelände, Riesenaquarium und Bistro
3. Naturerlebnispfad Guttauer Teiche und Olbasee
4. Schulmuseum Wartha mit Schulgarten

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Aussicht
3 Naturerlebnispfad Guttauer Teiche und Olbasee

Speisen
2 Haus der Tausend Teiche

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