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  • Schwungrad in der Brikettfabrik Louise,
        
    

        Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quenzel Schwungrad in der Brikettfabrik Louise, Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quenzel
    Brikettfabrik LOUISE

    Die Kohleproduktion in der Brikettfabrik LOUISE erleben, Spuren unterirdischen Vulkangesteins erkunden und eine Erfrischung im Erlebnisfreibad genießen. All das ist im Elbe-Elster-Land möglich.

    Die Kohleproduktion in der Brikettfabrik LOUISE erleben, Spuren unterirdischen Vulkangesteins erkunden und eine Erfrischung im Erlebnisfreibad genießen. All das ist im Elbe-Elster-Land möglich.
    Ort: Uebigau-Wahrenbrück
  • Brikettfabrik LOUISE

Der Kohle auf der Spur Rund um die Brikettfabrik LOUISE

Über der Einfahrt hängt ein riesiges Brikett mit der Aufschrift „Glück auf“: Die Spurensuche, wo die Kohle herkommt und was mit ihr geschah, kann beginnen. In der Brikettfabrik LOUISE (1) veredelten die Kumpels, so werden die Bergarbeiter genannt, den Rohstoff Braunkohle zu Briketts und verdienten gutes Geld. Bereits im Jahr 1882 ging die Brikettfabrik in Betrieb und ist heute die älteste ihrer Art in ganz Europa.

Besucher bekommen den gesamten Prozess der Brikettierung vorgeführt. Eindrucksvoll ist es, die einzelnen Maschinen nicht nur zu sehen, sondern sie mit all ihren Bewegungen und Geräuschen so wie damals im Arbeitsprozess zu erleben. Die Brikettfabrik war trotz ihres hohen Alters bis zum Jahr 1991 durchgängig in Betrieb. Einige Kenner sagten, die LOUISE sei schon zu DDR-Zeiten ein Museum gewesen, das nebenbei noch Briketts produzierte.

Heute ist die Brikettfabrik LOUISE ein erlebbares technisches Denkmal. Die klassischen Fabrikführungen finden viermal am Tag statt. Die Gästeführer haben viel Spannendes zu berichten, auch warum diese Industrieanlage heute mitten im Wald steht. Für Gruppen gibt es auf Anfrage die Erlebnistour mit dem Titel „Steinig. Staubig. Schön.“ Und Schulklassen können die Fabrik auf besondere Weise erkunden. Neugierig macht schon der Name: „Der LOUISE in den Bauch geschaut“.

Bei jeder Führung werden die historischen Maschinen in Gang gesetzt – ein echtes Hörerlebnis für die Besucher. Denn dann rütteln Siebe, quietschen die Rührschaufeln im Tellertrockner und das Schwungrad der ältesten Presse dreht sich mit einer ganz eigenen Melodie. Der Prozess, wie Braunkohle angeliefert, getrocknet und schließlich zu Briketts gepresst wird, ist hier anschaulich und erlebnisnah demonstriert. Aber wo kommt die Kohle her?

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  • Eingangsschild zur Brikettfabrik Louise, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Schäfer
  • Familie in der Brikettfabrik Louise, Foto: TMB-Fotoarchiv/Julia Nimke
  • Kinder in der Brikettfabrik "Louise", Foto: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V./Nada Quenzel
  • Die Brikettfabrik Louise mit Lokomotive davor, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Erdgeschichte mit Gaumenschmaus

Die Tour geht mit dem Fahrrad in Richtung Maasdorf weiter. Unterwegs lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Rothsteiner Felsen (2). Hier brodelte vor 550 Millionen Jahren die Erde. Die höchste Erhebung eines unterirdischen Gebirges aus Vulkangestein ist heute ein geologisches Naturdenkmal – absolut sehenswert. Auf der Suche nach der Kohle kann man einen Zwischenstopp machen und in einer der gemütlichen Gaststätten (3) die regionale Küche genießen.

Gut gestärkt führt die Tour weiter zum Elster-Natoureum (4) in Maasdorf. Dort erhält man einen Überblick über die gesamte Elbe-Elster-Region, erfährt viel über heimische Tiere und Pflanzen sowie über die Entstehung der Braunkohle. Denn diese ist pflanzlichen Ursprungs und lagert in der Erde. Ein Bodenschatz, der gefunden, gefördert und in der Brikettfabrik LOUISE veredelt, also zu Briketts gepresst wurde. Bitte schauen Sie auf die Wissenstafeln im Erlebnisgarten. Die erdgeschichtlichen Zusammenhänge und die Entstehung der Braunkohle sind anschaulich dargestellt.

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Ein Blick in die Vergangenheit

Aber wie wurde die Braunkohle eigentlich zu Tage gefördert? Das wird im weiteren Verlauf der Tour deutlich. Die Tour führt weiter durch den Ort Maasdorf, vorbei an den Maasdorfer und Thalberger Teiche (5) und rechts auf den Radweg mit der Ausschilderung „Elsterradtour“. Es geht weiter bis zum Abzweig „EE13- Grubenbahntraße“, der nach links führt. Diesem Weg folgen. Schilder mit der Aufschrift „Bergbaugelände – Betreten verboten“ lassen den Bergbau erahnen. Rechtsseitig fällt das Gelände immer mehr ab. Eine Informationstafel lüftet das Geheimnis: Nun ist man mitten im ehemaligen Braunkohlenrevier Domsdorf/Tröbitz angelangt. Hier förderten riesige Bagger die Braunkohle einst zu Tage.

Den besten Überblick über die Bergbaufolgelandschaft hat man vom nahegelegenen Aussichtsturm (6). Der Blick führt in einen tiefen Graben, die Bergleute nennen es Tagebaurestloch. Seitlich wachsen Kiefern und Birken. Die Natur hat sich das Gelände längst wieder zu Eigen gemacht. Die Ruhe und die Aussicht von hier oben sind wunderbar. Nach einer kleinen Rast führt der Weg über die ehemalige Kohlebahntrasse weiter. Danach die Landstraße überqueren und rechts in Richtung Tröbitz weiterfahren.

Erfrischung bietet an warmen Sommertagen das solarbeheizte Erlebnisfreibad (7), welches sich unweit vom Ortseingang in Tröbitz befindet. Wer zurück zur Brikettfabrik LOUISE will, folgt den braunen Hinweisschildern, zusätzlich zeigt der Schornstein den Weg.

Bei LOUISE, so wird Europas älteste Brikettfabrik von ihren Freunden liebevoll genannt, lockt nach der Tour ein Besuch im Museumsshop. Hier können Sie gleich zweimal „Kohle“ kaufen: echte Kohle als Schmuck-Brikett und den LOUISEKuchen in Form eines Briketts. Auf der Wiese und mit Blick auf die Brikettfabrik schmeckt der Kuchen mit der leckeren Schokoladenglasur besonders gut. Hier kann man jeden „Kohle-Krümel“ essen und die Suche nach den Spuren der Kohle, der Braunkohle, noch einmal Revue passieren lassen.

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Maasdorfer Teiche Maasdorfer Teiche, Foto: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V.

Auskünfte:

Tourist Information Bad Liebenwerda
Roßmarkt 12
04924 Bad Liebenwerda

Telefon: +49 (0)35341 628-0
Telefax: +49 (0)35341 628-28
E-Mail: info@bad-liebenwerda.de
Website: www.bad-liebenwerda.de

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