• Kinder auf Burg Rabenstein, Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Jacob

    Familientour Fläming

    Möchten Sie mir Ihrer Familie einen Kurzurlaub in der unberührten Natur des Berliner Umlands erleben? Wir haben eine Familie auf Entdeckungstour in den Hohen Fläming geschickt! Hier ihr Bericht.

    Möchten Sie mir Ihrer Familie einen Kurzurlaub in der unberührten Natur des Berliner Umlands erleben? Wir haben eine Familie auf Entdeckungstour in den Hohen Fläming geschickt! Hier ihr Bericht.
    Ort: Wiesenburg

1. Tag
Vormittags

Es war wieder einmal eine dieser Nächte, total dunkel, total still. Die ganze Familie schläft tief und fest in den Betten der Kutscherkammer des Gasthof Moritz. Wir sind achtzig Kilometer südlich von Berlin im Hohen Fläming unterwegs.

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Gasthof Moritz Foto: TMB

Unser Auto haben wir vorsichtig in den Ort Rädigke über das Kopfsteinpflaster gelenkt. Gut durchgeschüttelt haben wir am vorherigen Abend unser Nest in dem gemütlichen Gasthof gefunden. Für den heutigen Tag stärken wir uns mit regionalen Köstlichkeiten. Echter Käse aus Brandenburg, frische Eier, frische Herbstäpfel aus dem Garten hinter dem Gasthof Moritz, für den Papa richtig gute Landwurst.

Wir starten in den Tag, um den Hohen Fläming zu entdecken. Ein Stückchen Holperpflaster, dann Landstraße, dann Waldweg. Eine Landschaft im Morgendunst breitet sich vor uns aus. Es ist Herbst in Brandenburg und die Temperaturen morgens wieder empfindlich kühl. Der Weg führt uns nach dem Frühstück zuerst auf die Burg Eisenhardt in Bad Belzig.

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Schauerstunde am Vormittag

Als wir aussteigen, hören wir ein paar Krähen durch den Nebel rufen. Etwas unheimlich. Ich spüre rechts und links jeweils eine Kinderhand in der meinen. Zu dritt gehen wir Schritt für Schritt auf die gewaltige Burganlage zu. Eigentlich könnte der Mann in der Familie mal mutigen Schrittes voran gehen, denke ich bei mir. Wir klettern einen stämmigen Burgturm empor. Die Treppe innen ist aus kräftigen Holzbalken gefertigt und die Stufen knarzen bei jedem Schritt. Oben angekommen, haben wir einen berauschenden Blick über die bunten Herbstwälder des Hohen Fläming.

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Besuch bei Ritter Thomas

Wir starten in den Tag, um den Hohen Fläming zu entdecken. Ein Stückchen Holperpflaster, dann Landstraße, dann Waldweg. Eine Landschaft im Morgendunst breitet sich vor uns aus. Es ist Herbst in Brandenburg und die Temperaturen morgens wieder empfindlich kühl. Der Weg führt uns nach dem Frühstück zuerste auf die Burg Eisenhardt in Bad Belzig.

Als wir aussteigen, hören wir ein paar Krähen durch den Nebel rufen. Etwas unheimlich. Ich spüre rechts und links jeweils eine Kinderhand in der meinen. Zu dritt gehen wir Schritt für Schritt auf die gewaltige Burganlage zu. Eigentlich könnte der Mann in der Familie mal mutigen Schrittes voran gehen, denke ich bei mir. Wir klettern einen stämmigen Burgturm empor. Die Treppe innen ist aus kräftigen Holzbalken gefertigt und die Stufen knarzen bei jedem Schritt. Oben angekommen, haben wir einen berauschenden Blick über die bunten Herbstwälder des Hohen Fläming.

Ritter Thomas ist unser Begleiter an diesem Vormittag. Er ist wie ein echter Ritter gekleidet und erzählt von der 3000 Jahre alten Baugeschichte und dem Leben hier auf der Burg. Das ist für kleine und große Zuhörer sehr spannend. Wir knien uns auf den gepflasterten Boden und rufen in einen Kerker hinein: " Käsekuchen!" und tatsächlich erhalten wir eine Echo Antwort aus den Tiefen der unterirdischen Anlagen. Die Kids sind Feuer und Flamme, wollen jede Ecke persönlich erforschen und entdecken.

Im spätgotischen Torhaus befindet sich das Heimatmuseum. Dort probieren wir, unter Ächzen und Stöhnen Kettenhemden anzulegen. Damals war die Bekleidung ganz schön schwer. Im Burghof gibt es eine Chocolateria. Wir dürfen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Duft in der kleinen Schokoladenfabrik ist betörend. Gebannt schauen wir der Arbeit in der Manufaktur zu. Ganz klar, das ist ein Kunsthandwerk. Wir sitzen auf dem Burghof und trinken natürlich eine heiße Schokolade, die nicht aus einem Pulver hergestellt wird, sondern aus echter geschmolzener Schokolade.

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Burg Rabenstein Burg Rabenstein, Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Jacob

Ritter Thomas ist unser Begleiter an diesem Vormittag. Er ist wie ein echter Ritter gekleidet und erzählt von der 3000 Jahre alten Baugeschichte und dem Leben hier auf der Burg. Das ist für kleine und große Zuhörer sehr spannend. Wir knien uns auf den gepflasterten Boden und rufen in einen Kerker hinein: " Käsekuchen!" und tatsächlich erhalten wir eine Echo Antwort aus den Tiefen der unterirdischen Anlagen. Die Kids sind Feuer und Flamme, wollen jede Ecke persönlich erforschen und entdecken.

Im spätgotischen Torhaus befindet sich das Heimatmuseum. Dort probieren wir, unter Ächzen und Stöhnen, Kettenhemden anzulegen. Damals war die Bekleidung ganz schön schwer. Im Burghof gibt es eine Chocolateria. Wir dürfen einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Duft in der kleinen Schokoladenfabrik ist betörend. Gebannt schauen wir der Arbeit in der Manufaktur zu. Ganz klar, das ist ein Kunsthandwerk. Wir sitzen auf dem Burghof und trinken natürlich eine heiße Schokolade, die nicht aus einem Pulver hergestellt wird, sondern aus echter geschmolzener Schokolade.

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Videotipp: 66-Seen-Weg - Einmal rund um Berlin

Mittags

Es ist mittlerweile Mittag und die Herbstsonne hat den Nebel vertrieben. Die feuchten bunten Blättern glitzern und leuchten in der Mittagssonne. Wir laufen ein Stück durch den Wald zum Naturparkzentrum Hoher Fläming. Im nu sind die Kids zwischen für den vielen interaktiven Exponaten, die etwas über die Natur in der Umgebung erzählen, verschwunden.

Drinnen kann man drehen, klopfen, durchgreifen, Stroh neu arrangieren, Rätsel lösen und schauen, hören, riechen, fühlen. Hinter dem Naturparkzentrum gibt es einen duftenden Kräutergarten, Morten rennt durch das Robinienstamm Labyrinth und Merle arrangiert verschiedene Naturmaterialien auf einer Werkbank. Es ist eine schöne Anregung, hier Landart zu machen.

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Naturparkzentrum Hoher Fläming Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Nachmittags

Wir laufen am Nachmittag durch den sonnigen Herbstwald zurück zu unserem Parkplatz und entdecken wahre Schätze. Es gibt ein großes Xylophon aus hohlen Bäumen. Die Kinder versuchen auf ihre Art, dem riesigen Instrument Töne zu entlocken und Kinderlieder nachzuspielen.

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Mädchen hört an Baumstamm Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Jacob

Ich sitze auf einem Baumstumpf und lausche den Tonfolgen und genieße dazwischen die Stille und das Vogelgezwitscher, wann hat man das schon mal. Für ein paar Tag der Großstadt entfliehen. In die Natur Brandenburgs einzutauchen ist auch ein Luxus für mich, den ich sehr genieße.

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Junge spielt Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Jacob
Abends

Wir machen uns auf den Rückweg zum Gasthof Moritz in Rädigke, den einzigen Gasthof mit Bibliothek. Am frühen Abend zieht sich der Himmel etwas zu und es wird ungemütlich draußen. Die beste Zeit, um in der umfangreichen Bibliothek des Gasthofes zu stöbern. Ein großer Saal ist restauriert mit Bühne und Flügel ausgestattet.

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Gasthof Moritz Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Jacob

An den Wänden reihen sich wohl sortiert hunderte Bücher. Mit anderen Gastkindern entsteht spontan ein kleines Bühnenprogramm. Die Gastgeber stecken ihre Nase hinein und heißen den Trubel herzlich willkommen. Wie schön, wenn Familienfreundlichkeit hier großgeschrieben wird. Umso entspannter ist der Kurzurlaub für uns Erwachsenen. Es riecht nach Holz und viel Papier. Ich rücke mich nochmal in dem großen Ohrensessel zurecht und blättere in einem großen historischen Bildband, in dem ich achtsam Seite für Seite bewege und tauche in die Geschichte des Hohen Flämings ein.

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Ein Gasthof wie aus der guten alten Zeit

Vor dem Abendbrot streifen wir noch einmal über den Hof und entdecken jede Menge alter Landmaschinen. Riesige Holzräder und halbverrostete Landmaschinen sind hier in einem Museum zusammengesammelt. Kaum vorzustellen, mit wieviel Anstrengunen die Felder früher beackert wurden. Über das restaurierte Pflaster laufen wir über den Innenhof in die Gaststätte.

Im Rädigker Kneipenblatt, einer Hauszeitung, steht das Angebot für den Abend: Deftige Hausmannskost. Genau das brauchen wir nach so einem Tag in der Natur. Kommt es mir nur so vor oder macht das Landleben hier besonders hungrig? Wir verschlingen gute Schnitzel und Rumpsteaks. Danach fallen wir in die weichen Betten der Kutscherzimmer.

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2. Tag
Mittags

Unser letztes Ziel für dieses Wochenende im Fläming heißt Wiesenburg – die Perle des Flämings. Wir trödeln durch das kleine Städtchen, kaufen ein Eis und gehen in den Schlosspark. Es ist gerade keine Saison, deshalb haben wir ihn ganz für uns alleine. Die Schwäne ziehen ihre Bahnen auf dem See. 

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Schlosspark Wiesenburg Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wiesenburg gilt als familienfreundliche Gemeinde. Das wollen wir doch mal genauer wissen und besuchen verschiedene Spielplätze im Ort, die auf einer Karte verzeichnet sind. Tatsächlich laufen die Kids sogleich auf die ungewöhnlichen Spielobjekte zu und nehmen den Platz in Besitz: wackelnde und an Ketten befestigte Holzstämme laden zum Balancieren ein.

 

 

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Am Platz der Generationen finden wir eine Omaschaukel. Obwohl ich zum Glück noch keine Oma bin, finde ich die Hollywoodschaukel in der Nachmittagssonne richtig gemütlich, die Eltern beobachten die Kids beim Herumtollen und schaffen es auch, mal ein paar Worte abseits des Alltags zu wechseln. Unsere Fläming-Premiere ist vollauf geglückt. Die Nordic Family kommt wieder.

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Mehr Informationen und Empfehlungen zu unserer Familientour


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