• Störche in Rühstädt, Foto: Tourismusverband Prignitz e.V./Reinhard Baadke

    Storchendorf Rühstädt

    "Guck mal, ein Storch", heißt es oft auf Wanderungen durch ausgedehnte Wiesenlandschaften. Wer aber 30 Storchenpaare auf einmal sehen möchte, der sollte nach Rühstädt in die Prignitz fahren.

    "Guck mal, ein Storch", heißt es oft auf Wanderungen durch ausgedehnte Wiesenlandschaften. Wer aber 30 Storchenpaare auf einmal sehen möchte, der sollte nach Rühstädt in die Prignitz fahren.
    Ort: Rühstädt

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Storchendorf Rühstädt
Lautes Geklapper zum Feierabend

Das beschauliche Dorf Rühstädt in der Prignitz, mitten im Herzen des UNESCO-Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe-Brandenburg gelegen, ist bekannt für seine Störche. Mit der größten Storchenkolonie Mitteleuropas trägt Rühstädt zu Recht den Titel "Europäisches Storchendorf". Viele Bewohner des Dorfes kümmern sich liebevoll um ihre Störche. So gibt es kaum ein Haus, das keine Nesthilfe für Meister Adebar auf dem Dach hat. Und die schwarz-weiß gefiederten Vögel nehmen es dankbar an: Mehr als 30 Paare bauen hier jedes Frühjahr ihre Nester, um dort ihre Eier auszubrüten.

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Der Rühstädter Storchenfeierabend

Eine ganz besondere Attraktion in Rühstädt ist der spätabendliche Einflug der Störche von ihrer täglichen Futtersuche. Mit lautem Schnabelgeklapper werden dann die Jungtiere in den Nestern begrüßt und vor dem Schlafen gehen gefüttert. Dieses Naturereignis können Besucherinnen und Besucher jedes Jahr zwischen Mai und Mitte August beim "Rühstädter Storchenfeierabend" erleben. Vor dem Rundgang durch den Ort steht der Besuch des NABU-Besucherzentrums auf dem Programm. Hierbei erfährt man, was Störche außer Frösche noch so mögen und wo sie den Winter verbringen. Die naturkundliche Führung findet immer sonnabends zwischen 20 und 22 Uhr statt.

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Storchenhorst in Rühstädt Storchenhorst in Rühstädt, Foto: Jan Schormann

Die Elbtalauen: ein Paradies für Störche

Doch die nahe gelegenen Elbauen sind nicht nur für Störche ein Paradies, um Nahrung für ihren Nachwuchs zu finden. Das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg ist mit seiner Stille und Weite ebenso für Menschen eine Naturidylle. An einem der letzten naturnahen Flüsse Mitteleuropas gehen die Uhren langsamer. Während auf den Deichen Schafe grasen, tanken Radler auf dem Elberadweg in dieser scheinbar grenzenlosen Landschaft neue Kraft.

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Eine Schafsherde am Ufer der Elbe Eine Schafsherde am Ufer der Elbe, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yvonne Bleeck

Im Schloss Rühstädt von Storchen träumen...

Rühstädt ist aber nicht nur im Sommer einen Besuch wert. Vom Besucherzentrum aus starten auch im Winter verschiedene Expeditionen: So rasten von Oktober bis März im Naturpark Tausende Kraniche, Sing- und Zwergschwäne sowie Saat- und Blässgänse. Und wer länger in der Region bleiben möchte kann dem Schloss Rühstädt einen Besuch abstatten, in dem heute ein Wellnesshotel untergebracht ist. Mit dem dahinter befindlichen Schlosspark und seinem alten Baumbestand sowie der nahe gelegenen Elbe lässt es in dieser traumhaften Naturlandschaft entspannt einige Tage aushalten.

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Schloss Rühstädt Schloss Rühstädt, Foto: TMB
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