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        Foto: TMB-Fotoarchiv/Julia Nimke Mit dem Boot auf dem Gülper See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Julia Nimke
    #Familienzeit im Havelland
    Ort: Rathenow
  • #Familienzeit im Havelland
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Unsere Ferien im Havelland Wasserurlaub mit Kanutour, Erlebnisfischen und ganz vielen Sternen

21. Juni 2021 von Nadine Lessenich

Nach einer 6-stündigen Anreise aus dem Rheinland heißt es für uns nun endlich tief durchatmen. Die letzten Monate waren von Corona, Homeoffice und Homeschooling geprägt, und wir können unser Familienglück kaum fassen - wir sind wieder „auf Jück“ (unterwegs). Unsere Sehnsucht nach Ruhe, Muße, Natur und Freiheit war riesig, und daher geht unsere erste Reise seit Langem ins schöne Brandenburg. Genauer gesagt in den Naturpark Westhavelland, der nur 70 km westlich von Berlin liegt. Hier prägt die Untere Havel mit ihren unzähligen Flussarmen die Landschaft und ist der Lebensraum vieler gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Außerdem liegt hier auch der Sternenpark Westhavelland, der einen spektakulären Nachthimmel bietet. Und für diese Naturschönheit nehmen wir auch gerne eine längere Anreise in Kauf.

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Über Landstraßen Richtung Entschleunigung

Auf der Hinreise fahren wir schon früher von der Autobahn ab und lieber über Landstraßen, durch saftig grüne Landschaften, endlose Baumalleen und idyllische kleine Dörfer. Automatisch stellt sich Entschleunigung ein. Unser Ziel ist die 800 Jahre alte Stadt Rathenow, die inmitten des größten Naturparks in Brandenburg liegt und auch als Wiege der optischen Industrie bekannt ist.

Bevor wir unser Havelland-Programm starten, checken wir jedoch erstmal im familiengeführten Hotel Sonn‘Idyll ein und richten uns in unseren großzügigen Hotelzimmern ein. Und da uns das Wetter erstmal eh nicht hold ist, haben wir alle Zeit der Welt, sämtliche Annehmlichkeiten des gemütlichen, kleinen Hotels zu nutzen. Während wir Großen in der Saunaanlage entspannen, werfen sich unsere zwei Söhne bereits todesmutig in den eiskalten Naturschwimmteich. Zum Abendessen bekommen wir ein köstliches veganes Menü, und ich bin unendlich dankbar, mal nicht den Kochlöffel schwingen zu müssen. Am Ende des Tages fallen wir erschöpft in unsere Schrägbetten aus Zirbenholz, die den perfekten Schlaf versprechen. Was habe ich solche Annehmlichkeiten vermisst.

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Golfspielen am GolfResort Semlin Golfspielen am GolfResort Semlin, Foto: TMB-Fotoarchiv/Julia Nimke
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Ein erster Tag voller Abenteuer steht uns bevor

Am nächsten Morgen erwachen wir gut ausgeruht und springen voller Vorfreude aus den Betten. Havelland wir kommen! Eigentlich stand für diesen Tag eine Kanufahrt an, aber da die Sonne noch etwas zögerlich ist, disponieren wir einfach um. Wir erkunden das Optikmuseum in Rathenow und staunen über die beeindruckende Sammlung an Mikroskopen, Kameras, Brillen und Ferngläsern - von der Entstehung bis heute.

Anschließend haben wir die Möglichkeit, im Golf Resort Semlin einen auf Tiger Woods zu machen. Da unsere Söhne leidenschaftlich gerne Minigolf spielen, probieren sie sich nun mal an der Profi-Version und üben in der Driving Range ihren Golfschwung. Noch amüsanter finden sie es allerdings, einmal mit dem Golf Cart über die Wiese zu düsen.

Endlich kommt auch die Sonne raus, und wir schlendern ganz entspannt durch das hübsche Städtchen Rathenow. Es ist von Wasser umgeben und daher ein Traum für jeden Binnenwassersportler. Wir laufen über die moderne Fußgängerbrücke auf die Altstadtinsel, auf der die Kirche St. Marien-Andreas und bis zu 400 Jahre alte historische Häuser stehen. Dort findet man u.a. auch das Keramikatelier von Klaus Handschuh, der die berühmte Birne aus dem Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand…“ auf seinen Tassen und Tellern verewigt.

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Von optischen Täuschungen bis zur Sternenshow

Weiter geht es über den Schwedendamm, vorbei an den tollen, sanierten Getreidespeichern, bis zum Optikpark Rathenow. Dieser ist im Zuge der Landesgartenschau 2006 entstanden und ein Paradies für Kinder. Unser 9-jähriger Sohn stürmt direkt ein paar der liebevoll gestalteten Spiellandschaften, und wir genießen die herrlich angelegte Parklandschaft, die von Havelarmen umgeben ist. Anschließend laufen wir über die 348 Meter lange, futuristische Weinbergbrücke zum imposanten Bismarck-Turm, der auf dem Weinberg thront. Oben hat man einen tollen Ausblick ins märkische Land.

Der Abend endet dann nochmal mit einer besonderen Showeinlage, die unser Hotel Sonn‘Idyll ermöglicht. Mit dem Sternenanhänger geht es raus in den Sternenpark Westhavelland, der für jeden frei zugänglich ist. Dieser ist ein Teil des Naturparks Westhavelland und wegen seiner geringen Lichtverschmutzung als Nachtschutzgebiet ausgewiesen. Hier hat man, bei freier Sicht, einen besonders spektakulären Sternenhimmel.

Unser Anhänger steht am Ufer des Wolzensees, und wir kuscheln uns in unsere Liegestühle und Decken und genießen die Abendidylle bei einem Weinchen. Die Jungs gucken derweil durch das Teleskop und suchen den großen Wagen. Um uns herum schnattern Wildgänse, die sich für die Nacht vorbereiten. Zurück im Hotel gibt es noch einen kleinen Schlummertrunk für uns und Stockbrot am Lagerfeuer für die Kinder. Und dann fallen wir auch wirklich k.o. in unsere Zirben-Betten.

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Fischers frischer Fisch - 300 Meter Netz, zwei Fischer und wir

Am nächsten Morgen kitzeln uns endlich warme Sonnenstrahlen wach, und wir freuen uns auf einen ereignisreichen Tag auf dem Wasser. Auf dem Programm steht heute ein Ausflug zur Fischerei Schröder am Gülper See, wo für uns Erlebnisfischen angesagt ist. Erstmal holen wir jedoch unsere Kanutour nach und paddeln gemächlich durch die Gülper Havel, die in den Gülper See mündet. Ein Reiher stakst durch das Schilf und fängt sein Frühstück, und unser Teenager entdeckt eine Bisamratte. Mir entfährt ein tiefer Seufzer. Was habe ich solche Erlebnisse und Momente in der Natur vermisst.

Zurück an Land werfen wir uns in Wathosen, und dann geht es auch schon auf den traditionellen Binnenfischerkahn. Wolfgang Schröder ist bereits in vierter Generation Fischer im Westhavelland und zeigt seinen Gästen von Mai bis September die traditionelle Technik des Zugnetzfangens. Dass wir so richtig mit anpacken müssen, wird mir erst bewusst, als er uns anweist, 300 Meter Netz ins Wasser zu werfen. Und dafür bedarf es einer ganz speziellen Technik, damit sich das Netz nicht verknotet. Anschließend springen wir ins brusttiefe Wasser und müssen die Kähne weiter gen Ufer ziehen. Die Wathosen kleben hauteng an unseren Körpern.

Und dann geht es so richtig zur Sache, denn wir müssen das ganze Netz wieder einziehen. Anfangs lachen wir noch, zwischendurch verlässt mich ein wenig der Mut, dass wir das jemals schaffen, und unser Teenager jammert ein wenig herum. Ich bekomme erste Blasen an den Händen und muss mir eingestehen, dass wir kleine Waschlappen sind. Büromenschen und Nerds sind schwere körperliche Arbeit halt nicht gewöhnt, und ich habe riesigen Respekt vor der Arbeit der beiden Fischer. Die sind gefühlt aber auch zwei Meter groß und echte Muskelpakete. Auf den letzten Metern steigt die Aufregung, denn im Netz tummeln sich bereits viele kleine, aber auch ein paar dicke Fische wie z.B. Zander, Hecht und Brasse. Unser 9-jähriger Sohn hilft derweil vom Boot aus, die Fische mit einem Kescher einzufangen und in Wasserbecken zu werfen. Er ist für die ganze Aktion im Wasser noch zu klein.

Zurück an Land wird ein Teil unseres Fangs dann vor Ort zu einem megaköstlichen 3-Gänge-Menü zubereitet. Wir sitzen am Ufer der Havel, es gibt Fischsuppe aus Zanderbäckchen und den leckersten Wels unseres Lebens. Frischeren Fisch haben wir selten gegessen, und selbst gefangen schmeckt er doppelt so gut. Dass unsere Arme ein wenig schmerzen, vergessen wir darüber vollkommen. Die Szenerie ist einfach malerisch, und wir sind jetzt schon einhelliger Meinung, dass das ein unvergessliches Erlebnis war. Spätestens in diesem Moment bin ich auch mental voll und ganz im Havelland angekommen. Der Tag endet für uns dann mit Entspannung in der Sauna, und unsere müden Knochen können sich von der Plackerei erholen.

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Eindeutiges Wiederholungspotenzial - Wir kommen wieder!

Am nächsten Morgen lege ich eine Runde Sonnengruß auf der Dachterrasse des hoteleigenen Yoga-Studios ein, während meine drei Männer noch selig in ihren Kissen schlummern. Bevor wir abreisen, steht für mich noch eine private Yogastunde mit Ilka an, die als Yogalehrerin im Sonn’Idyll Retreats und Workshops anbietet. Ich verbinde Bewegung und Atmung in Flowsequenzen, und der Stress der vergangenen Monate fällt vollkommen von mir ab.

Ab jetzt hätte ich gerne immer eine private Yogastunde am Morgen. Vollkommen gechillt schlappe ich zum Frühstücksbuffet, wo meine Bande schon auf mich wartet. Leider sitzen wir schon wieder auf gepackten Koffern, denn es geht zurück Richtung Heimat. Das war eindeutig viel zu kurz. Das Havelland ist ein Träumchen, und ich würde am liebsten um eine Woche verlängern. So ein Ferienhaus mit Blick auf die bezaubernde Havellandschaft wäre jetzt nochmal eine feine Sache. Dazu ein Kanu und ein SUP-Board, um die Region auf dem Wasserweg zu erkunden. Herrlich! Wir kommen auf jeden Fall wieder.

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Unser Anreisetipp: Entspannt unterwegs mit der Bahn!

  • Großeltern mit Enkel im Zug Großeltern mit Enkel im Zug , Foto: TMB-Fotoarchiv/Julia Nimke

Anreise ohne Stress: In den bequemen Zügen von DB Regio Nordost geht es ganz entspannt zu den schönsten Ausflugszielen im Land. Mit dem Brandenburg-Berlin-Ticket reisen bis zu 5 Personen besonders preiswert. Und wer noch mehr Tipps zu erlebnisreichen Ausflügen in ganz Brandenburg möchte, lädt sich die App DB Ausflug herunter.

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Vom Erlebnisfischen bis zum Optikpark - hier waren wir!


#Familienzeit in Brandenburg

Entdeckungstouren von Familien für Familien getestet: Spannende Geschichten und Tipps sind doch die perfekte Inspiration für die nächsten Ferien oder den Ausflug nach Brandenburg. Familienspaß garantiert!

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