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  • Frank Meyer und Manfred Reschke am Caputher See ,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Frank Meyer und Manfred Reschke am Caputher See , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Caputh
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Wandern als Passion: Unterwegs mit zwei Wandergurus

28. Oktober 2019 von Steffen Lehmann

Am Caputher See. Drei Ruderboote liegen verträumt am Ufer. Der Boden ist knöcheltief mit Wasser bedeckt. Das Laub der Bäume hat den Uferweg zugedeckt. Frank Meyer macht mit seinem Handy ein Foto, das er später in einem Online-Portal hochladen wird und und prüft in einer App den Routenverlauf. Manfred Reschke braucht kein Handy, wenn er wandert, höchstens eine Karte. Den 66-Seen-Weg, zu der die Strecke um den Caputher See gehört, hat er „erfunden“. Vielen gilt er als schönster Wanderweg in Brandenburg.

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Am Caputher See Am Caputher See , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Ich bin gemeinsam mit den beiden Männern unterwegs, die wohl Brandenburgs Wanderwege so gut kennen, wie sonst niemand. Beide Wanderer trennen drei Lebensjahrzehnte. Ihre Passion ist aber dieselbe: Raus in die Natur, so oft es geht. Eine Tour mit den beiden ist wie eine Zeitreise. Hier treffen analog auf digital. Als Manfred Reschke zum ersten Mal jenseits von Berlin wandern geht, trennt noch die Mauer Ost und West. Seine Touren in die DDR sind ein Abenteuer. Ungewöhnlich ist es schon, dass das jemand in den Osten fährt, um einen Ausflug zu machen. Später geben die Grenzsoldaten, ihm sogar Tipps für seine Wochenendtouren. Als er schließlich Rentner wird, entsteht der Plan, seine Touren zu wiederholen. Der 66-Seen-Weg, der an viel mehr Seen entlang führt, ist geboren.

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5000 Kilometer Brandenburg - im Jahr

Frank Meyer lebt seit der Jahrtausendwende in Berlin. Hier hat er angefangen wieder zu wandern. Zuerst auf dem Mauerweg, der eigentlich als Radweg bekannt ist. Aber er ist gut zu erreichen und in Etappen einzuteilen. Danach geht sein Blick schnell in Richtung Brandenburg. Die Wanderleidenschaft packt Meyer endgültig auf dem 66-Seen-Weg, der ebenfalls einmal rund um Berlin führt. Jetzt ist er nicht nur am Wochenende, sondern auch in der Woche unterwegs. Die 5000-Kilometer-Marke knackt er mittlerweile jedes Jahr. Manchmal läuft er bis zum letzten Tag des Jahres, wenn noch ein paar Kilometer fehlen.

Meyer stammt von der Mosel. Eifel und Hunsrück erheben sich hier und bieten dem Wandersmann Abwechslung vom Flachlandwandern. Dennoch sagt Meyer, wenn er vom Heimatbesuch zurückkehrt: „Ich vermisse als Wanderer nichts in Brandenburg.“ Für ihn ist das Wandern Ausgleich zu seiner Arbeit als Programmierer. Für die nächste Tour muss er nur die Wanderschuhe anziehen und losfahren. Alle seine Touren macht er mit Bus oder Bahn. Immer dabei hat er eine Trinkflasche, ein Ersatzakku für sein Handy und im Sommer Mückenspray. Unterwegs isst Frank Meyer nichts. Darin unterscheiden wir uns. Eine Pause, ein kurzes Picknick, gehört für mich einfach dazu.

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Wanderbuch oder komoot-Profil? - Zwei Varianten und ein Ziel!

Bei „komoot“, einem Online-Portal für Outdoorfans, ist Meyer eine große Nummer. Er hat hier 4000 Follower. Zu seinen geführten Touren reisen die Teilnehmer aus Thüringen und Bayern an. Für alle anderen dokumentiert er die Touren mit Bildern und Text und stellt den Routenverlauf zum Nachwandern online.

Manfred Reschke hat in diesem Jahr aufgehört, geführte Wandertouren zu begleiten. Seine Touren stehen nicht online, die hat er in Büchern aufgeschrieben. Wandern und draußen zu sein, heißt auch sich überraschen zu lassen. Einmal die Natur auf sich wirken zu lassen, Dinge zu hören, die in der Stadt untergehen.

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Am Caputher See Am Caputher See , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Für alle, die sich überraschen lassen wollen, hat Frank Meyer einen kleinen Wanderführer über den Fontaneweg südlich von Berlin geschrieben. Im Untertitel heißt es „über modernes Wandern mit leichtem Gepäck“ und es geht in mehreren Etappen auf 200 Kilometern von Köpenick nach Potsdam. Noch mehr Touren finden Wanderfreunde in seinem Blog "Wandern in Berlin Brandenburg".

Natürlich frage ich Meyer auch nach seinen Tipps für Leute, die sich Brandenburg zu Fuß erkunden möchten. Er nennt drei Klassiker, die tatsächlich Lust auf mehr machen. Das Briesetal bei Hohen Neuendorf, das Löcknitztal bei Erkner und die Streck zwischen Wandlitz und Liepnitzsee im Barnim.

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Tipps für eine Wanderung rund um Caputh


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