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  • Claire Danes im Holländischen Viertel,
        
    

        
            Foto: Showtime / Fox Claire Danes im Holländischen Viertel, Foto: Showtime / Fox
  • Homeland: Drehorte in Brandenburg
TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

„Homeland" hautnah Entdecke die spannenden Drehorte der US-Erfolgsserie

01. Oktober 2019 von Marc Doebert

Amsterdam. Stadtteil Zeeburg. Die ehemalige CIA-Agentin Carrie Mathison observiert den Anwalt Ahmed Nazari. Aus dem Auto heraus wartet sie geduldig ab, bis der Advokat schließlich seine Wohnung verlässt. Das ist Carries Gelegenheit! Schnellen Schrittes läuft sie in Richtung seines Wohnhauses. Dabei hält sie immer wieder Ausschau nach potenziellen Kontrahenten. Im Hinterhof angekommen, ist vom städtischen Trubel nichts mehr zu hören. Mathison verschafft sich kurzerhand Zugang zur Wohnung Nazaris und konzentriert ihr Blickfeld auf potenzielle Akten und Datenträger. Sie durchwühlt Schreibtisch und Schubladen. Doch was ist das? Geräusche!

Carrie hält inne, hört aufmerksam hin und versucht die Geräuschquelle ausfindig zu machen. Entwarnung! Es ist bloß eine Gruppe von Kindern, die den Hinterhof spielend verlässt. Die ehrgeizige Ex-Agentin widmet sich weiter ihrer Suche nach nützlichen Geheiminformationen und stößt dabei auf einen Laptop. Plötzlich klingelt ihr Handy. Ihr Verbündeter warnt sie vor nahenden russischen Geheimagenten. Zeit für Mathison, den tragbaren Computer einzupacken und sich schnellstens aus dem Staub zu machen, denn ihre Gegenspieler haben unterdessen die Wohnung betreten und den Einbruch bemerkt. Umgehend durchsuchen sie die Wohnräume und entdecken nach kurzer Zeit die fliehende Ex-Agentin. Schüsse fallen, Carrie duckt sich, läuft zickzack und entkommt schließlich. Im belebten Amsterdamer Stadtteil Zeeberg mischt sie sich unter die Menge, um unerkannt zu bleiben. Carrie Mathison ist in Sicherheit. Vorerst.

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Das Holländerviertel in Potsdam Das Holländerviertel in Potsdam, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke

Brandenburg in der Hauptrolle

Doch halt! Kann das sein? Diese charakteristischen roten Backsteinhäuser, diese weiß-grün-bemalten Fensterläden, diese von Efeu überwucherten Hinterhofwände und dann noch dieses Straßenschild, auf dem der Name „TOOLSTRAT“ prangt. All das kommt uns doch sehr bekannt vor. Denn das, was hier als niederländische Hauptstadt daherkommt, ist in Wahrheit die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam. In der fünften Staffel der US-amerikanischen Erfolgsserie „Homeland“ spielen Brandenburg und Berlin die Hauptrollen. Während die vorangegangene Staffel noch im südafrikanischen Kapstadt gedreht wurde, verlagerten die Produzentinnen und Produzenten den Dreh nun zum Großteil ins Potsdamer Filmstudio Babelsberg. Doch nicht nur das Holländerviertel nahm eine zentrale Rolle bei den Dreharbeiten der aufwändigen Hollywood-Produktion ein, auch weitere spannende Brandenburger Drehorte schafften es vor die Kamera.

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Potsdam: Holland in der brandenburgischen Landeshauptstadt

Für den Seriendreh wurde unter anderem das geschichtsträchtige Holländerviertel im Herzen Potsdams als Drehort auserkoren. In „Homeland“ wird das Areal allerdings als Amsterdamer Stadtviertel Zeeberg ausgegeben. Die 1733 errichteten Karrees mit ihren 134 Backsteinhäusern nach niederländischem Vorbild eigneten sich zugegebenermaßen hervorragend dafür. Ein Spaziergang durch die Straßen empfiehlt sich, um selbst einen Eindruck von der beeindruckenden Architektur zu erhalten und dabei das ein oder andere leckere gastronomische Angebot zu entdecken. Zahlreiche Restaurants laden zu einem Besuch in gemütlicher Atmosphäre ein.

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So sieht Amsterdam in Potsdam aus. Historische Fassade im Holländischen Viertel, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Nauen: die Funkstadt als Umschlagplatz

Für „Homeland“ wurde das Barz’sche Haus gegenüber der Stadtkirche St. Jacobi mittels eines blau-weißen Schildes zum Rathaus umfunktioniert. Links daneben wurde die Deutsche Post mitsamt zahlreicher Schließfächer verortet. In der Serie tauschten hier CIA-Division-Chief Saul Berenson und sein Geheimagent Peter Quinn streng vertrauliche Dokumente aus. Abseits von unter Verschluss gehaltenen Papieren, hält Nauen auch weitere spannende Attraktionen bereit. Traditionelle Fachwerkhäuser, Gassen mit Kopfsteinpflaster, reizvolle Innenhöfe in der Altstadt, prächtige Gründerzeitgebäude und die Großfunkstelle, die der Stadt den Namen Funkstadt einbrachte.

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Altstadt Nauen Altstadt Nauen, Foto: AG HIS/Erik-Jan Ouwerkerk

Rüdersdorf: Aus Chemiefabrik wird Flüchtlingslager

Die ehemalige Chemiefabrik in Rüdersdorf ist schon öfter Kulisse für Filmaufnahmen gewesen. Rammstein drehte hier und George Clooney nahm hier Szenen für seinen Film "The Monuments Men" auf. Für "Homeland" verwandelte sich das ehemalige Fabrikareal in ein Flüchtlingscamp. Das Gelände kann zwar nicht besichtigt werden, dafür aber der benachbarte Museumspark Rüdersdorf. Das eindrucksvolle Freilicht-Industriemuseum zeigt sowohl die Gewinnung als auch Verarbeitung des Baustoffes Kalkstein aus dem Rüdersdorfer Kalkberg. Schließlich galt Kalkstein als wichtige Ressource für den Aufbau zahlreicher Berliner Gebäude.

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Chemiewerk Rüdersdorf Chemiewerk Rüdersdorf, Foto: Filmtourismus.de/Matthias Gebauer

Stülpe: Geheimdienst im Fläminger Traumschloss

Schloss Stülpe ist einer dieser Orte, die man schon öfter im Fernsehen oder Kino gesehen hat, sich aber fragt, wo das genau ist. Da können wir helfen. Schloss Stülpe liegt einen Steinwurf entfernt von Baruth oder dem Fläming Skate. Für "Homeland" verwandelte sich das Schloss für zwei Tage in ein Versteck des russischen Geheimdienstes. Wer länger bleiben möchte kann im Schloss oder den ehemaligen Gesindehäusern übernachten. Und wer plant, zu heiraten, sollte sich den Schlosspark anschauen. In den Sommermonaten vergeht kaum ein Wochenende ohne Hochzeitsgesellschaft, bei der die obligatorische Torte nicht fehlen darf. Passend hierzu wird auf Schloss Stülpe regelmäßig die beliebte Fernsehshow „Das große Backen“ mit Enie van de Meiklokjes und einer Vielzahl beeindruckender Tortenkreationen gedreht.

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Blick auf das Schloss Stülpe Blick auf das Schloss Stülpe, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wustermark: Olympisches Dorf von 1936

Nur ein paar Kilometer von der Stadtgrenze Berlins entfernt, befindet sich in Elstal im Havelland das einstige Olympische Dorf der Olympischen Sommerspiele von 1936. In „Homeland“ schlüpft das Gelände in eine andere Rolle und dient Terroristen als geheimer Unterschlupf. Während der Olympischen Spiele wohnten hier Athleten aus 50 Nationen. Darunter auch der erfolgreichste Teilnehmer der Sommerspiele, der amerikanische Leichtathlet Jessie Owens. Bei Führungen kann das Gelände mit den einmaligen architektonischen Bauwerken, wie beispielsweise das Speisehaus der Nationen und die Sporthalle, besichtigt werden.

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Claire Danes im Holländischen Viertel Claire Danes im Holländischen Viertel, Foto: Showtime / Fox

Pionierarbeit der „Homeland“-Macher

Als erste gänzlich in Deutschland gedrehte US-Fernsehserie, leisteten die Produzentinnen und Produzenten von „Homeland“ wahre Pionierarbeit. Für Carrie & Co wird es aber leider keine Rückkehr nach Berlin und Brandenburg geben. Die sechste und siebte Staffel spielen in New York und Washington D.C. Die achte Staffel wird Afghanistan als Schauplatz in den Fokus rücken und dort ihren Abschluss finden. Bei so vielen spannenden Hintergrundgeschichten, bekommt man doch Lust auf eine persönliche Entdeckungstour.

Wer auf den Spuren Hollywoods wandern und die zahlreichen Brandenburger Drehorte erkunden möchte, dem sei unsere nachfolgende Kartenansicht empfohlen. Hier lassen sich weitere interessante Orte des Films und darüber hinaus finden.

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Entdecken Sie Brandenburg auf den Spuren des Films

Spannende Filmorte in Brandenburg warten darauf, entdeckt zu werden. Dabei gilt es neben aufregenden Drehorten Hollywoods auch weitere interessante Orte abseits des großen Rampenlichts zu erkunden.   


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