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        Foto: Filmtourismus.de/Andrea David Purpurrotes Haus im Wald, Foto: Filmtourismus.de/Andrea David
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Auf den Spuren der Serie „Dark" Die Drehorte in Brandenburg

04. November 2019 von Andrea David

Zwei Kinder verschwinden spurlos, worauf das Leben von vier Familien, die auf mysteriöse Weise miteinander verbunden sind, nach und nach aus den Fugen gerät. Wer der Netflix-Serie „Dark“ nicht seine volle Aufmerksamkeit schenkt, verliert schnell den Faden, denn in der Kleinstadt Winden passiert immer wieder Unerklärliches und das in unterschiedlichen Zeitebenen.

Die Macher Baran bo Odar und Jantje Friese verzichten bei der Geschichte auf geografische Angaben, da diese, ganz im Gegensatz zur mystisch aufgeladenen Atmosphäre des Settings, keine Rolle spielen. Das fiktive Winden setzt sich in Wahrheit aus verschiedenen Drehorten in Berlin und Brandenburg zusammen, die teilweise weit voneinander entfernt liegen. Für die Zeitreise-Serie ergeben sie gemeinsam einen Kosmos, in dem die Figuren geradezu gefangen zu sein scheinen.

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Höhleneingang Saarmunder Wald Höhleneingang Saarmunder Wald, Foto: Filmtourismus.de/Andrea David

Wichtigster „Dark“-Schauplatz ist ein geheimnisvoller Höhleneingang, den es in Realität jedoch leider nicht gibt. Das Produktionsteam baute diesen als Kulisse in eine Senke im Saarmunder Wald. Nicht auszuschließen, das an genau dieser Stelle schon der deutsche Schriftsteller Theodor Fontane durchwanderte. Zwischen 1859 und 1889 erkundete dieser ausgiebig die Mark Brandenburg und veröffentlichte seine Entdeckungen im fünfbändigen Werk „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Auf dem Fontane-Wanderweg nahe Tremsdorf kann man heute also sowohl auf seinen als auch auf „Dark“-Spuren wandeln.

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Suedwestkirchhof Stahnsdorf Suedwestkirchhof Stahnsdorf, Foto: Filmtourismus.de/Andrea David

Im Laufe der Serie ist immer wieder eine Holzkirche zu sehen, bei der es sich in Wahrheit um die Friedhofskapelle auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf handelt. Der weitläufige Waldfriedhof, der bereits vor hundert Jahren eröffnet wurde, bewegt sich in der Größenordnung des Pariser Père Lachaise oder des Wiener Zentralfriedhofs, ist jedoch im Gegensatz zu diesen für Besucher eher noch ein Geheimtipp.

Bei Filmschaffenden ist der Südwestkirchhof allerdings schon seit Längerem bekannt: Im März 2009 drehte Roman Polański hier für „Der Ghostwriter“ mit Ewan McGregor die Szenen rund um Paul Emmetts Haus. Cate Blanchett trat hier als Trauerrednerin in einer Episode Julian Rosefeldts „Manifesto“ (2016) auf. Und für den Polit-Thriller „Der Fall Collini“ (2019) mit Elyas M’Barek filmte man hier die große Beerdigung. Übrigens befindet sich auf dem Friedhof auch das Grab von „Nosferatu“-Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau.

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Kirche Südwestkirchhof Stahnsdorf Kirche Südwestkirchhof Stahnsdorf, Foto: Filmtourismus.de/Andrea David

Früher gab es eine Friedhofsbahn von Wannsee bis Stahnsdorf, die jedoch mit dem Mauerbau 1961 eingestellt wurde. Direkt an der Stadtgrenze, im Berliner Forst Düppel, findet man noch einen Teil der stillgelegten Gleise, über die die Brücke des Königsweges führt. Genau an dieser Stelle entstanden ebenfalls viele Szenen aus „Dark“. Bereits seit der Wiedervereinigung gibt es Überlegungen, die S-Bahnlinie zumindest teilweise wieder in Betrieb zu nehmen.

Nicht weit davon entfernt befindet sich die ehemalige Raststätte Dreilinden, auf deren Parkplatz in der Serie der Wohnwagen steht. Hier befand sich einst der Grenzübergang Checkpoint Bravo und ein markanter, roter Pop-Art-Rundbau aus den Siebzigern, der unter Denkmalschutz steht, zeugt heute noch von der deutsch-deutschen Geschichte bzw. ihrer Teilung. Bis 1989 galt die Autobahnraststätte als wichtigstes Tor West-Berlins.

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Verlassene Turnhalle Kaserne Krampnitz Verlassene Turnhalle Kaserne Krampnitz, Foto: Filmtourismus.de/Matthias Gebauer

Das passende Set für Winden nach der Apokalypse fand man zum großen Teil auf dem Gelände der Kaserne Krampnitz am nördlichen Stadtrand von Potsdam. Aktuell entstehen dort neue Wohnhäuser, so dass bereits ein paar Drehorte, wie die Turnhalle, in der Jonas in „Dark“ verzweifelt nach Nahrung sucht, weichen mussten. Einige Gebäude stehen jedoch unter Denkmalschutz. Dazu gehört das Offizierscasino, das Bernd Eichinger für die Eröffnungssequenz seines Horrorfilmes „Resident Evil” nutzte, und das in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds” als Landhaus bzw. Büro von Winston Churchill zu sehen war. Sonntags finden auf dem Gelände Führungen statt.

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Chemiewerk Rüdersdorf Chemiewerk Rüdersdorf, Foto: Filmtourismus.de/Matthias Gebauer

Das ehemalige Chemiewerk in Rüdersdorf diente in „Dark“ als Kulisse für das Atomkraftwerk in der apokalyptischen Zukunft. Das weitläufige Gelände wurde ebenfalls schon öfter für internationale Filmproduktionen gebucht, darunter „Monuments Men“ oder wie schon in Krampnitz „Inglourious Basterds“ und „Die Tribute von Panem“. Für die Agenten-Serie „Homeland“ wurde die Location in ein libanesisches Flüchtlingscamp umgestaltet, die Band Rammstein nutzte sie als Set für eine Mondlandung im Musikvideo zum Song "Amerika". Der Ort darf nur nach vorheriger Genehmigung betreten werden, vom danebenliegenden Museumspark aus kann man jedoch einen Blick darauf werfen.

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Nördlich von Berlin, in den Landkreisen Oberhavel und Barnim, finden sich in Brandenburg noch weitere Dark-Drehorte wie beispielsweise das Haus der Kahnwalds oder auch das Schloss Lanke bei Wandlitz, dessen Außenkulisse in die Rolle des Waldhotels Winden schlüpft. Im geschichtsträchtigen Schloss, das auch für Til Schweigers „Head full of honey“ als Kulisse diente, können Gäste in einer der acht Ferienwohnungen mit historischem Mobiliar übernachten. Eine Zeitreise ist hier also auch ganz ohne Höhle möglich.

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