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  • Spreewaldkrimi mit Krüger (Christian Redl, li.) und Fichte (Thorsten Merten, re.),
        
    

        Foto: ZDF/Hardy Spitz Spreewaldkrimi mit Krüger (Christian Redl, li.) und Fichte (Thorsten Merten, re.), Foto: ZDF/Hardy Spitz
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Der Spreewaldkrimi und seine mystischen Drehorte Biosphärenreservat in der Hauptrolle der ZDF-Filmreihe

19. Oktober 2020 von Marc Doebert

Dichter Nebel umhüllt den geheimnisvollen Wald und legt sich schwer über das dunkel schimmernde Wasser des Fließes. Es herrscht Stille als der Mann im Kahn mit finsterer Miene den Wasserlauf durchquert und dabei unbeirrbar nach vorn blickt. Sein Blick wirkt dabei zu jeder Zeit entschlossen, denn er ist auf der Suche. Auf der Suche nach einem Mörder. Mitten in den Wäldern Brandenburgs, mitten im Spreewald.

Seit 2006 gleitet dieser Mann nun über die Fließlandschaft des Spreewalds, und zwar im Namen des Gesetzes. Die Rede ist von Christian Redl, der für den „Spreewaldkrimi“ in die Rolle des scharfsinnigen Kriminalkommissars Thorsten Krüger schlüpft. Seitdem hat der Ermittler dank seines feinen Instinkts und der Unterstützung seines Polizeikollegen Fichte bereits zahlreiche Fälle gelöst. Neben den beiden ermittelnden Hauptfiguren, nimmt auch der Spreewald eine besondere Hauptrolle ein. Seine sagenumwobenen Mythen und Legenden sind regelmäßig in die Geschichten des Spreewaldkrimis eingeflochten, ebenso wie das Brauchtum und die Traditionen der dort ansässigen Sorben und Wenden. Eine Erfolgsformel, die bei den Zuschauern sehr gut ankommt. Schließlich lockt die ZDF-Produktion bei Ausstrahlung regelmäßig ein Millionenpublikum vor den Fernseher.

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Spreewaldkrimi-Hauptdarsteller Christian Redl hinter der Kamera Spreewaldkrimi-Hauptdarsteller Christian Redl hinter der Kamera, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Zuschauermagnet Spreewaldkrimi: Die Natur in der Hauptrolle

Wenn sich am Montagabend mehr als sechs Millionen Zuschauer vor ihren TV-Geräten versammeln, um Kriminalkommissar Krüger und Polizeioberkommissar Fichte bei ihren aufregenden Kriminalfällen über die Schulter zu blicken, dann ziert in roten Lettern auf schwarzem Grund der Schriftzug „Spreewaldkrimi“ den Fernsehbildschirm. Seit nunmehr 14 Jahren gilt die Krimireihe als feste Institution im Programm des ZDF. Zuerst als einmaliger Film angedacht, erhielt der Spreewaldkrimi bei Erstausstrahlung dermaßen positiven Zuspruch, dass sich der Sender dazu entschloss, eine Filmreihe daraus zu kreieren - mitten im Filmland Brandenburg.

Seitdem spielt neben dem Zweiergespann Krüger und Fichte auch der Spreewald mit seinem weit verzweigten Wasserlabyrinth und seiner mystischen Ausstrahlung eine gewichtige Rolle. Die düstere Machart und die gelungene Einbindung der Naturkulisse müssen sich dabei keineswegs hinter skandinavischen Krimiklassikern wie dem schwedischen „Wallander“ oder der schwedisch-dänisch-deutschen Ko-Produktion „Die Brücke“ verstecken. Atmosphärisch dicht und dramaturgisch packend, weiß der Spreewaldkrimi seine Fans bei jeder Episode in Spannung zu versetzen. Dieses erzählerische Kunststück verdankt die beliebte Krimiserie unter anderem dem Drehbuchautor Thomas Kirchner, der die besondere Magie des Spreewalds seit 2006 immer wieder gekonnt einfängt. Schließlich spielt die Region mit all seinen Sagen und Legenden eine ebenso große Rolle wie die Menschen selbst. Sorben und Wenden treten hier in traditionellen Gewändern auf und vermitteln den Zuschauern ein glaubhaftes Bild der Spreewälder Identität.

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  • Schlossinsel, Foto: TMB-Fotoarchiv/Antje Tischer
  • Morgentau auf den Spreewaldwiesen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Alois Eckl
  • Blick über Fließ, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Mutter und Kind in sorbischen Trachten, Foto: TMB-Fotoarchiv/Peter Becker

Museen, Gasthöfe und Häfen: Spannende Drehorte im Spreewald

Die aufwändigen Dreharbeiten verlegt das Produktionsteam um Wolfgang Esser seit Beginn der Filmreihe an die Originalschauplätze mitten im Spreewald. Die Drehorte innerhalb der beliebten Urlaubsregion sind dabei überwiegend in Lübben, Lübbenau und Burg verortet. In der Serie als Polizeistation mit angeschlossener Pathologie dargestellt, begrüßt beispielsweise das rote Backsteinhaus aus dem 19. Jahrhundert ansonsten Museumsbesucher. Das Spreewald-Museum Lübbenau lässt seine Besucher eine Zeitreise in die Spreewaldstadt von vor 150 Jahren unternehmen. Im Film beziehen die Kommissare hier Quartier, um ihre Polizeiarbeit auf die richtige Fährte zu lenken und den nächsten Schachzug einzuleiten.

Regelmäßig schafft es auch der Große Hafen in Lübbenau vor die Kameras des ZDF. Für den dritten Film „Die Tränen der Fische“ fungiert das Gelände rund um das Hafenareal sogar als Hauptdrehort, von dem aus die Handlung ihren dramatischen Anfang findet.

Von hier aus treibt der Kahn weiter auf dem Fließ in Richtung des Hotels Schloss Lübbenau. Das klassizistische Bauwerk, in dem sonst in stilvollem Ambiente residiert wird, wird in der vierten Folge „Eine tödliche Legende“ zum Schauplatz einer brisanten Begegnung.

Nervenaufreibend wird es auch als das Gasthaus Wotschofska in Flammen aufgeht und vollständig niederbrennt. In der Episode „Feuerengel“ von 2013 stellt das rustikale Bauwerk ein Hotel dar. In Wirklichkeit freut sich das unversehrte Traditionshaus seit 1894 auf seine Gäste und überzeugt mit schmackhafter regionaler Küche, die im Biergarten oder in der urig eingerichteten Jäger- oder Fischerstube genossen werden darf. Der Blick auf den unmittelbar angrenzenden Spreewaldfließ darf dabei natürlich nicht fehlen.

Ob Schloss, Gasthaus oder Museum: Bei der Auswahl der Drehorte, merkt man den Filmemachern ihre Verbundenheit zur Region an. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Produktionsteam noch immer in seiner ursprünglichen Konstellation an den Krimi-Filmen arbeitet.

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Auf den Spuren von Kommissar Krüger: Drehorte aus dem Spreewaldkrimi selbst entdecken

Überzeugende Darsteller, eine faszinierende Erzählweise und düsterer Charme in Verbindung mit der spürbaren Verbundenheit zur Region mitsamt seinen Traditionen und Bräuchen, Sagen und Mythen: Der Spreewaldkrimi ist ein echtes Unikat inmitten der spannungsgeladenen Fernsehunterhaltung. Wer selbst auf den Spuren von Kriminalkommissar Krüger wandeln und die mystische Atmosphäre des Spreewalds hautnah erleben möchte, bietet sich die Erkundung der originalen Schauplätze und Drehorte in Eigenregie an. Film ab für den Spreewald!

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Geheimnisvolle Drehorte des Spreewaldkrimis selbst erkunden


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