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        Foto: TV Ruppiner Seenland e. V. und Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten/TV Ruppiner Seenland e. V. und Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten 5_Blick in das Ofen- und Keramikmuseum mit Stockelsdorfer Ofen.jpg, Foto: TV Ruppiner Seenland e. V. und Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten/TV Ruppiner Seenland e. V. und Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten
    Ofen- und Keramikmuseum Velten

    Alles rund um Ton, Kacheln und die Industriegechichte der Region rund um Velten im Ofen- und Keramikmuseum Velten

    Alles rund um Ton, Kacheln und die Industriegechichte der Region rund um Velten im Ofen- und Keramikmuseum Velten

    Ort: Velten
  • Ofen- und Keramikmuseum Velten

Rund um Velten Industriekultur an der Havel

Die Entdeckertour verläuft durch die Orte Velten und Marwitz zu ehemaligen Tongruben und sehr unterschiedlichen Orten der Tonverarbeitung. Auch die früheren Transportwege des Tons bzw. der daraus hergestellten Produkte werden besucht. Mit einer Länge von etwa 20 km und den vielen kurzen oder längeren Rastgelegenheiten ist diese Tour insbesondere für Familien sehr geeignet.

Auf Entdeckertour - Los geht´s!

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Velten Bahnhof Velten 1889 Archiv OKMHB 008_0007.jpg Velten Bahnhof Velten 1889 Archiv OKMHB 008_0007.jpg, Foto: TV Ruppiner Seenland e. V. und Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten/TV Ruppiner Seenland e. V. und Förderverein Ofen- und Keramikmuseum Velten

Vom Bahnhof über die Pötteberge zum Hafen

Die Tour beginnt am Bahnhof Velten. Er brachte 1893 dem Ort endlich die Bahnanbindung an Berlin. Die Bäckerei Plentz betreibt heute ein beliebtes Ladenlokal im Empfangsgebäude des Bahnhofs. Velten hat große Pläne: Nachdem 1983 die letzte S-Bahn von Hennigsdorf nach Velten fuhr, soll bis 2025 die Stadt wieder an die Linie 25 angeschlossen werden. Auf der Bahnstraße führt unsere Route Richtung Norden. An der Viktoriastraße biege links und an der nächsten Querstraße rechts ab. Vorbei am hinteren Zugang zum Ofen- und Keramikmuseum fahre die Kochstraße entlang. Mit ihrer Doppelreihe von Alleebäumen bildet die einstige Gleistrasse in die Tonberge eine für Brandenburg typische Promenade. An der Mühlenstraße geht es links ab und Du verlässt nun den bebauten Bereich der Stadt. Jetzt heißt es kräftig in die Pedale treten, es geht in die so genannten Pötterberge. In dieser von der Eiszeit geformten Endmoräne wurde bereits im Mittelalter Ton gefunden. An Feldern und Weiden vorbei gelangst du in das einstige Abbaugebiet, gezeichnet von der Tonförderung im 19. Jahrhundert. Überqueren die Germendorfer Straße und fahre am östlichen Rand des bebauten Stadtgebiets nach Süden. Über den Wiesenweg errei chen Sie die Landesstraße 172, der Sie in süd licher Richtung in die Stadt folgen. An der Ecke Breite Straße/ Mittelstraße, dem alten Anger, laden das Eiscafé Bernecker und die Werkstatt der Töpfer meisterin Malenz ein. Kurz hinter der evangelischen Stadtpfarrkirche mit einem schönen Taufbecken biege links ab und komme an zwei Walnussplantagen vorbei in das Stadtviertel „Velten Grün“. Hier schließt sich das Gewerbegebiet an. Über die Kanalstraße fahre in die Hafenstraße. Der Hafen wurde 1910 eingeweiht und nahm den Betrieb ein Jahr später auf, noch zur Hochzeit der Kachelproduktion. Zum Transport der Kacheln aus rund 40 Ofenfabriken auf dem Wasserweg wurde ein über drei Kilometer langer Stichkanal zur Havel gegraben, zugleich Anschluss an den Großschifffahrtsweg. Der Veltener Ton eignete sich hervorragend zur Herstellung der Kacheln für die so genannten Berliner Öfen. Auf seinem Scherben ließ sich haarrissfrei die typische weiße Glasur aufbringen. Viele um die Jahrhundertwende in Berlin gebaute Wohnungen hatten diese Ofenmodelle aus Velten.

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Ofen- und Keramikmuseum I Hedwig Bollhagen Museum

Zurück geht es ins Stadtzentrum auf der Breiten Straße, biege vor der Kirche nach links in die Viktoriastraße ab. Vor dem Marktplatz mache einen Schlenker rechts in die Schulstraße und gleich wieder links in die Rathausstraße und fahre dann immer geradeaus nach Westen. Passieren dabei das 1922 umgebaute Rathaus, welches bis 1909 ein privat betriebenes Elektrizitätswerk war. Der Terrakottaschmuck stammt aus der Richard Blumenfeld AG. Der Großbetrieb war regional und überregional bekannt für herausragende Baukeramik, u. a. für die Berliner U-Bahnhöfe des Architekten Grenander. Gegenüber ist die Tourist-Information.

Die Museumsgasse führt zum Ofen- und Keramikmuseum sowie zum Hedwig Bollhagen Museum. Das 1905 gegründete Ofen- und Keramikmuseum befindet sich in der ehemaligen Ofenfabrik A. Schmidt, Lehmann und Co., die sich seit 2021 wieder mit historischer Dachsilhouette zeigt. Präsentiert wird eine Keramiksammlung mit beeindruckenden Kachelöfen, kunstvoller Gebrauchs- sowie Baukeramik. In der ehemaligen Remise zeigt die Ausstellung den keramischen Nachlass der Designerin Hedwig Bollhagen. Schilder in der Stadt erinnern an ehemalige Ofenfabriken, aber neben dem Museum existiert nur noch das Gebäude der Karl Sensse Ofenfabrik von 1886 – mit einem produzierenden Betrieb. Fahre am Viktoriapark vorbei, überquere die Bahnstrecke Hennigsdorf – Neuruppin – Wittenberge und biege rechts in die Bötzower Straße ein. Auf dem Gelände von Stadler Pankow, dem ehemaligen Betriebshof der S-Bahn Linie 25, lassen sich Stadt- und Regionalbahnzüge aus ganz Europa beobachten. Am Betriebsgelände vorbei gelangst du auf der gleichnamigen Straße auf den Tonberg. Am Ende des bebauten Bereichs fahre leicht links und dann geradeaus weiter auf dem Feldweg hinter dem Gelände von Stadler Pankow parallel zur Bahntrasse. Nach wenigen hundert Metern hälst du dich links und fährst zwischen Feldern direkt auf Konarskis Pfuhl zu, einer ehemaligen Tongrube auf dem Gebiet der Gemeinde Oberkrämer.

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Auf der Tonbahn zum Skatepark

Weiter geht es auf der „Tonbahn“. Der Ton wurde mit Pferdewagen, später mit von Pferden gezogenen Lorenbahnen nach Marwitz und weiter nach Hennigsdorf transportiert. Am Pfuhl kam wohl ab 1900 eine mit Pressluft betriebene Rohrleitung zum Einsatz. Am Oberen Priesterweg geht es Richtung Westen vorbei an Pferdeweiden ins Zentrum von Marwitz. Auf dem Anger steht die barocke „offene“ Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert. Über die Bötzower Straße und den Schmiedeweg gelange auf die Berliner Straße, um dann in die Hedwig-Bollhagen-Straße abzubiegen. Du erreichst nun die HB-Werkstätten, gegründet 1934 von der bekannten Keramikerin. Zuvor (1927–1931) leitete sie in den Steingutfabriken Velten-Vordamm die Malabteilung. Nach der Verstaatlichung 1972 waren die Werkstätten von 1976 bis zur Wende Teil des Staatlichen Kunsthandels der DDR. Mit der Rückübertragung 1992 wurde Bollhagen wieder künstlerische Leiterin im eigenen Betrieb, wo sie bis kurz vor ihrem Tod 2001 wirkte. Verlasse nun Marwitz in östlicher Richtung auf der Triftstraße und biege hinter einem kleinen Wäldchen nach links ab. Der sandige Feldweg bringt dich am Rand der Plattenbausiedlung „Velten Süd“ vorbei zum Skatepark, der nach aufwändiger Renovierung 2021 wieder eröffnet wurde. Profis und die, die es noch werden wollen, üben sich im Skaten, Cruisen und Springen. Von dort geht es direkt zurück zum Bahnhof. Auf der Südwest seite der Gleise endet unsere Entdeckertour.

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Sehenswert

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