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  • Blick auf Beeskow mit der Spree, Foto: Tibor Rostek Blick auf Beeskow mit der Spree, Foto: Tibor Rostek
    Ort: Beeskow

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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Safari bei Beeskow im Seenland Oder-Spree Kunst im Wald und ein Lamm erblickt die Welt

20. April 2012 von Martina

Unser Tag im Seenland Oder-Spree beginnt nach der Autofahrt aus Berlin über die Autobahn und schöne Alleen in Sauen, einem winzigen Örtchen bei Beeskow. In Sauen nämlich steht das "Papphaus", ein Informationszentrum, von dem aus Touren in den Sauener Forst starten - in den Sauener Forst ®, also markenrechtlich geschützt sogar.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Martina Göttsching

August Bier hat nämlich den Sauener Forst als den Entwurf eines "besseren Waldes" erschaffen und die Stiftung August Biers pflegt ihn noch heute. Es ist auch der einzige mir bekannte Wald, den man mit dem AudioGuide entdecken kann. 11 Stationen gibt es, an denen ein im Forsthaus ausgeliehenes rotes Gerät, etwa so groß wie ein altmodisches Handy, einem etwas über den Wald, August Biers Lebenswerk und Anschauungen oder verschiedene Kunstobjekte von Kunststudenten erzählt. Außerdem kann man zwei gestaltete Baumstämme "spüren", Alter und Höhe von Bäumen schätzen und nicht zuletzt August Biers Grab besuchen, das wundersam friedlich und durch die vielen Blumen und Rhododendren sehr farbenfroh mitten in seinem Wald ruht. Nach dem Spaziergang, bei dem man sehr deutlich den Unterschied zwischen dem lichten, lebendigen Buchenwald des Sauener Forstes und dem angrenzenden Kiefern-Nutzwald erkennt, machen wir uns auf nach Beeskow.

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Foto: Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V./Tibor Rostek

Von Enten auf Bierdosen und „Fred“

In der Nähe der durchaus sehenswerten Burg Beeskow stärken wir uns in der "Wasserwelt Beeskow", die wie der Name sagt, direkt am Wasser liegt. Eine echte Kuriosität gibt es hier zu essen: Ente auf Bierdose. Ente? Auf einer Bierdose?! Jawohl. Genau das. Eine gebratene Ente, die auf einer Bierdose steckt. Soll sehr saftig und gut geschmeckt haben! Mein Essen (Wildbraten) war auch sehr lecker.

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Foto: TMB-Fotoarchiv/Martina Göttsching

Von der gebratenen Ente weiter zu lebenden Schafen: Das Highlight des Tages ist die Schäferei-Erlebniswelt in Beeskow. Ich bin ja sowieso Schaf-Fan, und hier gibt es nicht nur wuschelige weiße und kurzwollige schwarzköpfige Schafe, sondern auch ein ganz witzig eingerichtetes Schäfereimuseum. Hier bestaunen wir Hirtenstäbe, Schäferkleidung und eine Schermaschine. Dann zieht es uns aber wieder raus zu "Wolli", dem wuscheligen weißen Jungschaf. Und dann bedeutet uns die Schäferin, leise zu sein - denn hinten am Baum wird gerade ein Lamm geboren. Das kleine nasse schwarze Etwas wird schnell auf den Namen "Fred" getauft. Und schon ist der halbe Tag vorbei - meine Begleiter haben noch eine Kanutour vor sich, ich muss zurück nach Berlin. Alles Gute, Fred!

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Das muss man in Beeskow erleben


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