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  • Schwarze Elster,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Schwarze Elster, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Bad Liebenwerda
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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Zu Lubwartturm und Wandermarionetten Barrierefrei unterwegs in Bad Liebenwerda

12. Januar 2018 von Hartmut Smikac

Draußen fliegen die Bilder der Landschaft vorbei - Felder und Wälder wechseln sich ab und in unserem Inneren macht sich jene Ruhe breit, die wir für einen Tag suchen wollten. Wir sind unterwegs in den Süden von Brandenburg, dort wo es an Sachsen. Unser Ziel ist die Kurstadt Bad Liebenwerda.

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Der Lubwartturm bietet Orientierung in Bad Liebenwerda. Lubwartturm Bad Liebenwerda, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Die Antworten auf unsere Fragen haben wir schnell bekommen. Zudem erhielten wir die Empfehlung für einen Stadtrundgang für mobilitätseingeschränkte Besucher - genau das was wir brauchten, denn wir wollten ja vor allem die Stadt kennen lernen. Mit diesem Kompass in der Hand haben wir uns auf den Weg gemacht und den Spaziergang mit der katholische Herz-Jesus-Kirche in der Südstraße begonnen. An der Kirche gibt es mobile Schrägen und die Mitarbeiter der Beratungsstelle der Caritas helfen, mit der relativ hohen Steigung zurecht zu kommen. So konnten wir uns die Kirche in Ruhe ansehen und für eine Weile ihre Atmosphäre auf uns wirken lassen.

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Das Rathaus am Marktplatz von Bad Liebenwerda. Rathaus in Bad Liebenwerda, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hartmut Smikac

Vorbei am historischen Rathaus und der Stadtkirche Sankt Nikolai schlenderten wir zurück und nahmen uns auch für den Barbara-Brunnen mit seiner interessanten Geschichte Zeit. Unser nächstes Ziel war das Naturparkhaus - eine informative kleine Ausstellung, die ebenerdig zugänglich ist und in der viele Exponate auch vom Rollstuhl aus gut zu sehen sind. Die Ausstellung hat uns begeistert. Sie bietet auf kleinem Raum viel zu lesen, hören und tasten. Lupen machen auch Insekten gut sichtbar. Die Ausstellung ist, wie wir es nannten, "wie Ostern" gestaltet: in jeder Säule, unter jedem Tisch gibt es Schubfächer und was zu entdecken. Das haben wir ausgiebig genutzt und uns dann von den "Plauderbänken" Geschichten in der Mundart der Region an der Grenze zu Sachsen erzählen lassen.

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Lesen, hören und tasten: Die Ausstellung im Naturparkhaus. Rollstuhlfahrer im Naturparkhaus, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hartmut Smikac

Am Rossmarkt steht ein eindrucksvolles Baudenkmal: eine originale Postmeilensäule. Sie zeigt in den alten Längenmaßen die Entfernungen zu Orten in der Region an. Schon kurios, wie sich früher die Menschen orientierten. Durch die Schlossstraße und über den Burgplatz kamen wir zum Lubwartturm und dem Kreismuseum. Das Kreismuseum ist ebenfalls ebenerdig zugänglich. Mit dem Lift konnten wir in die oberen Etagen. Mit der Ausstellung über die Tradition des mitteldeutschen Wandermarionettentheaters gibt es einen kleinen Kulturschatz zu entdecken. Mehr über Marionetten und diese Theaterform zu erfahren, das war für uns besonders attraktiv, denn darüber erfährt man sonst sehr selten etwas. Vorteilhaft für mich: Auch hier gibt es viele Schautafeln, die auch von Gästen mit Rollstuhl gut angeschaut werden können.

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Besonderheit der Region: das Wandermarionettentheater Ausstellung mit Wandermarionettenfiguren, Foto: TMB-Fotoarchiv/Hartmut Smikac

Nach diesen vielen Eindrücken im Naturparkhaus und dem Museum ist es Zeit für eine Pause und eine Stärkung. Bei schönem Wetter sitzen wir auf der Terrasse des Restaurants "Villa Nuova" im Kurpark. Das Lokal ist von allen Seiten gut mit dem Rollstuhl zu erreichen und zudem ebenerdig gestaltet. Neben leckeren Speisen also ein Aufenthalt ohne Barrieren. Gut gestärkt gingen wir in den Kurpark zurück, um dort den "Otto Kloss Garten" und den "Park der Sinne" zu erkunden. Dann hatten wir uns noch einen Besuch in einer Eisbar vorgenommen - ein richtig großer Eisbecher gehört einfach zu einem Ausflug. Für den Rückweg zum Rossmarkt nehmen wir den Elsterwanderweg - einen Radweg entlang der Schwarzen Elster mit wundervollem Ausblick auf den Fluss und die Stadt.

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Das Restaurant "Villa Nuovo". Restaurant "Villa Nuova", Foto: TMB-Fotoarchiv/Hartmut Smikac

Der Weg zum Bahnhof zurück war an diesem Tag der einzige auf dem wir uns beeilten - aber wir hatten den Zug erreicht und konnten während der Rückfahrt unsere Eindrücke ordnen und uns weiterhin entspannen.

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Wissenswertes für Ihren Aufenthalt in Bad Liebenwerda


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