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  • Außenansicht des Landhauses Ribbeck, Foto: Landhaus Ribbeck Außenansicht des Landhauses Ribbeck, Foto: Landhaus Ribbeck
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Farbenspiele im Havelland Kunst im Landhaus Ribbeck

09. Oktober 2015 von Britta Zimmermann

Die Magie der Farben hat Claudia Jung schon immer fasziniert. Die Magie der Farben ist es auch, die den Besucher des "Landhaus Ribbeck" sofort in seinen Bann schlägt. Die sechs Blüten-Zimmer tragen so romantische Namen wie "Rosentraum" in zartem Rosé, "Lavendelduft" oder auch "Vergissmeinnicht" in frischem, den Geist belebenden azurblau.

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"Ich bin leidenschaftliche Gärtnerin", sagt Claudia lachend. "Wir wollten etwas mit ´Gewachsenem' zaubern. Daher haben wir ausschließlich Farbkombinationen gewählt, die genau so in der Natur vorkommen." Gemeinsam mit ihrem Mann Thomas hat die Berliner Malerin und Kunstdozentin in Ribbeck ihren Traum verwirklicht: ein Kunsthaus auf dem Lande. Sie hauchten einem denkmalgeschützten Schafstall von 1860 neues Leben ein.

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Claudia und Thomas Jung hauchten dem Landhaus neues Leben ein. Foto: Landhaus Ribbeck

Ihr "Landhaus Ribbeck" liegt ein wenig versteckt, abseits der Hauptstraße auf einem kleinen Hügel. "Hier ist die Welt noch in Ordnung", dachten sie, als sie das Gelände im Herbst 2009 entdeckt und das 5500 Quadratmeter große Grundstück erworben hatten. Den alten Schafstall gab es geschenkt dazu. "Es war ein lediglich ein durchgehender Raum", erinnert sich der Ingenieur Thomas Jung. Und doch wussten sie von Anfang an: Das ist es! "Es sind diese herrlichen Alleen. Es ist der weite Blick, die Lichtstimmung. Es sind Wolken, Wind und Sonne. Hier draußen erlebt man die Witterung in all ihren Facetten. Eben das ganze Farbenspiel ", schwärmt Claudia.

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Ein malerischer Ort

Und auch der kleine Ort Ribbeck hat es den beiden sofort angetan. "Ribbeck ist für mich ein Ort der positiven Energie. Man kommt hierher, verweilt eine Stunde - und hat das Gefühl, man hat für eine ganze Woche Kraft getankt." Es sei vor allem das Unperfekte, das den Reiz Ribbecks ausmache, betonen beide. "Hier gibt es auch noch unsanierte, unfertige Häuser. Häuser, die man am liebsten sofort auf Papier bringen möchte" Für die Kunst-Schaffenden stand sofort fest: An diesem malerischen Ort möchten sie für immer verweilen.

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Café im Landhaus Ribbeck Foto: Landhaus Ribbeck

In nur elf Monaten haben sie das ehemalige Stallgebäude saniert. Es sind die liebevollen Details, die sofort ins Auge springen. Die Seifenschale aus der Provence, die Bettbezüge in edlem Stoff. Inspiration haben sich die Künstler auf ihren Malkreisen in die Toskana geholt und auf ihrer Hochzeitsreise in die Provence, Lieblingsort unzähliger Maler wie Cezanne, Van Gogh und schließlich Monet. Letzterer wurde auch Namensgeber ihres kleinen Cafés. Claudia: "Wir haben viel gemein mit Monet. Er malte und gärtnerte ebenfalls leidenschaftlich gern, kochte und empfing oft Gäste."

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Nach dem Malen zum Tango ins Landhaus Ribbeck

Wer einmal Gast im Landhaus Ribbeck war, spürt: Hier kann man herrlich entspannen und vom Alltag abschalten. Einmal im Monat werden die Tische und Stühle zur Seite gerückt und es gibt einen Tango-Abend. Denn die beiden Eheleute, die sich 2004 bei einem von Claudias Malkursen kennen- und lieben lernten, teilen auch die Leidenschaft für den argentinischen Tanz. Nach dem Tanzen kann man sich dann leichte mediterrane Gerichte wie "Kressesüppchen" oder "Ravioli mit Ziegenkäse" vor dem Kamin munden lassen.

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Beim Aquarellkurs im Landhaus Ribbeck Foto: Landhaus Ribbeck

Wer sich von der Nebelstimmung, dem Morgentau oder dem Rauhreif auf den Bäumen inspiriert fühlt, für den bietet Claudia Jung spezielle Aquarell-Malreisen an. Für den Winter haben sich die beiden Kunstinteressierten außerdem ein besonders romantisches Arrangement einfallen lassen. Ein Stutenmilchbad für "Kleopatras" und ihre "Prinzen", einschließlich dreigängigem Candle-Light Dinner am knisternden Kamin.

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Birnentorte im Café Altes Waschhaus Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Vorher kann man noch auf den Spuren Fontanes wandeln und im Fontane-Museum nachlesen, wie das Gedicht "Herr von Ribbeck im Havelland", das wohl jeder noch aus seiner Schulzeit kennt, entstanden ist, sich im "Alten Waschhaus" ein Stück Riesen-Birnentorte gönnen oder einfach nur durch den malerischen Ort schlendern - und sich, wie Claudia Jung, von der Aura Ribbecks und der Magie der Farben bezaubern lassen.

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Das muss man in Ribbeck erleben


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