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  • Der große Coconat-Schriftzug steht im Garten.,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Der große Coconat-Schriftzug steht im Garten., Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Ort: Bad Belzig
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TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH

Coconat: Arbeiten und Erholen im Hohen Fläming

Coconat – A Workation Retreat steht an der Tafel am Straßenrand. Die Wortbildung verspricht Platz zum Arbeiten und ausreichend Gelegenheit zum Erholen. Wo? Nicht in Berlin, sondern in Klein Glien mitten im Naturpark Hoher Fläming. Und das Angebot nutzen Menschen aus der ganzen Welt.

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In der Bibliothek sitzen zwei Männer vor dem Kamin. Sie blicken konzentriert auf den Laptop und unterhalten sich in Englisch über ihr Projekt. Im Laboratorium nebenan spricht eine Frau über eine Projektidee. Willkommen im Coconat in Klein Glien. Der kleine Ort liegt nur ein paar Autominuten entfernt von Bad Belzig. Seit einem Jahr ist das ehemalige Hotel ein sogenannter „Coworking Space“, ein Platz zum gemeinsamen Arbeiten. Es kommen Menschen hierher, arbeiten und wohnen für eine Zeit zusammen. Was in Berlin, Betahaus und Oberholz sei Dank, längst Normalität ist, ist in Brandenburg, abseits der Metropole, noch ein Unikat.

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Früher Hotel, jetzt Gemeinschaftsarbeitsplatz: Das Coconat Coconat in Klein-Glien, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Von Tegel direkt in den Fläming

Coconat ist eine Wortschöpfung aus „Community“, „Concentrated Work“ und „Nature“ – also konzentriert in der Gemeinschaft in der Natur arbeiten. Hier gibt es 38 Betten in 13 Zimmern. Und drei Mahlzeiten am Tag. In der Eingangshalle hängt eine Tafel. Daran sind kleine Kärtchen befestigt. Sie stellen die Menschen vor, die gerade im Coconat arbeiten. Das Regal in der Bibliothek ist schon zur Hälfte mit Büchern gefüllt, an denen hier gearbeitet wurde. Dabei hat das Coconat erst seit Mai vergangenen Jahres geöffnet.

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Von Berlin sind es weniger als hundert Kilometer. Der RE7 ist ebenfalls in weniger als einer Stunde in Bad Belzig. Eine optimale Verkehrsanbindung. Wer ins Coconat kommt, sucht die Ruhe. Anders als in Berlin, gibt es hier keine Ablenkungen. Höchstens die Natur im Fläming. Wer im Frühling und Sommer draußen arbeiten will, nimmt sich einfach einen Klapptisch und stellt ihn dorthin, wo es ihm gefällt. Oder macht eine Pause und geht raus in den Garten. Oder nimmt den Anstieg auf den Hagelberg, der sich gleich im die Ecke 201 Meter aus der brandenburgischen Ebene erhebt.

Das Coconat ist kein Hotel und will auch kein Hotel sein. Eine Regel im Coconat lautet: Wer hier arbeitet und wohnt, der isst auch zusammen. „Das unterscheidet uns von einem klassischen Hotel“, sagt Janosch Dietrich, einer der Gründer, „und bringt die Leute dazu, sich gegenseitig kennen zu lernen.“ Dietrich hat Filmfestivals organisiert, als Spendensammler gearbeitet und internationale Freiwilligendienste betreut. An diesem Tag läuft er mit einem grünen T-Shirt durch das Haus. Darauf steht „Digital auf dem Land“. Zumindest in Klein Glien ist das keine Schwierigkeit. Das WLAN ist schnell und funktioniert überall auf dem Gelände.

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Der zweithöchste Gipfel in Brandenburg: der Hagelberg Hagelberg im Fläming, Foto: Naturparkverein Hoher Fläming e.V./Jürgen Rocholl/FACE

Am Wochenende offen für Besucher

Die Menschen, die ins Coconat kommen, arbeiten häufig in der Berliner Kreativwirtschaft. Über die Hälfte spricht nicht Deutsch als Muttersprache. Das sind Leute aus der Start-up-Szene, aber auch Mitarbeiter großer Konzerne, die die Abgeschiedenheit des Coconat für konzentriertes Arbeiten nutzen. Die Kleiderordnung ist Kapuzenpullover statt Anzug. Und dann sind da diejenigen, die extra wegen des Coconat aus zum Beispiel Australien, Malaysia und Neuseeland kommen. Die landen mit dem Flugzeug in Berlin, nur um die Metropole gleich wieder zu verlassen. Gerne erzählt Janosch Dietrich von dem Finanzprüfer aus Australien, der auf einer Radtour durch Europa, vier Wochen in Klein Glien Station machte, um zu arbeiten – und die Umgebung zu erkunden.

Am Wochenende gesellen sich zu den Kreativen auch Ausflügler, die im Naturpark Hoher Fläming unterwegs sind. Das Café und die Bar haben dann geöffnet und sind dann auch Dorfkneipe. „Pub/Stube“ steht an der Tür. Dunkles Holz an den Wänden. Es ist gemütlich. Nach einer Tour auf dem Internationalen Kunstwanderweg oder dem Aufstieg auf den Hagelberg, lässt es sich dann gut verschnaufen. Mit der Bar und dem Café wollen die Coconat-Gründer auch die Scheu vor dem Haus nehmen und ein Angebot an Einheimische und Besucher machen, sich umzuschauen und reinzukommen.

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