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  • Stadtansicht Werder (Havel),
        
    

        
            Foto: Tourismusverband Havelland e.V. Stadtansicht Werder (Havel), Foto: Tourismusverband Havelland e.V.
    FONTANE.RAD: Von Werder (Havel) bis Potsdam

    Eine Tour nach Fontanes Geschmack: landschaftlich und kulturgeschichtlich wechselvoll.

    Eine Tour nach Fontanes Geschmack: landschaftlich und kulturgeschichtlich wechselvoll.
  • FONTANE.RAD: Von Werder (Havel) bis Potsdam

Beste Freunde und der Weg in die Landeshauptstadt Fontane zwischen Brandenburg an der Havel und Potsdam

In diesem letzten Abschnitt der FONTANE.RAD-Route erwartet uns eine Radtour der Gegensätze: Eine Zeitreise durch verschiedene Welten bis zurück ins Mittelalter, an das die Klostermauern Lehnins und der historische Stadtkern von Brandenburg an der Havel erinnern.

Das von Fontane viel besuchte Schloss Plaue kann man auf einer Tagestour ab Brandenburg an der Havel erkunden und kommt, begleitet durch die Havel und großzügige Seen, in den Genuss einer sanften Brise. 

Schließlich führt die letzte Etappe auf Fontanes Spuren über Glindow, Petzow, Geltow und Caputh nach Potsdam, wo das Fontane-Archiv als Erinnerungsort von nationaler Bedeutung zu finden ist.

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  • Schloss Plaue, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Auf dem Havelland-Radweg in der Nähe der Insel Töplitz, Foto: ScottyScout
  • Blütenmeer am Heiligen See in Potsdam, Foto: ScottyScout
  • Krongut Bornstedt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Ulf Böttcher


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„Nur Plaue war wohl wirklich ein Schloss“, schrieb Fontane

Die Variante 2 der FONTANE.RAD-Route führt ab Werder (Havel) nach Brandenburg an der Havel. Gleich hinter der Blütenstadt Werder (Havel) beeindrucken die Glindower Alpen. Der Name ist irreführend, denn es warten hier weniger Berge als durch den Tonabbau entstandene Schluchten.

Hinter Geltow folgt Petzow, bei dem Fontane zu einem großen Vergleich griff: „Wie Buda-Pest, oder wie Köln und Deutz ein Doppelgestirn bilden, so auch Caputh und Petzow.“ Schloss Petzow beeindruckt mit seinem Mix aus maurischem Kastell- und englischem Tudorstil – zu besichtigen ist es jedoch nicht. Lehnin mit seinem bekannten Kloster entführt schließlich ins Mittelalter und ist eine der beeindruckendsten Anlagen im ganzen Land. Vorbei geht es auf der Tour an den Götzer Bergen mit dem über 40 Meter hohen Aussichtsturm – kaum woanders ist der Ausblick so gut. Am Ende der Tour kommen wir nach Brandenburg an der Havel mit seiner historischen Altstadt und dem ehrwürdigen Dom.

Hier ermöglicht die Tagestour 7 ein Besuch in Schloss Plaue. Das Plauer Schloss ist eines der fünf Herrensitze, die Fontane im abschließenden Band der„Wanderungen“ausführlich darstellte, In Plaue wohnte auch sein guter Freund Carl Ferdinand Wiesike, der „eine spezifisch märkische Figur (war)“.

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Entlang des Schwielowsees und durch Caputh nach Potsdam

Die letzte Etappe der FONTANE.RAD-Route führt von Werder (Havel) direkt nach Potsdam. Große Vergleiche stehen in Geltow an: Fontane schwärmte bei seinem Aufenthalt in Baumgartenbrück (am Anfang von Geltow) von den "Brühl'schen Terrassen am Schwielowsee". Die Uferpromenade bietet wundervolle Ausblicke auf den See und die Inselstadt Werder (Havel). Per Fähre geht's weiter: Italienisches Flair versprüht das Kavalierhaus in Caputh. Ein Prachtstück fürstlicher Hofhaltung ist das Lustschloss Caputh, erbaut um 1700, von dem auch Fontane begeistert schien: "Wer hat nicht von Caputh (so heißt das Dorf) gehöret, Das, in verwichner Zeit, die größte Zier besaß, (...)."

Das letzte Stück der Radtour verläuft bis nach Potsdam am Wasser. In der Landeshauptstadt wartet das von Fontane beschriebene Krongut Bornstedt und am Ende ein Erinnerungsort von nationaler Bedeutung: Das Theodor-Fontane-Archiv, das den 1935 erworbenen Fontane-Nachlass verwaltet.

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Villa am Tiefen See in Potsdam Villa am Tiefen See in Potsdam, Foto: ScottyScout

Etappen auf der Fontane-Radtour

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