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  • Dorfkirche Ribbeck,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Dorfkirche Ribbeck, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    FONTANE.RAD: Von Paulinenaue bis Werder (Havel)

    Eine Tour, die nach Havelland schmeckt, führt zu den von Fontane viel bewunderten Gutshöfen und Schlössern.

    Eine Tour, die nach Havelland schmeckt, führt zu den von Fontane viel bewunderten Gutshöfen und Schlössern.
  • FONTANE.RAD: Von Paulinenaue bis Werder (Havel)

Wer kennt ihn nicht, den Herrn von Ribbeck auf Ribbeck? Von Fontane viel bewunderte Gutshöfe und Schlösser

Fontane hob die kulturelle Bedeutung der Gutshöfe in seinen „Wanderungen“ immer wieder hervor. So bemüht ihm der Lebensstil mancher Gutsherren auch vorkam: Sie bildeten ein eigenes, reiches kulturelles Leben aus. Auf diesem Abschnitt der FONTANE.RAD-Route liegen einige solcher Zentren „gefälliger Pflege der Kunst.“

In Ribbeck im Havelland lässt sich die Geschichte um das allseits bekannte Gedicht Theodor Fontanes von Herrn Ribbeck und seinen Birnen rund um das Schloss erkunden. Auf dem Weg in die Blütenstadt Werder (Havel) zeigt sich der Wasserreichtum der Region, die sich zugleich als ideales Radterrain mit spannenden Facetten erweist.

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  • Bismarckturm im Weinbergpark Rathenow, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Radler auf dem Havelradweg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Thomas Rathay
  • Ausblick vom Havelland-Radweg, Foto: Tourismusverband Havelland e.V.
  • Radfahrer in Werder (Havel) zur Baumblüte, Foto: TMB-Fotoarchiv/Yorck Maecke

Vorlagen für Walt Disney und der Naturpark Westhavelland

Die Radtour führt uns ab Paulinenaue und Senzke oder alternativ ab Rathenow über Stechow und weiter nach Nennhausen: Wohnsitz der beiden romantischen Schriftsteller Caroline von Briest und ihres zweiten Ehemanns Friedrich de la Motte Fouqué, die Fontane genau beobachtete. Bezüge zu seiner Romanfigur „Effi Briest“ sind offensichtlich. Nennhausen war ein kleiner brandenburgischer Musenhof: Fouqué schrieb hier das Kunstmärchen Undine. Die Figur diente Hans Christian Andersen als Vorbild für seine „Meerjungfrau“ und Walt Disney für „Arielle“.

Die Radtour führt weiter nach Buschow, gelegen im Naturpark Westhavelland. Das alte Gut der Familie von Knesebeck ist heute nicht mehr erhalten. Dafür lassen sich die seltenen Großtrappen, einer der schwersten flugfähigen Vögel der Welt, in dieser Gegend gut beobachten. Von der Terrasse des Landguts Stober in Groß Behnitz hat man einen grandiosen Blick auf den Groß Behnitzer See, der Teil eines historischen Landschaftsparks ist.

Und schließlich ist ein Stopp in Ribbeck ein Muss. Man lese das Gedicht des Herrn von Ribbeck und wandere ums Schloss Ribbeck herum, in dem heute ein Restaurant und Museum untergebracht sind. Auch eine Runde um den Anger lohnt.

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Durch historische Orts- und Stadtkerne zur Blütenstadt Werder (Havel)

Nach dem Besuch in Ribbeck führt die FONTANE.RAD-Route durch die Stadt Nauen, mit ihrer historischen Altstadt. Wir fahren weiter nach Brieselang, in dessen Nähe nach Fontane „eine der ältesten Waldpartien des Havellandes“ liegt und dessen Försterei ausführlich in den „Wanderungen“ besprochen wird. Dann führt der Radweg auf die Havel zu.

Richtung Falkenrehde wird es wasserreich und wir durchkreuzen Wiesen und überqueren Gräben. Vorbei an Etzin geht es nach Paretz. Die denkmalgeschützte, restaurierte Schlossanlage in dem gut erhaltenen historischen Ortskern vermittelt den Eindruck, in längst vergangenen Zeiten zu wandeln. In Paretz verbrachten Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Königin Luise um 1800 gern ihre Sommer in der Stille des Havellandes. Im Umfeld des Schlosses wurde experimentiert – ein Musterdorf mit zehn Bauernhöfen nach englischem Vorbild. Im einstigen Marstall sind seltene Schätze der brandenburgisch-preußischen Herrscherhäuser zu besichtigen.

Die Hauptroute führt weiter nach Ketzin/Havel. Mit der Fähre über die Havel gelangen wir zur Blütenstadt Werder (Havel) mit ihrer traumhaft gelegenen Altstadt-Insel.

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Etappen auf der Fontane-Radtour

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