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  • Unterwegs auf dem Havellandradweg,
        
    

        
            Foto: Tourismusverband Havelland e.V. Unterwegs auf dem Havellandradweg, Foto: Tourismusverband Havelland e.V.
    FONTANE.RAD: Von Neuruppin bis Friesack

    Die Radtour geht weiter von Neuruppin ins wunderschöne Havelland entlang des Ruppiner Sees an saftigen Wiesen

    Die Radtour geht weiter von Neuruppin ins wunderschöne Havelland entlang des Ruppiner Sees an saftigen Wiesen
  • FONTANE.RAD: Von Neuruppin bis Friesack

Ländliche Treffpunkte der Berliner Bohème Auf den Spuren Fontanes ins Havelland

Auf diesem Teil der FONTANE.RAD-Route geht es von Neuruppin aus ins Havelland. Die Hauptroute führt nach Paulinenaue, vorbei an einer umwerfenden Luchlandschaft mit kleinen Kanälen und saftig-grünen Wiesen. Historische Schwenke zur Umgebung runden das Naturerlebnis ab und versprechen abwechslungsreiche Eindrücke.

Von Paulinenaue aus lässt sich auf einer Tagestour über Szenke und Kleßen bis nach Haage ein erster Vorgeschmack ehemaliger (und heutiger) Landkultur buchstäblich mit dem Rad erfahren. Hier warten Geschichten zum Schmunzeln und Staunen.

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Ein Vorgeschmack auf das Havelländische Luch

Von Neuruppin in die Welt – so ging's auch Fontane. Wir radeln zunächst am Ruppiner See entlang und machen uns auf den Weg nach Fehrbellin. Lange bevor Fontane die Gegend verewigte, spielte sich hier große Geschichte ab: 1675 versumpfte eine ganze schwedische Armada. Die Schlacht bei Fehrbellin fand zwischen dem Havel- und Rhinluch statt. Als die brandenburgischen Reiter die Schweden attackierten, konnten diese weder nach Norden noch nach Süden ausweichen. Im sumpfigen Gelände blieben Pferde, Kanonen und Soldaten stecken. So gewannen die Brandenburger die Schlacht, obwohl sie zahlenmäßig unterlegen waren. Gleich mehrere Denkmäler erinnern daran noch heute. Friedrich Wilhelm I. ließ später das Sumpfland trocken legen, so dass es landwirtschaftlich genutzt werden konnte. Bedeutender wurde der Torfabbau. „Die Arbeit ist schwer und ungesund“, merkte Fontane an und wunderte sich über die Lebensverhältnisse der Tagelöhner.

Mit frischer Landluft im Rücken geht’s weiter nach Paulinenaue. Die Strecke lässt uns das Havelländische Luch weiter bestaunen, eine Landschaft, die Fontane paradiesisch vorkam: „Besonders aber waren es die Sumpfvögel, Kraniche und Störche, welche hochbeinig in diesem Paradiese der Frösche einherstolzierten.“

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  • Grünes Havelländisches Luch, Foto: TMB-Fotoarchiv
  • Badestelle am Ferchesarer See, Foto: Tourismusverband Havelland e.V.
  • Wanderweg Stille Pauline im Rhinluch, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke
  • Badestelle am Klessener See in Klessen-Goerne, Foto: ScottyScout

Mondän-exzentrisches Landleben

Die Tagestour 6 der FONTANE.RAD-Route führt ab Paulinenaue über Senzke, Wagenitz, Haage, Görne, Kleßen nach Friesack und wieder zurück. An nahezu allen Orten beobachtete Fontane außergewöhnliche Menschen, wie den Gutsherren in Senzke. Dieser hatte gewettet, mit seinem chinesischen Schwein namens Aurora, das Rennpferd des Gutsnachbarn im Wettlauf besiegen zu können. Täglich wurde trainiert. Erfolgreich, das Schwein gewann.

Wagenitz und Haage sind mit der Geschichte der von Bredows eng verbunden. Die Bredows hatten es Fontane eh angetan: „Sie erschienen mir (...) in ihrer Eigenart von Schlichtheit, Treue, Sesshaftigkeit in ihrem offenbaren, durch alle Zeit sich hinziehenden Bestreben, nichts weiter als eine alte freie Familie sein zu wollen, als die märkischste aller märkischen Familien.“ Frei sein als Kern brandenburgischen Seelenlebens.

Wir gelangen nach Kleßen. Das barocke Schloss erlebt eine wahre Rennaissance und ist ein bemerkenswertes Beispiel alter neuer brandenburgischer Landkultur mit Ferienwohnungen und Gartencafé, umgeben von einem einmaligen wilden Englischen Garten. Wir passieren Friesack und schließen den Kreis.

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Etappen auf der Fontane-Radtour

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