Diese Kulisse ist einfach einmalig: Wer durch den Kurpark in Bad Saarow wandelt, hat den Scharmützelsee immer im Blick. Besonders großartig ist er von der SaarowTherme aus gesehen. Gepflegte Rasenflächen und hohe Bäume, die im Sommer viel Schatten spenden, bestimmen das Bild. Und dazwischen erblühen Beete mit Stauden darin in voller Pracht. Wer von weitem den Verlockungen des glitzernden Wassers nicht widerstehen kann, landet unweigerlich auf der Uferpromenade - der schönsten Seite von Bad Saarow.
Ruhepunkte bilden zahlreiche Bänke oder der Seebalkon, von dem aus Besucher einen grandiosen Ausblick auf das "Märkische Meer" genießen können, wie der Dichter Theodor Fontane den Scharmützelsee einst nannte. Ursprünglich wurde der Kurpark 1910 vom Gartenarchitekten Ludwig Lesser angelegt. Zur DDR-Zeiten war er jedoch Sperrgebiet und Bestandteil des Sanatoriums der sowjetischen Armee. Heute ist er ein Magnet für alle - und zwar gleichermaßen für Gäste als auch die Bewohner Bad Saarows.
Die schmucken Villen an den Ufern des Scharmützelsees lockten die Berliner schon in den Goldenen Zwanzigern in den Ort, der seit 1923 Bad Saarow heißt. Zum traditionellen Wahrzeichen der Stadt wurde der 1911 erbaute Bahnhof, an dem ein Jahr später der erste Zug Halt machte.