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  • Blick auf den Stechlinsee ,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Blick auf den Stechlinsee , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    FONTANE.RAD: Von Oranienburg bis Rheinsberg

    Die Radtour startet in Oranienburg und ist eingebettet in die malerische Seenlandschaft des Naturschutzgebiets Stechlin.

    Die Radtour startet in Oranienburg und ist eingebettet in die malerische Seenlandschaft des Naturschutzgebiets Stechlin.
  • FONTANE.RAD: Von Oranienburg bis Rheinsberg

Auf den Spuren des Stechlin Mit Fontane ins Herz des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land

Der Stechlinsee bei Neuglobsow ist einer der schönsten Klarwasserseen Brandenburgs im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land – hier spielt der Roman Fontanes „Der Stechlin“.

Die FONTANE.RAD-Route startet in Oranienburg. Entlang des Abschnitts bis nach Rheinsberg liegen eingebettet in die faszinierende Umgebung des Naturparks Stechlin-Ruppiner Land neben dem Stechlinsee auch einige von Theodor Fontane in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ beschriebene Schlösser und Gutshöfe.

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  • Blick auf das Barockschloss Meseberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Witwesee, Foto: ScottyScout
  • Boot auf dem Stechlinsee, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
  • Kloster Lindow, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann


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Schlösser und Gutshöfe zwischen Oranienburg und Rheinsberg

Mittelpunkt der fünftgrößten Stadt Brandenburgs ist das Jagdschloss, das lange Zeit als schönstes in Preußen galt. Fontane war angetan von der Liebesgeschichte dahinter: „Die Kurfürstin Luise Henriette, geborene Prinzessin von Oranien, (...) pflegte ihren Gemahl auf seinen Jagdausflügen zu begleiten.“ Beim Anblick der Wiesen fühlte sie sich „lebhaft in die fruchtbaren Niederungen ihrer holländischen Heimat zurückversetzt“. Der Kurfürst, ganz Gentleman, schenkte seiner holländischen Braut gleich die ganze Gegend, baute das Schloss aus und Luise nannte es: Oranienburg. Weitere Schlösser entlang des Radwegs sind die Schlösser Liebenberg, Hoppenrade, Meseberg und das prächtige Schloss in Rheinsberg. Aber auch Gutshöfe lagen Fontane am Herzen: Das Gut Zernikow zeigt, dass man sich in Brandenburg schon immer kreativ austoben konnte. 1740 ging es in den Besitz von Michael Gabriel Fredersdorf über, dem Kämmerer und Vertrauten Friedrichs des Großen. Er baute Zernikow zum Musterbetrieb aus und tat etwas Außergewöhnliches: Er züchtete Seidenraupen.

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Schloss Oranienburg Schloss Oranienburg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Wild-romantische Natur mit großen Seen

Einige Kilometer hinter Zernikow wartet als Abstecher zur Tour der Stechlinsee bei Neuglobsow, stimmungsvoll in die märkische Landschaft und den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land eingebettet. „Der Stechlin“ ist einer der größten literarischen Erfolge Fontanes – 500 Seiten über märkischen Adel und die Melancholie des späten 19. Jahrhunderts. Der Autor fasste selbstironisch zusammen: „Zum Schluß stirbt ein Alter und zwei Junge heiraten sich.“ Wir reißen uns los vom Blick über einen der klarsten brandenburgischen Seen und steuern als nächstes Menz an. Heute begrüßt hier das NaturParkHaus Gäste und der Künstlerhof Roofensee lädt zu einer Pause ein.

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Sonnenuntergang auf dem Stechlinsee Sonnenuntergang auf dem Stechlinsee , Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Tagestouren zu Glockentürmen und alten Klostermauern

Gleich zwei Rundtouren der FONTANE.RAD-Route starten von Rheinsberg aus. Tagestour 1 führt entlang des Tornow- und Zermützelsees durch Orte mit dem dörflichen Charme des Ruppiner Seenlandes. In Molchow wunderte sich Fontane über ein Kuriosum: Obwohl das slawische Runddorf keine eigene Kirche hat, steht mitten im Ort ein hölzerner Glockenturm. Einst fanden die Molchower eine geborstene Glocke, erbarmten sich ihrer und bauten ihr einen Turm, heißt es. Tagestour 2 der FONTANE.RAD-Route führt ab Rheinsberg über Zippelsförde nach Lindow (Mark) ab. Die Geschichte Lindows ist untrennbar mit der des Klosters verbunden. Wenn auch nur noch als Ruine in einem beeindruckenden Parkensemble erhalten, wird manch einem das Kloster seltsam bekannt vorkommen: Fontane nahm es zum Vorbild für sein „Kloster Wutz“ im Roman „Der Stechlin“. Am Ende der Tour empfängt uns wieder Rheinsberg. Friedrich der Große verbrachte hier als Kronprinz die glücklichste Zeit seines Lebens. In Rheinsberg erprobte er im Gartenbau und in der Architektur, was er später in Sanssouci mit großer Meisterschaft vollendete.

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Etappen auf der Fontane-Radtour ...

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