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Tingel-Tangel – eine Friedrich Hollaender Revue

Theater / Tanz / Kabarett
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Der Welthit „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe ein­ge­stellt“ ist bis heute  bekannt und un­wei­ger­lich mit Marlene Dietrich verbunden, die dieses  Lied in dem Film „Blauer Engel“ welt­be­rühmt gemacht hat. Beinah vergessen ist der Mann dahinter, der Text und Musik ge­schrie­ben hat: Friedrich Hol­laen­der. Er prägte die goldenen 1920er Jahre in Berlin. Als Ka­ba­ret­tist hatte er den Finger am Puls der Zeit, traf unter anderem auf Else Lasker Schüler, Joachim Rin­gel­natz und Kurt Tucholsky. Sein eigenes, er­folg­rei­ches Kabarett-Theater „Tingel-Tangel“ eröffnete er  1931 im Keller des berühmten Berliner „Theater des Westens“. Seine Revuen gehörten zu den Haupt­at­trak­tio­nen des Tages und waren anerkannt für ihre Jazz-musik, witzige Lyrik und freche,  po­li­ti­sche Satire. Un­ver­blümt machte er sich in seinen Pro­gram­men „An allem sind die Juden schuld“ und „Höchste Eisenbahn“ über den schwe­len­den An­ti­se­mi­tis­mus lustig. Bald gelangte er ins Visier der Nazis, was ihn fast sein Leben kostete. Nach deren Macht­er­grei­fung 1933 emi­grier­te Hol­laen­der, der jüdischer Ab­stam­mung war, aus Deutsch­land über Paris in die USA. Dort eröffnete er die ame­ri­ka­ni­sche Version seines „Tingel-Tangel-Theaters“, konnte al­ler­dings nicht an den großen Erfolg in Deutsch­land anknüpfen. Aus fi­nan­zi­el­ler Not kehrte er wieder zum Film zurück, führte unter anderem auch Regie und begann wieder mit Ver­to­nun­gen von Filmen.
Erst in den 1950er Jahren kehrte Hol­laen­der nach Deutsch­land zurück und lebte bis zu seinem Tod 1976 in München. Gerade die Zeit der 1920er und 1930er Jahre steht im Zentrum dieser Revue für einen jungen Schau­spie­ler und Sänger, der Chansons wie „Wenn ich mir, was wünschen dürfte“, „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“ oder „Johnny, wenn du Ge­burts­tag hast“ wieder aufleben lässt. Außerdem wollen wir einen Blick auf den großen Meister der kleinen Kunst, des Chansons, werfen.   

„Die Revue in der neuen Bar des Senf­ten­ber­ger Theaters versetzt das Publikum ins Mu­sik­thea­ter der 1930er Jahre. Ein mit­rei­ßen­des Stück voller Ohrwürmer von ‚Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre‘ bis ‚Johnny, wenn du Ge­burts­tag hast‘.“ 
- Lausitzer Rundschau 

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Foto: neue Bühne Senftenberg
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Der Welthit „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe ein­ge­stellt“ ist bis heute  bekannt und un­wei­ger­lich mit Marlene Dietrich verbunden, die dieses  Lied in dem Film „Blauer Engel“ welt­be­rühmt gemacht hat. Beinah vergessen ist der Mann dahinter, der Text und Musik ge­schrie­ben hat: Friedrich Hol­laen­der. Er prägte die goldenen 1920er Jahre in Berlin. Als Ka­ba­ret­tist hatte er den Finger am Puls der Zeit, traf unter anderem auf Else Lasker Schüler, Joachim Rin­gel­natz und Kurt Tucholsky. Sein eigenes, er­folg­rei­ches Kabarett-Theater „Tingel-Tangel“ eröffnete er  1931 im Keller des berühmten Berliner „Theater des Westens“. Seine Revuen gehörten zu den Haupt­at­trak­tio­nen des Tages und waren anerkannt für ihre Jazz-musik, witzige Lyrik und freche,  po­li­ti­sche Satire. Un­ver­blümt machte er sich in seinen Pro­gram­men „An allem sind die Juden schuld“ und „Höchste Eisenbahn“ über den schwe­len­den An­ti­se­mi­tis­mus lustig. Bald gelangte er ins Visier der Nazis, was ihn fast sein Leben kostete. Nach deren Macht­er­grei­fung 1933 emi­grier­te Hol­laen­der, der jüdischer Ab­stam­mung war, aus Deutsch­land über Paris in die USA. Dort eröffnete er die ame­ri­ka­ni­sche Version seines „Tingel-Tangel-Theaters“, konnte al­ler­dings nicht an den großen Erfolg in Deutsch­land anknüpfen. Aus fi­nan­zi­el­ler Not kehrte er wieder zum Film zurück, führte unter anderem auch Regie und begann wieder mit Ver­to­nun­gen von Filmen.
Erst in den 1950er Jahren kehrte Hol­laen­der nach Deutsch­land zurück und lebte bis zu seinem Tod 1976 in München. Gerade die Zeit der 1920er und 1930er Jahre steht im Zentrum dieser Revue für einen jungen Schau­spie­ler und Sänger, der Chansons wie „Wenn ich mir, was wünschen dürfte“, „Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre“ oder „Johnny, wenn du Ge­burts­tag hast“ wieder aufleben lässt. Außerdem wollen wir einen Blick auf den großen Meister der kleinen Kunst, des Chansons, werfen.   

„Die Revue in der neuen Bar des Senf­ten­ber­ger Theaters versetzt das Publikum ins Mu­sik­thea­ter der 1930er Jahre. Ein mit­rei­ßen­des Stück voller Ohrwürmer von ‚Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre‘ bis ‚Johnny, wenn du Ge­burts­tag hast‘.“ 
- Lausitzer Rundschau 

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