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Bis daß der Tod euch scheidet

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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Heiß verliebt und voller Er­war­tun­gen gehen die beiden Mitt­zwan­zi­ger Jens und Sonja in die Ehe. Doch bald wird deutlich, dass die je­wei­li­gen Vor­stel­lun­gen von Ge­mein­sam­keit nicht de­ckungs­gleich sind. Jens wünscht sich seine Frau aus­schließ­lich als Stütze eines har­mo­ni­schen Fa­mi­li­en­le­bens, was er als Kind ersehnt, aber nicht gefunden hatte. Sonja dagegen besteht parallel auf be­ruf­li­cher Ei­gen­stän­dig­keit. In der Folge spitzen sich die Konflikte dra­ma­tisch zu. Heiner 
Carow und sein Autor Günther Rücker wollten mit ihrem Stoff eine Aus­ein­an­der­set­zung mit klein­bür­ger­li­chen Tendenzen in der DDR-Ge­sell­schaft pro­vo­zie­ren. Innerhalb eines sehr au­then­ti­schen Hand­lungs­spiel­raums ist ihnen das auch gelungen. Es gab Empörung bis hin zu Rufen nach einem Verbot und es gab ein lebhaftes Pu­bli­kums­in­ter­es­se. Wie sich in­zwi­schen zeigt, haben die ver­han­del­ten Span­nungs­fel­der bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren.

Über die DEFA-Filmreihe
Die DEFA-Filmreihe 2026/27 steht unter dem Titel „Per­sön­li­ches Glück – ge­sell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen”. Die nun schon tra­di­tio­nel­le filmische Zeitreise mit Klas­si­kern aus dem DEFA-Studio in Ba­bels­berg stellt in der kommenden Spielzeit in diesem Sinne Fragen nach dem Span­nungs­ver­hält­nis zwischen be­ruf­li­cher Her­aus­for­de­rung und sub­jek­ti­vem Glücks­an­spruch in den Mit­tel­punkt. Wenn die Film­hand­lun­gen auch in eine ver­gan­ge­ne Welt führen, so erweisen sich die ver­han­del­ten Konflikte über­ra­schend zeitlos und damit oftmals sehr heutig. Immer wieder ist in diesen Filmen zu erleben, dass ei­ner­seits sehr genau und sinnlich erfahrbar Le­bens­um­ge­bun­gen und damit Le­bens­ver­hält­nis­se der DDR-Ge­sell­schaft auf­ge­zeigt werden. Darüber hinaus aber sprechen die Filme all­ge­mein­mensch­li­che Fragen an, deren Wurzeln in die Antike, bis zu den Ge­schich­ten der Bibel oder der Phi­lo­so­phie der Auf­klä­rung zu­rück­rei­chen. Mithin geht es um Formen und Inhalte von Leben schlecht­hin. Diesen Aspekten werden alle Filme der aktuellen Reihe gerecht. 

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Heiß verliebt und voller Er­war­tun­gen gehen die beiden Mitt­zwan­zi­ger Jens und Sonja in die Ehe. Doch bald wird deutlich, dass die je­wei­li­gen Vor­stel­lun­gen von Ge­mein­sam­keit nicht de­ckungs­gleich sind. Jens wünscht sich seine Frau aus­schließ­lich als Stütze eines har­mo­ni­schen Fa­mi­li­en­le­bens, was er als Kind ersehnt, aber nicht gefunden hatte. Sonja dagegen besteht parallel auf be­ruf­li­cher Ei­gen­stän­dig­keit. In der Folge spitzen sich die Konflikte dra­ma­tisch zu. Heiner 
Carow und sein Autor Günther Rücker wollten mit ihrem Stoff eine Aus­ein­an­der­set­zung mit klein­bür­ger­li­chen Tendenzen in der DDR-Ge­sell­schaft pro­vo­zie­ren. Innerhalb eines sehr au­then­ti­schen Hand­lungs­spiel­raums ist ihnen das auch gelungen. Es gab Empörung bis hin zu Rufen nach einem Verbot und es gab ein lebhaftes Pu­bli­kums­in­ter­es­se. Wie sich in­zwi­schen zeigt, haben die ver­han­del­ten Span­nungs­fel­der bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren.

Über die DEFA-Filmreihe
Die DEFA-Filmreihe 2026/27 steht unter dem Titel „Per­sön­li­ches Glück – ge­sell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen”. Die nun schon tra­di­tio­nel­le filmische Zeitreise mit Klas­si­kern aus dem DEFA-Studio in Ba­bels­berg stellt in der kommenden Spielzeit in diesem Sinne Fragen nach dem Span­nungs­ver­hält­nis zwischen be­ruf­li­cher Her­aus­for­de­rung und sub­jek­ti­vem Glücks­an­spruch in den Mit­tel­punkt. Wenn die Film­hand­lun­gen auch in eine ver­gan­ge­ne Welt führen, so erweisen sich die ver­han­del­ten Konflikte über­ra­schend zeitlos und damit oftmals sehr heutig. Immer wieder ist in diesen Filmen zu erleben, dass ei­ner­seits sehr genau und sinnlich erfahrbar Le­bens­um­ge­bun­gen und damit Le­bens­ver­hält­nis­se der DDR-Ge­sell­schaft auf­ge­zeigt werden. Darüber hinaus aber sprechen die Filme all­ge­mein­mensch­li­che Fragen an, deren Wurzeln in die Antike, bis zu den Ge­schich­ten der Bibel oder der Phi­lo­so­phie der Auf­klä­rung zu­rück­rei­chen. Mithin geht es um Formen und Inhalte von Leben schlecht­hin. Diesen Aspekten werden alle Filme der aktuellen Reihe gerecht. 

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