Musikpavillon

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Der Musikpavillon wurde 1932 am Templiner See nach Entwürfen des Stadtarchitekten Reinhold Mohr errichtet. Er zählt zu den bedeutendsten original erhaltenen Zeugnissen des in der Weimarer Republik auf dem Gelände des ehemaligen Luftschiffhafens angelegten Land und Wassersportplatzes. Der Bau erfüllte die Funktion einer Musikmuschel, wie sie aus klassischen Kurbädern bekannt ist. Gemeinsam mit dem äußerlich renovierten, jedoch seit Anfang der 1990er Jahre nicht mehr genutzten Regattahaus bildete der Pavillon ein Ensemble, das Mohr zusammen mit Gartendirektor Kölle auf eindrucksvolle Weise in die Landschaft einbettete. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs zählte dieser Ort zu den beliebtesten Ausflugslokalen im Potsdamer Umland.
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  • Musikpavillon, Foto: André Stiebitz, Lizenz: PMSG
  • Musikpavillon, Foto: André Stiebitz, Lizenz: PMSG
  • Musikpavillon, Foto: André Stiebitz, Lizenz: PMSG
Die filigrane und transparente Konstruktion aus Stahl, Glas und Holz verleiht dem Pavillon eine besondere Leichtigkeit und wirkt wie eine frühe Vorwegnahme eines Baustils, der Jahrzehnte später mit der Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe in Berlin vollendet wurde. In den vergangenen Jahrzehnten verfiel das Bauwerk zunehmend, sodass im Jahr 2013 eine umfassende Generalsanierung notwendig wurde. Das Projekt wurde überwiegend durch Fördermittel finanziert. Eine Stele am Pavillon erinnert heute an den Architekten Reinhold Mohr.
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Der Musikpavillon wurde 1932 am Templiner See nach Entwürfen des Stadtarchitekten Reinhold Mohr errichtet. Er zählt zu den bedeutendsten original erhaltenen Zeugnissen des in der Weimarer Republik auf dem Gelände des ehemaligen Luftschiffhafens angelegten Land und Wassersportplatzes. Der Bau erfüllte die Funktion einer Musikmuschel, wie sie aus klassischen Kurbädern bekannt ist. Gemeinsam mit dem äußerlich renovierten, jedoch seit Anfang der 1990er Jahre nicht mehr genutzten Regattahaus bildete der Pavillon ein Ensemble, das Mohr zusammen mit Gartendirektor Kölle auf eindrucksvolle Weise in die Landschaft einbettete. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs zählte dieser Ort zu den beliebtesten Ausflugslokalen im Potsdamer Umland.
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  • Musikpavillon, Foto: André Stiebitz, Lizenz: PMSG
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Die filigrane und transparente Konstruktion aus Stahl, Glas und Holz verleiht dem Pavillon eine besondere Leichtigkeit und wirkt wie eine frühe Vorwegnahme eines Baustils, der Jahrzehnte später mit der Neuen Nationalgalerie von Mies van der Rohe in Berlin vollendet wurde. In den vergangenen Jahrzehnten verfiel das Bauwerk zunehmend, sodass im Jahr 2013 eine umfassende Generalsanierung notwendig wurde. Das Projekt wurde überwiegend durch Fördermittel finanziert. Eine Stele am Pavillon erinnert heute an den Architekten Reinhold Mohr.
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