Zu Besuch in der sozialistischen Planstadt - reiseland-brandenburg.de
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  • Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt,
        
    

        Foto: TMB/Bernd Geller Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt, Foto: TMB/Bernd Geller
    Ort: Eisenhüttenstadt

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Zu Besuch in der sozialistischen Planstadt Eisenhüttenstadt: So sah die DDR aus

04. Dezember 2014 vonSteffen Lehmann

Tom Hanks machte 2011 Eisenhüttenstadt über Nacht in den USA berühmt. Bei Talk-Legende David Letterman sprach er über die Dreharbeiten für "Wolkenatlas". Während einer Drehpause machte er einen Abstecher in die Planstadt. 2014 kam er ein zweites Mal zu Besuch. Die Stadt ist ein Freiluftmuseum für Architekturfans.

Die Schwalbe war das Moped in der DDR. Heute ist sie Kult. Alltagskultur im DDR-Dokumentationszentrum, Foto: TMB-Fotoarchiv/Sebastian Höhn

Legendärer Auftritt bei Letterman

In der Talkshow schwärmte der Schauspieler nicht nur über das fehlende Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Er bekannte sich sozusagen öffentlich als Fan von der sozialistischen Modellstadt Eisenhüttenstadt. "I loved going there. It's an amazing place." Letterman hatte so seine Schwierigkeiten mit der Aussprache des Städtenamens. Also erklärte Tom Hanks es noch einmal. "Eisenhuttenstadt is a model city built by the communists in 1951."

Hier ließen sich erst kürzlich die Pet Shop Boys fotografieren: Das Mosaik „Arbeit für den Frieden“ von Walter Womacka. Eisenhüttenstadt Hausfassade mit Mosaiken, Foto: TMB/Steffen Lehmann

Eisenhüttenstadt ist Architekturgeschichte pur. Immerhin ist sie die einzige Stadt in Deutschland, die nach dem 2. Weltkrieg vollständig neu gegründet wurde. Heute stehen mehrere Wohnkomplexe unter Denkmalschutz. Bei einem Rundgang lässt sich die ehemalige Planstadt zu Fuß erkunden.

Das Haus der vielen Fenster: Das Rathaus von Eisenhüttenstadt. Das Rathaus von Eisenhüttenstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Einmaliges Museum für DDR-Alltagskultur in Eisenhüttenstadt

Das Dokumentationszentrum für die Alltagskultur der DDR ist einmalig in Deutschland. Wahrscheinlich gibt es keinen authentischeren Ort, um den Alltag der untergegangenen DDR zu dokumentieren, als Eisenhüttenstadt. Das Museum wurde 1953 als Kinderkrippe gebaut. Bis Mitte der 1990er Jahre gingen hier Mädchen und Jungen in den Kindergarten.

Das Museum für DDR-Alltagskultur in Eisenhüttenstadt war früher ein Kindergarten. Museum für DDR-Alltagskultur in Eisenhüttenstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
Eisenhüttenstadt Eisenhüttenstadt, Foto: TMB/Steffen Lehmann

Zusammen mit den beiden Nebengebäuden diente diese "Kinderkombination" der Versorgung des Wohnkomplexes II in der Neuen Stadt. Das Museum sammelt, erforscht und dokumentiert seit 1993 die Objekte der materiellen Kultur aus dem DDR-Alltag. 150.000 Objekte wurden bisher zusammengetragen.

Das muss man in Eisenhüttenstadt erleben


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