• Havel bei Strodehne, Foto: TMB-Fotoarchiv/Rainer Weisflog

    Ein Ausflug ins Westhavelland

    Das Westhavelland, westlich von Berlin gelegen, heißt Sie willkommen! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kranichwanderung zum Gülper See oder einer Radtour auf dem Havellandradweg?

    Das Westhavelland, westlich von Berlin gelegen, heißt Sie willkommen! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kranichwanderung zum Gülper See oder einer Radtour auf dem Havellandradweg?
    Ort: Rathenow

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Westhavelland - Ihr Ausflugsplaner
Was macht diese Ausflugsregion besonders?

Wasserreiche Niederungen, waldreiche Erhebungen und verträumte Dörfer geben der Landschaft des Westhavellandes, etwa 70 Kilometer vor den westlichen Toren Berlins, ihr unverwechselbares Gesicht. Die Region ist bekannt für ihre berühmten Flieger. Otto Lilienthal führte hier einst seine Flugversuche durch. Das größte zusammenhängende Feuchtgebiet des westlichen Mitteleuropas ist aber auch einer der größten Binnenrastplätze nordischer Zugvögel. Und unter dem dunkelsten Nachthimmel Deutschlands funkeln die Sterne für Astronomiebegeisterte und Romantiker. 

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Was gibt es hier zu sehen?

Im Westhavelland fließt die Havel durch eine weitgehend unberührte Naturlandschaft und verzweigt sich in viele Neben- und Seitenarme. Sumpfige Wiesen, rauschende Schilfwälder, weite Blicke und viel Ruhe kennzeichnen diese in weiten Teilen kaum besiedelte Flusslandschaft. Mehr als 1.000 seltene Tier- und Pflanzenarten sind hier heimisch. 

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Untere Havel im Naturpark Westhavelland Untere Havel im Naturpark Westhavelland, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Einflugschneise für Kraniche, Schwäne, Gänse und Co.

Im Frühjahr und Herbst bevölkern tausende Gänse und Schwäne, Kraniche, Enten und Schnepfenvögel die Niederungsgebiete. Vor allem, wenn die Kraniche die Wiesen und Felder rund um den Gülper See bevölkern, sollten Sie sich auf den Weg machen. Die Havel ist Lebensraum für Biber, Fischotter und seltene Fischarten. Zahlreiche Greifvögel wie See- und Fischadler kommen hinzu. Im Besucherzentrum des Naturparks in Milow können Sie an den interaktiven Stationen wie Wassermodell, Forschertisch oder Sternenerlebnisraum die Natur des Havellandes erforschen.

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Vogelschwärme am Gülper See Vogelschwärme am Gülper See, Foto: Tourismusverband Havelland e.V.

Naturromantik für Wasserentdecker

Hausbootliebhaber und Kanuten sollten sich diese reiche Gewässerlandschaft mit 150 Kilometer schiffbaren Wasserstraßen nicht entgehen lassen. Der Blick schweift über die Wiesen, erspäht hier und da einen Biber, Fischotter oder stolzierenden Storch. Die Ruhe der Natur ist hier der pure Genuss. Wem der Sinn mehr nach Badefreuden und Wassersport steht, für den lassen zum Beispiel der Beetzsee und der Hohennauener See diesbezüglich keine Wünsche offen.

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Hausboot auf der Havel bei Milow Hausboot auf der Havel bei Milow, Foto: TMB-Fotoarchiv/Sebastian Höhn

Und am Himmel funkeln die Sterne

Der Sternenpark Westhavelland ist weltweit der einzige von 24 besonders dunklen Regionen, der so nah an einer Großstadt liegt. Obwohl Berlin nur 70 km entfernt ist, sind die Nächte so dunkel, dass die tausende Sterne der Milchstraße gut erkennbar sind. 

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Sternenpark Westhavelland Sternenpark Westhavelland, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Stadt für Durchblicker

Historische Bauten und technische Denkmäler bieten auch dem kulturgeschichtlich Interessierten lohnende Reise- und Ausflugsziele. Die Optikstadt Rathenow, in der Johann August Heinrich Duncker zu Beginn des 19. Jahrhunderts die optische Industrie begründete, lohnt auch wegen der noch erhaltenen Reste des einstigen historischen Stadtkerns einen Besuch. Vom Optikpark führt eine geschwungene Brücke über die Havel in den idyllischen Weinbergpark. Eine prachtvolle Aussicht genießen Sie hier vom Bismarckturm. 

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Bismarckturm im Weinbergpark Rathenow Bismarckturm im Weinbergpark Rathenow, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Fliegen lernen mit Otto

Auch der Flugpionier Otto Lilienthal war begeistert vom Westhavelland, fand er doch hier geeignete Übungsplätze für seine immer aufwändiger konstruierten Flugapparate. Seine frühen Flugversuche würdigt eine umfangreiche Ausstellung im Otto-Lilienthal-Centrum in Stölln. Auf dem Freigelände befindet sich eine ausgemusterte DDR-Passagiermaschiene vom Typ Iljuschin 62, benannt nach der Frau von Otto Lilienthal, Lady Agnes.

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Seitenansicht der Lady Agnes Seitenansicht der Lady Agnes, Foto: TMB-Fotoarchiv

Mit dem Rad durch die Region

Durch die ganze Region führen bestens ausgebaute Radwege wie der Havelradweg, die Tour Brandenburg und die Radroute Historische Stadtkerne 3. Fernradler können auf direktem Wege über den 115 Kilometer langen Havellandradweg direkt aus Berlin in die Region gelangen. Im Havelland ist das Radwegenetz nach der Knotenpunktwegweisung ausgeschildert. Ein abgestimmtes Nummernsystem ermöglicht das "Radeln nach Zahlen" und die einfache Planung individueller Radtouren. 

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Knotenpunktwegweiser in Rathenow Knotenpunktwegweiser in Rathenow, Foto: TMB-Fotoarchiv/Matthias Fricke

Wenn Sie noch mehr Zeit haben…

Die vielen Schlösser und Gutshäuser der Region sind besonders Klassikfans überaus beliebt, als Veranstaltungsorte der legendären Havelländischen Musikfestspiele. In Klavier- und Kammerkonzerten zeigt sich die Symbiose aus klassischer Musik und der Landschaft des Havellandes. 

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Schloss Klessen im Havelland Schloss Klessen im Havelland, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Kindheitsträume werden wach

Bunte Blechspielzeuge, alte Kaufmannsläden und Schildkrötenpuppen der letzten zwei Jahrhunderte lassen im Spielzeugmuseum in Kleßen eine fast vergessene Welt des Spielens wieder aufleben. Ausgestellt in der ehemaligen Dorfschule wecken die Liebhaberstücke so manche Kindheitserinnerungen.

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Historischer Kaufmannsladen im Spielzeugmuseum Havelland Historischer Kaufmannsladen im Spielzeugmuseum Havelland, Foto: TMB-Fotoarchiv/Nina Lenze

Exkursion nach "Klein-Venedig"

Für geschichtlich und an Architektur Interessierte ist ein Abstecher nach Brandenburg an der Havel ein Muss. Die drei mittelalterlichen Stadtkerne prägen das Bild der Stadt mit den vielen historischen Sehenswürdigkeiten wie dem Dom St. Peter und Paul, den Stadtkirchen, dem Altstädtischen Rathaus mit dem Roland, dem St. Pauli Kloster mit dem Archäologischen Landesmuseum und dem Industriemuseum

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Hafenpromenade Brandenburg an der Havel Hafenpromenade Brandenburg an der Havel, Foto: TMB-Fotoarchiv/Jan Hoffmann

Auf dem Rücken der Pferde

Mit vielen Reiterhöfen, privaten Gestüten, den zahlreichen beschilderten Reitwegen und der brandenburgischen Pferdezucht-Hochburg Neustadt an der Dosse ist das Westhavelland auch Reiterland und bietet beste Voraussetzungen für Reiterferien

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Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse) Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse), Foto: Doreen Wolf

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