Spargelhöfe in Brandenburg: das Weiße Gold der Mark genießen - reiseland-brandenburg.de
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  • Spargelernterinnen im historischen Gewand,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Claus-Dieter Steyer Spargelernterinnen im historischen Gewand, Foto: TMB-Fotoarchiv/Claus-Dieter Steyer

    Spargel aus Brandenburg

    Spargel - das "Weiße Gold der Mark" - können Sie direkt beim Bauern kaufen und vor Ort genießen. Wir haben Ihnen Adressen und Tipps rund um den Spargel zusammengestellt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des Spargel- und Erlebnishof Klaistow?

    Spargel - das "Weiße Gold der Mark" - können Sie direkt beim Bauern kaufen und vor Ort genießen. Wir haben Ihnen Adressen und Tipps rund um den Spargel zusammengestellt. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des Spargel- und Erlebnishof Klaistow?

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Spargelhöfe in Brandenburg Das "Weiße Gold der Mark" frisch vom Feld

Jedes Jahr zwischen Mitte April und Mitte Juni ist Saison für eine der größten Spezialitäten Brandenburgs - den Spargel. Die Region südwestlich von Berlin rund um Beelitz gehört zu den größten Spargelanbaugebieten Deutschlands. Die warmen Sandböden bieten die ideale Grundlage für das zarte Gemüse. Inzwischen offeriert jeder Markt und viele Restaurants in Brandenburg das "Weiße Gold". Frisch vom Feld können Sie den Spargel auf vielen Spargelhöfen genießen und zudem bei einem Ausflug den Frühling erleben.

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Spargelfeld in Beelitz und Bockwindmühle Spargelfeld in Beelitz und Bockwindmühle, Foto: TMB/Günter Laurich

Ausflugs- und Veranstaltungstipps

Zu Fuß entdecken kann man den Spargel auf dem sechs Kilometer langen Spargellehr- und Wanderweg. Ausgangspunkt ist die Bockwindmühle in Beelitz. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Spargelfelder und den Naturpark Nuthe-Nieplitz. Die gut ausgeschilderte Rundstrecke führt in Richtung Osten – über Wiesen, vorbei an den Spargelfeldern und weiter nach Schlunkendorf, wo sich gleich drei Spargelhöfe befinden. Auf dem Weg dorthin laden mehrere Punkte die Wanderer zum Rasten und Genießen der Aussicht ein. Zahlreiche Informationstafeln am Rande der Strecke vermitteln Wissenswertes zum Spargelanbau.

Und auch gefeiert wird wieder, wie beispielsweise das Beelitzer Spargelfest, das vom 1. bis 3. Juni 2018 in der historischen Altstadt und auf verschiedenen Spargelhöfen stattfindet. Während der Festtage gibt es den Spargel in allen erdenklichen Variationen.

Auch in Klaistow bei Buschmann & Winkelmann ist Spargelzeit. Der Spargel- und Erlebnishof Klaistow ist einer der größten Anbaubetriebe für Spargel in der Region. Auf rund 600 Hektar wird das Edel-Gemüse angebaut, geerntet und im hofeigenen Laden verkauft. Der feldfrische Spargel kann direkt vor Ort im Spargelzelt mit Biergarten verspeist werden. Ein Höhepunkt ist auch das Klaistower Spargelfest am 6. Mai mit kostenfreien Betriebsführungen und Spargelwettschälen.

Aber auch in zahlreichen anderen Landgasthöfen und Restaurants steht das feine Gemüse derzeit auf der Speisekarte. Wer Spargel gerne einmal in historischem Ambiente genießen möchte, besucht das Domstiftsgut Mötzow in Beetzseeheide im Havelland. Im alten Schaf- oder Lämmerstall kann man hier ein leckeres Spargel-Buffet mit allem was dazu gehört genießen.

Brandenburg hat sogar ein eigenes Museum, in dem das feine und edle Gemüse gewürdigt wird. Das Spargelmuseum im Beelitzer Ortsteil Schlunkendorf zeigt, wie der Spargel vor mehr als 150 Jahren in die Region gelangt ist. Außerdem informiert die Schau über die heilende Wirkung sowie wirtschaftliche Bedeutung des Spargels für Brandenburg.

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Ausgewählte Spargelhöfe im Überblick


Rezept-Tipp: Spargel nach Schlunkendorfer Art

  • Spargelfest in Beelitz Spargelfest in Beelitz, Foto: Stadt Beelitz/Thomas Lähns

Zutaten: Spargel, Schinkenspeck, Salz, Zucker, Muskat Zubereitung: Den gründlich geschälten, frischen Spargel in 3-4 cm lange Stücke brechen und in Salzwasser kochen. Dem Wasser eine Prise Zucker zugeben. Durchwachsenen, gewürfelten Schinkenspeck in einer Pfanne anbraten. Den Spargel abtropfen lassen und zu den angebratenen Speckwürfeln geben und mit etwas Muskat würzen. Mit Spargelwasser ablöschen, so dass das Fett zu einer Soße wird. Dazu eine Scheibe Schwarzbrot und ein "königliches" Spargelmenü ist fertig. Guten Appetit!

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