• Schloss Rheinsberg, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

    Das Preußische Arkadien entdecken

    Die preußischen Musenhöfe insbesondere des 18. Jahrhunderts mit ihren Schlössern und Parkanlagen wirken heute wie kleine Paradiese. Erleben Sie eines der schönsten in Rheinsberg vom Wasser aus.

    Die preußischen Musenhöfe insbesondere des 18. Jahrhunderts mit ihren Schlössern und Parkanlagen wirken heute wie kleine Paradiese. Erleben Sie eines der schönsten in Rheinsberg vom Wasser aus.
    Ort: Potsdam

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Preußens Arkadien
Auf den Spuren der Vergangenheit Brandenburgs

Ob Schloss, Villa, Kirche oder Herrenhaus – sie alle sind nachempfunden und angeregt durch Vorbilder aus verschiedenen Kulturen und Epochen. Mal im Stil des Barock und Rokoko oder Absolutismus – mal klassizistisch bis hin zur Romantik, die die Sehnsucht nach Italien widerspiegeln. Dann bewusst platzierte Ruinen, die an die Antike erinnern. Preußens Monarchen und ihre Baumeister haben im Laufe der Jahrhunderte in Potsdam eine bisweilen künstlich wirkende Landschaft hinterlassen. Alles zusammen wirkt heute wie ein gigantisches Bühnenbild: Preußens Arkadien.

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Italiensehnsucht an den Ufern der Potsdamer Havelseen

17 Schlösser und schlossähnliche Gebäude bestimmen das Bild der brandenburgischen Landeshauptstadt, die in die waldreiche Seenlandschaft der Havel eingebettet ist. Berühmte Baumeister wie Knobelsdorff, Schinkel oder Persius und große Landschaftsarchitekten wie Lenné, Eyserbeck und Fürst von Pückler-Muskau gestalteten im königlichen Auftrag die beeindruckende Schlösser-und Parklandschaft Potsdams. So entstand nach dem Vorbild der Basilika San Clemente in Rom die Friedenskirche im Park von Sanssouci. Die Vorlage für die gewaltige Kuppel der Nikolaikirche lieferte das Pantheon in Paris und die St. Paul’s Cathedral in London.

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Nikolaikirche Nikolaikirche, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Holland-Fantasien Friedrichs des Großen

Seinen Aufstieg zur Großmacht hat Preußen vor allem den Hohenzollern zu verdanken. Im Jahr 1701 krönte sich der Brandenburgische Kurfürst Friedrich III. zum ersten „König in Preußen“. Das geistig-kulturelle sowie politische Zentrum des jungen Königreiches bildete sich schnell in der Residenzstadt Potsdam. Auf Friedrich Wilhelm I. gehen in späteren Jahren die Ansiedlungen ausländischer Minderheiten wie Hugenotten oder Holländer zurück.

Insbesondere seine Bildungsreisen durch die Niederlande hinterließen deutliche Spuren. So war es Friedrich Wilhelm I., der das Holländerviertel mit seinen brandroten Ziegelsteinen anlegen ließ. Auch der Bau des Stadtkanals – die „Potsdamer Gracht“ – ging auf seine Initiative zurück. Ein Teilstück des ehemaligen Gewässers ist seit 2001 an der Yorkstraße wieder hergestellt worden.

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Historische Fassade im Holländischen Viertel Historische Fassade im Holländischen Viertel, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Sommerresidenz Sanssouci, eine der UNESCO-Weltkulturerbestätten

Seine Glanzzeit erlebte Preußen von 1740 bis 1786 unter Friedrich II., dem Großen. Er trieb nicht nur die Expansion des Reiches voran, sondern gestaltete auch maßgeblich das heutige Antlitz des UNESCO-Weltkulturerbes in Potsdam – unter anderem durch den Bau der Anlage von Schloss Sanssouci. Pflaumen, Feigen und Trauben wollte Friedrich der Große hier züchten. Nach und nach wuchs die Anlage weiter zum Park von Sanssouci – bestehend aus einer zwei Kilometer langen Achse, geschmückt mit Fontänen, Skulpturen und Rondellen, den Friedrich und seine Nachfolger mit immer neuen Bauwerken wie zum Beispiel das Chinesische Haus versahen. Sein kostspieligstes Bauwerk steht am anderen Ende dieser Achse: das Neue Palais. Ein 240 Meter langes Monument mit 200 Zimmern, das dem friderizianischen Absolutismus nachempfunden ist.

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Schloss Sanssouci Schloss Sanssouci, Foto: TMB-Fotoarchiv/SPSG/Steffen Lehmann

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