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Marmorpalais im Neuen Garten, Foto: SPSG/Hans Bach
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Marmorpalais im Neuen Garten

Schlösser und Parks
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension
Mitten zwischen Heiligem See, Jungfernsee und Pfingstberg liegt der Neue Garten. Hier gibt es einige architektonische Schmuckstücke zu bestaunen: die Orangerie, die Holländischen Etablissements, das Schindelhaus und die Gotische Bibliothek. Das Marmorpalais in der Mitte des Parks ist fast vollständig renoviert und bildet den Höhepunkt mit seiner frühklassizistischen Ausstattung und den in jedem Raum unterschiedlich gestalteten kunstvollen Bögen. Friedrich Wilhelm II. gab 1786 den Auftrag für den Neuen Garten und das Marmorpalais, dessen Innenausbau sich bis zum Jahre 1845 hinauszögerte. Mit der Gestaltung des Parks wurde zuerst Johann August Eyserbeck und ab 1815 Peter Joseph Lenné betraut. Die architektonische Planung des Palais wurde zunächst ab 1787 von Carl von Gontards und später von Carl Gotthard Langhans übernommen.
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  • Marmorpalais, Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Wieck
  • Ovaler Saal im Marmorpalais © SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder
  • Landschaftszimmer im Marmorpalais © SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder
  • Blick vom Marmorpalais über den Heiligen See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Kolbmüller
  • Blick zum Marmorpalais, Foto: TMB-Fotoarchiv/Kolbmüller
Es ist das Wechselspiel von unverputztem Backstein und edlem Marmor, das die besondere Wirkung des Baus ausmacht. Marmor war für den Bau zunächst genug vorhanden, denn Friedrich II. hatte für seine Schlösser mehr als nötig ankaufen lassen. Als später für die Anbauten erneut Marmor benötigt wurde, kam es zum Abriss einer wertvollen Kolonnade im Park Sanssouci. Die Innengestaltung des Schlosses war einem Architekten anvertraut, der als Schöpfer des Brandenburger Tores in Berlin weltbekannt ist, C. G. Langhans. Das Marmorpalais diente nach dem Tod Friedrich Wilhelms II. immer wieder als Wohnschloss für Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Der ursprüngliche Charakter der Innenausstattung ist bis heute bewahrt.

1945 fiel das Schloss mitsamt dem Park und dem benachbarten Villenviertel („Verbotene Stadt“) unter sowjetische Verwaltung. 1961 übernahm die DDR das Marmorpalais und funktionierte es zu einem Armeemuseum um. Damals war es von Kanonen, einem Flugzeug, einem Schnellboot und anderem Kriegsgerät umgeben. Ende der 1980er Jahre kam das Aus für dieses Museum.

Nach einer umfassenden Restaurierung ist das Marmorpalais einschließlich der Seitenflügel wieder vollständig zugänglich. Das imposante Treppenhaus in der Mitte des Baus - es erhält sein Licht über das Belvedere auf dem Dach -, der Grottensaal im Erdgeschoss, der Musiksaal darüber sowie die Wohnräume des Königs sind nun wieder zu besichtigen. Die übrigen Räume des Schlosses sind erstaunlich klein. Bemerkenswert ist das "Orientalische Kabinett", ausgestattet mit Diwan und gerafften Zeltplanen.
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Mitten zwischen Heiligem See, Jungfernsee und Pfingstberg liegt der Neue Garten. Hier gibt es einige architektonische Schmuckstücke zu bestaunen: die Orangerie, die Holländischen Etablissements, das Schindelhaus und die Gotische Bibliothek. Das Marmorpalais in der Mitte des Parks ist fast vollständig renoviert und bildet den Höhepunkt mit seiner frühklassizistischen Ausstattung und den in jedem Raum unterschiedlich gestalteten kunstvollen Bögen. Friedrich Wilhelm II. gab 1786 den Auftrag für den Neuen Garten und das Marmorpalais, dessen Innenausbau sich bis zum Jahre 1845 hinauszögerte. Mit der Gestaltung des Parks wurde zuerst Johann August Eyserbeck und ab 1815 Peter Joseph Lenné betraut. Die architektonische Planung des Palais wurde zunächst ab 1787 von Carl von Gontards und später von Carl Gotthard Langhans übernommen.
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  • Marmorpalais, Foto: TMB-Fotoarchiv/Geertje Wieck
  • Ovaler Saal im Marmorpalais © SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder
  • Landschaftszimmer im Marmorpalais © SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder
  • Blick vom Marmorpalais über den Heiligen See, Foto: TMB-Fotoarchiv/Kolbmüller
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Es ist das Wechselspiel von unverputztem Backstein und edlem Marmor, das die besondere Wirkung des Baus ausmacht. Marmor war für den Bau zunächst genug vorhanden, denn Friedrich II. hatte für seine Schlösser mehr als nötig ankaufen lassen. Als später für die Anbauten erneut Marmor benötigt wurde, kam es zum Abriss einer wertvollen Kolonnade im Park Sanssouci. Die Innengestaltung des Schlosses war einem Architekten anvertraut, der als Schöpfer des Brandenburger Tores in Berlin weltbekannt ist, C. G. Langhans. Das Marmorpalais diente nach dem Tod Friedrich Wilhelms II. immer wieder als Wohnschloss für Mitglieder des Hauses Hohenzollern. Der ursprüngliche Charakter der Innenausstattung ist bis heute bewahrt.

1945 fiel das Schloss mitsamt dem Park und dem benachbarten Villenviertel („Verbotene Stadt“) unter sowjetische Verwaltung. 1961 übernahm die DDR das Marmorpalais und funktionierte es zu einem Armeemuseum um. Damals war es von Kanonen, einem Flugzeug, einem Schnellboot und anderem Kriegsgerät umgeben. Ende der 1980er Jahre kam das Aus für dieses Museum.

Nach einer umfassenden Restaurierung ist das Marmorpalais einschließlich der Seitenflügel wieder vollständig zugänglich. Das imposante Treppenhaus in der Mitte des Baus - es erhält sein Licht über das Belvedere auf dem Dach -, der Grottensaal im Erdgeschoss, der Musiksaal darüber sowie die Wohnräume des Königs sind nun wieder zu besichtigen. Die übrigen Räume des Schlosses sind erstaunlich klein. Bemerkenswert ist das "Orientalische Kabinett", ausgestattet mit Diwan und gerafften Zeltplanen.
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