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  • Kloster und St. Marienkirche in Prenzlau, Foto: TMB/Matthias Schäfer Kloster und St. Marienkirche in Prenzlau, Foto: TMB/Matthias Schäfer

    Prenzlau - Ihr Reise- und Ausflugsplaner

    Möchten Sie eine Reise oder Ausflug nach Prenzlau planen? Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen & Reiseangebote.

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    Ort: Prenzlau

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Prenzlau - Die grüne Stadt am Unteruckersee Was ist hier besonders?

Schon von weitem grüßen die hoch aufragenden Türme der St. Marienkirche die Besucher der Stadt. Sie ist das Wahrzeichen der "Hauptstadt der Uckermark". Prenzlau liegt romantisch am Ufer des Unteruckersees, einem der größten Seen Brandenburgs. Viele bauliche Zeugen der Geschichte wie das Dominikanerkloster, die Stadtmauer und Kirchen sind bis heute erhalten geblieben. Auch Spuren, die nach Schweden führen, finden sich in der Stadt.

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Was gibt es hier zu sehen?

Am Ufer des Unteruckersees liegt auch der Seepark, der 2013 zum Gelände der Landesgartenschau gehörte. Reizvoll ist seine direkte Lage am Wasser, an dem die viele hundert Meter lange Promenade zum Flanieren einlädt. Fast überall ist der Blick auf den See frei, Besucher gelangen von hier aus auf kurzem Wege ins Zentrum der Stadt.

Nicht weit vom Seepark befindet sich das ehemalige Dominikanerkloster. Das vollständig restaurierte Kloster strahlt als modernes Kulturzentrum über die Stadtgrenzen hinaus und lohnt nicht nur zum "Kultursommer im Klostergarten" einen Besuch. Interessant ist ein Rundgang durch die Räume des Kulturhistorischen Museums im Kloster. Das Museum ist über hundert Jahre alt und damit das älteste in der Uckermark.

Sehenswert ist auch die restaurierte Stadtmauer mit ihren Türmen, Toren und Wiekhäusern. Die
St. Marienkirche, erbaut im 13. Jahrhundert, zählt sie zu den bedeutendsten Beispielen norddeutscher Backsteingotik. In den Sommermonaten besteht die Möglichkeit, die Kirche sowie die Türme (64 und 68 Meter hoch) mit ihren 234 Stufen zu besteigen. Von dort oben hat man eine fantastische Aussicht über das Uckertal, den Unteruckersee und die sich anschließende Endmoränenlandschaft.

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St. Marienkirche Prenzlau St. Marienkirche Prenzlau, Foto: tmu GmbH/Klaus-Peter Kappest

Was kann man hier sonst noch unternehmen?

Vom Nordufer des Unteruckersees haben Sie einen faszinierenden Blick in die Weite der uckermärkischen Landschaft. Eine Fahrt mit dem Fahrgastschiff "Onkel Albert" oder mit einem Kanu ermöglicht Ihnen eine ganz neue Sicht auf die Stadt und ihre Umgebung. Vom Wasser aus wirken die  die Türme der Marienkirche noch majestätischer. Der spannendste Teil der Bootsreise oder einer Kanuwanderung beginnt auf dem Uckerkanal, einer sehr schmalen Wasserstraße, die nur unwesentlich breiter ist als das Fahrgastschiff. Hier beginnt eine atemberaubende Reise durch Deutschlands größtes zusammenhängendes Schilfgebiet, das sich zwischen dem Ober- und dem Unteruckersee erstreckt.

Die eiszeitlich geprägte Landschaft um Prenzlau herum ist mit ihren sanften Hügeln, Wäldern und vielen kleinen Seen sehr gut mit dem Fahrrad zu erkunden - zum Beispiel um den Unteruckersee oder gleich um beide Seen herum, den Unter- und Oberuckersee. Ein Stück führt der Weg dabei über den Fernradweg Berlin-Usedom. Auf der Tour passieren Besucher verträumte Dörfer mit alten Feldsteinkirchen, Großsteingräber aus früheren Siedlungszeiten, romantische Seen und herrliche Aussichtspunkte über die weite, uckermärkische Landschaft. 

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Uckerkanal bei Prenzlau Uckerkanal bei Prenzlau, Foto: TMB/Matthias Schäfer

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Eine Besonderheit im Seepark ist der kleine Weinberg, der sich direkt an die historische Stadtmauer schmiegt. Aus den Weintrauben wird sogar Sekt mit dem Namen "Prenzlauer Marienkirche" gemacht. Wer den prickelnden, halbtrockenen Sekt kosten möchte, kann ihn über den Onlineshop des "Uckermärker Picknickkorbes" bestellen.

Auf Exkursionen durch die Uckermark können Sie immer wieder auf Spuren stoßen, die nach Schweden "führen". So lag Prenzlau an der so genannten "Schwedenstraße". Die Stadt war vom Dreißigjährigen Krieg stark gezeichnet gewesen. Als strategisch wichtiger Posten im Norden der Mark Brandenburg im Schwedisch-Brandenburgischen und im Siebenjährigen Krieg  war Prenzlau lang Zeit von schwedischen Truppen besetzt worden. Während dieser Jahre residierte zeitweise auch der schwedische König Gustav II. in Prenzlau und kehrte zwei Jahre später noch einmal hierher zurück - allerdings tot. Vom 20.  bis 22. Dezember 1632 war sein Leichnam vor der Rückführung in seine Heimat Schweden in der St. Marienkirche aufgebahrt gewesen.

Zur jüngeren deutschen Geschichte zählt die Grabstätte für 354 sowjetische Soldaten, die im Frühjahr 1945 kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges bei Kämpfen in Prenzlau gefallen sind. Die Grabstätte befindet sich inmitten des Stadtparks, der 2013 unter anderem Teil des Geländes der Landesgartenschau war.

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Prenzlau Weinberg Prenzlau Weinberg, Foto: TMB/Matthias Schäfer

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