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  • Paddeln im Spreewald,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Peter Becker Paddeln im Spreewald, Foto: TMB-Fotoarchiv/Peter Becker
    Ort: Lübbenau/Spreewald

Mit dem Kanu durchs Wasserlabyrinth Spreewald Mit DB Regio Nordost nach Lübbenau

Anreiseempfehlung:

Ab Berlin Ostkreuz stündlich zum Beispiel mit der RB 24 Richtung Senftenberg in etwa 1 Stunde nach Lübbenau.

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  • App DB Ausflug App DB Ausflug, Foto: Deutsche Bahn AG/Shutterstock.com

Den Spreewald im Kanu erleben

Von Lübbenau, der „heimlichen Hauptstadt“ des Spreewalds, geht es mitten hinein ins magische Labyrinth der Kanäle und Fließe. Freuen Sie sich auf ein ursprüngliches Naturerlebnis, das zuweilen an den Everglades-Nationalpark in Florida erinnert. Über 300 Kilometer befahrbare Fließe verbinden sich im UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald zu einem blauen Labyrinth. Zwischen den lichten Wäldern verstecken sich malerische Dörfer, in denen die sorbischen Bewohner ihre Traditionen noch bis heute pflegen.

Wenn Sie eine Rast einlegen wollen, können Sie unterwegs einen der vielen gemütlichen Gasthöfe ansteuern. Bei einem kühlen Getränk und deftigen Essen beobachten Sie die vorbeiziehenden Paddler und sammeln Energie für die nächste Etappe.

Tipps: Um die Natur zu schützen, sollten Sie stets nur auf den Wasserwegen in der Kernzone fahren. Gepaddelt werden darf täglich nur bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang. Spreewaldkähne haben immer Vorfahrt. Unterwegs passieren Sie zahlreiche kleinere handbetriebene Schleusen, was zum Teil auch mit einem Umtragen der Kanus verbunden ist.

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Kanutour im Spreewald Kanutour im Spreewald, Foto: TMB-Fotoarchiv/Peter Becker

Zwei Tage mit Kanu durch den Spreewald: Das können Sie erleben...

Der erste Tag

Vom Bahnhofsgebäude gehen Sie zunächst ein Stück rechts die Bahnhofstraße entlang. Nach etwa 100 m biegen Sie links in die Dammstraße ein. Kurz vor dem Großen Spreewaldhafen biegen Sie rechts ein zum Bootsverleih Richter, bei dem Sie Ihre Kanus ausleihen können.

Für die insgesamt knapp 40 km lange Tour (Hin- und Rückweg) sollten Sie zwei Tage veranschlagen. Sobald die Boote auf dem Wasser liegen, geht es los. Sie gleiten am Schlosspark vorbei und erblicken auf der linken Seite das imposante Schloss und die Orangerie. An der Schleuse fahren Sie weiter geradeaus in den Lehder Graben, wo Sie gemächlich an den Wiesen und kleinen Häuschen mit ihren Reet gedeckten Dächern vorbeiziehen. Nach wenigen Kilometern erreichen Sie Lehde, eines der schönsten und ursprünglichsten Spreewalddörfer.

Sie haben Lust auf eine kleine Zeitreise in die Welt der Spreewaldbauern und ihrer Traditionen und Handwerkskünste? Dann sollten Sie in Lehde einen ersten Zwischenstopp einlegen und das Freilandmuseum besuchen.

Durch den grünen Dschungel

Hinter Lehde gleiten Sie mitten durchs dschungelartige Grün. Auf der Wasseroberfläche treiben filigrane Blüten der Seerosen, dahinter wiegt sich das Schilf sanft im Wind und am Ufer sprießen Farne in die Höhe. Immer wieder funkeln einzelne Sonnenstrahlen durch das dichte Blättermeer der Erlen und Eichen und sorgen für ein fast märchenhaftes Licht. Libellen schwirren umher, irgendwo quakt ein Frosch, auf einer Wiese grasen ein paar Schafe.

So geht es in nordöstliche Richtung durch den Lehder Graben, den Wehrkanal, das Burgerfließ zum Burg Lübbener Kanal, den Sie ein paar Kilometer ostwärts paddeln, bis Sie den Leiper Graben erreichen, in den Sie scharf rechts einbiegen. Fast im Zickzack-Kurs durchqueren Sie den idyllischen Ort Leipe, wo Sie wieder die Spree erreichen.

Zeit für eine Stärkung

Nun paddeln Sie einige Kilometer weiter südöstlich. An der Schleuse Dubkower Mühle ist Gelegenheit zu einer Rast, hier lädt der Gasthof Dubkow-Mühle mit urigem Biergarten und leckeren Spreewälder Gerichten zu einer Stärkung ein. Durch Wiesen und Felder schlängelt sich die Spree weiter nach Burg Kolonie, wo Sie sich am Gurkenstand mit „Gurken to go“ eindecken können.

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Übernachten am Wasser

Ein Stück weiter östlich gibt es gesunde Bio-Küche im Bio-Gasthof Kolonieschänke und sogar ein Bio-Hotel. Unweit davon liegt, ebenfalls unmittelbar an der Spree, das Hotel Am Spreebogen, das sich in unmittelbarer Nähe zur Spree ebenfalls für eine Übernachtung anbietet und auch ein Restaurant beherbergt.

Spreewaldidylle pur: Burg im Spreewald

Aber bevor Sie hier alle Viere von sich strecken, geht es – wenn die Kräfte es noch zulassen – auf die kurze Schlussetappe nach Burg, zum dortigen Spreewaldhafen, wo die Tour endet. Der reizvolle Ort lohnt einen Rundgang und auch den Abstecher mit dem Bus zum Bismarckturm auf dem Schlossberg, von dem aus Sie einen grandiosen Weitblick über die Landschaft des Spreewalds genießen. Nach dem kleinen Ortsrundgang paddeln Sie zurück mit dem Kanu Richtung Hotel, wo Sie wohlig erschöpft den Tag ausklingen lassen können.

Der zweite Tag

Nach einer erholsamen Nacht im Spreewald und einem ausgiebigen Frühstück geht es auf die Rücktour nach Lübbenau. Wieder erwartet Sie das einmalige Spektakel dieses europaweit einzigartigen Naturparadieses und wieder können Sie sich auf magische Momente in der stillen Natur und faszinierende Beobachtungen der reichen Tier- und Pflanzenwelt freuen – diesmal in der Gegenrichtung. Hinter Lehde, kurz vor Lübbenau, können Sie zur Stärkung noch im Gasthaus „Kaupen No. 6“ eine Pause einlegen und sich das typische Spreewälder Gericht Pellkartoffeln mit Leinöl und Quark schmecken lassen.

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Und zum Abschluss ein Rundgang durch Lübbenau

Wieder zurück in Lübbenau und die Kanus beim Verleiher zurückgegeben, sollten Sie sich noch Zeit nehmen für einen Rundgang durch die „heimliche Hauptstadt“ des Spreewaldes. Gleich um die Ecke des Kanuverleihs Richter befindet sich der Große Spreewaldhafen, von dem die Kähne in den Spreewald ablegen. An zahllosen Ständen und Buden können Sie Spreewälder Köstlichkeiten wie Gurken in allen Geschmacksrichtungen, Meerrettich, Leinöl probieren und für zuhause kaufen.

Danach ist es Zeit für einen Rundgang durch den Schlossbezirk, den ältesten Teil der Stadt, die inzwischen seit mehr als 700 Jahren besteht. Im Schloss mit den beiden markanten Türmen ist heute ein Hotel untergebracht, im schlosseigenen Restaurant Linari lässt es sich vorzüglich speisen. Im Park, der im Stil eines englischen Landschaftsparks angelegt wurde, sind auch das Marstallgebäude und die Orangerie sehenswert.

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Schloss Lübbenau Schloss Lübbenau, Foto: TMB-Fotoarchiv/Boldt

Sagenhafte Altstadt

In der hübsch sanierten Altstadt begegnen Sie auf Schritt und Tritt den Lutkis, den Zwergenfiguren aus der sorbischen Sagenwelt, die stets nur Gutes im Schilde führen. Vor dem Wahrzeichen der Altstadt, der Nikolaikirche, sind am Lutkibrunnen sogar verschiedene Szenen aus der Zwergenwelt nachgebildet.

Wenn Sie gerne tiefer in die Geschichte des Spreewaldes eindringen möchten, sollten Sie unbedingt noch das Spreewaldmuseum am Altstadttor besuchen. Hier können Sie beispielsweise eine Lok und einen Waggon der Spreewaldbahn bestaunen, die einst durch die Region schnaufte.

Und nach dem Besuch des Spreewaldmuseums geht es ins Brauhaus Babben im Herzen der Altstadt. Bei einem zünftigen Lübbenauer Traditionsbier, das hier nach Originalrezeptur gebraut wird, lassen Sie den erlebnisreichen Tag ausklingen, bevor Sie den Rückweg zum Bahnhof durch die Poststraße antreten.

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3 Tipps für Ihren Streifzug durch Lübbenau

  1. Großer Spreewaldhafen

    Hier schlägt das Herz des Spreewaldes. Beinahe im Minutentakt fahren die vollbesetzten Kähne ein und aus. Nicht nur zur Hochsaison im Sommer, sondern auch in den Wintermonaten, dann aber dick eingemummelt in Decken und mit Heißgetränken versorgt, kann man von hier den Spreewald entdecken. In dieser Region ist der Kahn aber nicht nur das beliebteste, sondern auch das wichtigste Fortbewegungsmittel.   

  2. Spreewaldmuseum Lübbenau

    Ein Gemischt- und Kolonialwarenladen, eine originale Kürschnerwerkstatt, eine Schuhmacherei und die Leineweberei aus der Zeit von vor 100 Jahren lassen Sie in die Geschichte der Spreewälder Handwerkstraditionen eintauchen. Bestaunen Sie die original Spreewälder Trachten oder die Exponate der Spreewaldbahn.

  3. Brauhaus Babben

    Nach dem Altstadtbummel ist es Zeit in gemütlicher Atmosphäre des Brauhaus Babben ein original Lübbenauer Babbenbier zu genießen: Dunkel Spezial, Pils und saisonbedingt Märzen, Maibock, Weizen und Bockbier. Die Biere sind ungefiltert und nicht pasteurisiert und bieten somit das volle Aroma.

Lust auf ein weiteres Wassererlebnis?

Sie bleiben noch ein paar Tage länger in der Stadt? Oder planen schon den nächsten Besuch? Dann sollten Sie unbedingt das beliebteste aller Spreewald-Vergnügungen ausprobieren und sich im Kahn über die Kanäle gondeln lassen. Die Abfahrt ist am Großen Spreewaldhafen. Während der Kahnfährmann sein Rudel ins Wasser stakt, um den Kahn vorwärts zu bewegen, genießen Sie entspannt die vorüberziehende Landschaft.

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Kahnfahrt im Spreewald Kahnfahrt im Spreewald, Foto: TMB-Fotoarchiv/Paul Hahn

Tipps für die Kanutour und den Streifzug durch Lübbenau


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