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Wanderausstellung „Erziehung durch Arbeit. „Asoziale“ als Staatsfeinde in der DDR“

Ausstellung
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Die Ausstellung widmet sich einem weitgehend in Vergessenheit geratenen Kapitel der DDR-Geschichte: Die systematische Ausgrenzung, Disziplinierung und Kriminalisierung von Menschen, die als „asozial“ galten. Wer nicht dem Idealbild des „sozialistischen Menschen“ entsprach – etwa durch vermeintliche Arbeitsscheu, abweichenden Lebensstil oder die politische Haltung – wurde zum Staatsfeind erklärt. Medien, Behörden und Justiz prägten das Bild „asozialer Elemente“ als Gefahr für Ordnung, Arbeitsproduktivität und kollektive Moral.

„Erziehung durch Arbeit“ zeigt Fotos, Dokumente und filmische Zeitzeugen- und Experteninterviews, ergänzt um historisches Filmmaterial. Anhand der vierzehn Porträts kann den vielen Facetten der strafrechtlichen Verfolgung und Kriminalisierung nach Paragraf 249 und dessen Auswirkungen auf die weiteren Lebenswege nachgespürt werden. Darüber hinaus geht die Ausstellung auf die Vorläufer des Paragrafen 249 in Kaiserreich, Nationalsozialismus und der frühen DDR sowie Vorbilder in ČSSR und Sowjetunion ein. „Asoziale“ in Propaganda und Medien werden ebenso beleuchtet wie Wege in die Haft, Haftbedingungen und das Leben „danach“.

Zur Eröffnung sprechen Heide Schinowsky (Leiterin des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.), Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte des Deutschen Bundestages), Susanne Kschenka (Stellvertreterin der Beauftragten des Landes Brandenburgs zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur) und Dr. Sebastian Richter (Außenstellenleiter Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)). Im Anschluss ist Dr. Eva Fuchslocher (eine der Kuratorinnen der Ausstellung) im Gespräch mit dem Zeitzeugen Thomas Pflug.

Eine Wanderausstellung von exhibeo e.V. – Gesellschaft für politische, kulturelle und historische Forschung und Bildung, realisiert in Kooperation mit der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) und mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur des Deutschen Bundestages. Die Präsentation der Ausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus wird gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). Die Eröffnungsveranstaltung findet in Kooperation mit dem Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv statt.

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Foto: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., Lizenz: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
Foto: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., Lizenz: Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
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Die Ausstellung widmet sich einem weitgehend in Vergessenheit geratenen Kapitel der DDR-Geschichte: Die systematische Ausgrenzung, Disziplinierung und Kriminalisierung von Menschen, die als „asozial“ galten. Wer nicht dem Idealbild des „sozialistischen Menschen“ entsprach – etwa durch vermeintliche Arbeitsscheu, abweichenden Lebensstil oder die politische Haltung – wurde zum Staatsfeind erklärt. Medien, Behörden und Justiz prägten das Bild „asozialer Elemente“ als Gefahr für Ordnung, Arbeitsproduktivität und kollektive Moral.

„Erziehung durch Arbeit“ zeigt Fotos, Dokumente und filmische Zeitzeugen- und Experteninterviews, ergänzt um historisches Filmmaterial. Anhand der vierzehn Porträts kann den vielen Facetten der strafrechtlichen Verfolgung und Kriminalisierung nach Paragraf 249 und dessen Auswirkungen auf die weiteren Lebenswege nachgespürt werden. Darüber hinaus geht die Ausstellung auf die Vorläufer des Paragrafen 249 in Kaiserreich, Nationalsozialismus und der frühen DDR sowie Vorbilder in ČSSR und Sowjetunion ein. „Asoziale“ in Propaganda und Medien werden ebenso beleuchtet wie Wege in die Haft, Haftbedingungen und das Leben „danach“.

Zur Eröffnung sprechen Heide Schinowsky (Leiterin des Menschenrechtszentrum Cottbus e. V.), Evelyn Zupke (SED-Opferbeauftragte des Deutschen Bundestages), Susanne Kschenka (Stellvertreterin der Beauftragten des Landes Brandenburgs zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur) und Dr. Sebastian Richter (Außenstellenleiter Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)). Im Anschluss ist Dr. Eva Fuchslocher (eine der Kuratorinnen der Ausstellung) im Gespräch mit dem Zeitzeugen Thomas Pflug.

Eine Wanderausstellung von exhibeo e.V. – Gesellschaft für politische, kulturelle und historische Forschung und Bildung, realisiert in Kooperation mit der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e. V. (UOKG) und mit Unterstützung der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur des Deutschen Bundestages. Die Präsentation der Ausstellung in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus wird gefördert durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD). Die Eröffnungsveranstaltung findet in Kooperation mit dem Bundesarchiv/Stasi-Unterlagen-Archiv statt.

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Weitere Informationen:

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Tel.: 035433-72299
Fax: 035433-72228

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