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Unterwegs zum einsamen Urgestein

Länge: 36 km
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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension
Eine abwechslungsreiche Strecke durch den Naturpark, teilweise abseits der gängigen Routen, zu einer geologischen Besonderheit des Naturparks, den Rothsteiner Felsen. Für Landschaftsentdecker, die gemütliche, ereignisreiche Touren mögen und dafür auch gerne mal auf einen Waldweg abbiegen.
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Länge: 36 km
Start / Ziel: erlebnisReich Schloss Doberlug
Logo / Wegstreckenzeichen: keine Angaben

Die Radtour startet am Naturparkzentrum erlebnisREICH Naturpark im Schloss Doberlug. Wer möchte, informiert sich über die Besonderheiten entlang der Strecke mit Hilfe der interaktiven Ausstellung. Ein Besuch lohnt, denn die Informationen über Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten entlang der Route können auf dem Handy gespeichert und mitgenommen werden. Der Ausschilderung nach Lindena folgend gelangt man schnell zum ersten Anlaufpunkt, der Dorfkirche. Der untere Teil ist aus Raseneisenstein gebaut, das die Menschen damals aus den Flussniederungen der Kleinen Elster gewannen. Durch Lindena hindurch folgt die Strecke der Straße bis zur Kleinen Elster. Über den Fluss, dann nicht die Abzweigung in den landwirtschaftlichen Weg verpassen, der teils über Wiesen mit Weißdornhecken, teils durch lichten Wald bis nach Schadewitz führt. Zur Linken fließt parallel die Kleine Elster. Der Weg kommt an einer Stelle bis an eine der renaturierten Flusschleifen heran. Ein kleiner Pfad kurz vor Schadewitz führt zu einer weiteren kleine Flussschleife, bei der eine ausführliche Tafel über Hintergründe der Begradigung und Renaturierung der Kleinen Elster informiert.  

In Schadewitz geht die Tour über die Brücke und am Ortsausgang erneut in einen Feldweg, der bald darauf durch einen Kiefernforst am Fliegerberg vorbei nach Thalberg führt. Der ehemals waldfreie Fliegerberg ist in den dreißiger Jahren zur vormilitärischen Ausbildung genutzt worden. Acht Männer brauchte es, um einen starken Gummizug so weit zu spannen, dass Schulgleiter auf Segelfluggeschwindigkeit und in die Luft gebracht werden konnten. Der nächste Anlaufpunkt ist die Flussschleife und der heilige Hain kurz vor Prestewitz. Hierzu weicht die Strecke erneut von der Straße ab, ein schattiger Waldweg führt in das Landschaftsschutzgebiet.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum eigentlichen Ziel der Rundtour, dem Rothsteiner Felsen. Ab Prestewitz schlängelt sich der gut ausgeschilderte Radweg durch die Felder bis Rothstein. Der Felsen ist, etwas hinter dem Kiefernwald versteckt, in Richtung Ortsausgang Wahrenbrück bei einem Waldparkplatz zu finden. Sein Gestein „Kieselsinterhornsteinwacke“ ist uralt und exisitiert in dieser Form nur wenige Male auf der Welt. Heute überragt der Rothsteiner Felsen die umliegende Landschaft nur noch mit etwa 15 Metern Höhe, war er doch früher begehrter Baustoff z.B. für den Lubwartturm in Bad Liebenwerda. Zahlreiche überdachte Sitzgruppen laden entlang des Weges zu einer Picknickpause ein. Auch auf dem Rückweg gibt es noch einiges zu entdecken. Von Rothstein Richtung Tröbitz zweigt schon bald hinter der Ortschaft "Domsdorf Siedlung" die ehemalige Kohlebahntrasse ab. Im Gebiet des Naturparks waren in der knapp 150 Jahren währenden Zeit der Kohleindustrie 40 Kohlegruben aktiv. Von August 1957 bis 1991 fuhr auf dem jetzigen Radweg eine Industriebahn, um die Brikettfabriken in Wildgrube und Domsdorf mit Rohbraunkohle zu versorgen.  Vom Aussichtsturm am „Restloch 124“ bekommt man eindrucksvoll einen Blick in die Geschichte dieser Ära. Eine letzte Attraktion auf der Route ist das Naturschutzgebiet Schadewitz, in der die Niederlausitzer Tieflandfichte wächst. Im Mix alter Bäume und jungem Unterwuchs kann man Tannen- und Haubenmeise erspähen oder den Fichtenkreuzschnabel im Flug sein hartes gip-gip-gip rufen hören. Ab Schönborn führt ein straßenbegleitender Radweg zurück zum Schoss Doberlug.

Autorentipp: Ein kostenfreies Faltblatt mit der Beschreibung der Tour liegt im Empfangsbereich des Schloss Doberlug aus.
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Eine abwechslungsreiche Strecke durch den Naturpark, teilweise abseits der gängigen Routen, zu einer geologischen Besonderheit des Naturparks, den Rothsteiner Felsen. Für Landschaftsentdecker, die gemütliche, ereignisreiche Touren mögen und dafür auch gerne mal auf einen Waldweg abbiegen.
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Die Radtour startet am Naturparkzentrum erlebnisREICH Naturpark im Schloss Doberlug. Wer möchte, informiert sich über die Besonderheiten entlang der Strecke mit Hilfe der interaktiven Ausstellung. Ein Besuch lohnt, denn die Informationen über Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten entlang der Route können auf dem Handy gespeichert und mitgenommen werden. Der Ausschilderung nach Lindena folgend gelangt man schnell zum ersten Anlaufpunkt, der Dorfkirche. Der untere Teil ist aus Raseneisenstein gebaut, das die Menschen damals aus den Flussniederungen der Kleinen Elster gewannen. Durch Lindena hindurch folgt die Strecke der Straße bis zur Kleinen Elster. Über den Fluss, dann nicht die Abzweigung in den landwirtschaftlichen Weg verpassen, der teils über Wiesen mit Weißdornhecken, teils durch lichten Wald bis nach Schadewitz führt. Zur Linken fließt parallel die Kleine Elster. Der Weg kommt an einer Stelle bis an eine der renaturierten Flusschleifen heran. Ein kleiner Pfad kurz vor Schadewitz führt zu einer weiteren kleine Flussschleife, bei der eine ausführliche Tafel über Hintergründe der Begradigung und Renaturierung der Kleinen Elster informiert.  

In Schadewitz geht die Tour über die Brücke und am Ortsausgang erneut in einen Feldweg, der bald darauf durch einen Kiefernforst am Fliegerberg vorbei nach Thalberg führt. Der ehemals waldfreie Fliegerberg ist in den dreißiger Jahren zur vormilitärischen Ausbildung genutzt worden. Acht Männer brauchte es, um einen starken Gummizug so weit zu spannen, dass Schulgleiter auf Segelfluggeschwindigkeit und in die Luft gebracht werden konnten. Der nächste Anlaufpunkt ist die Flussschleife und der heilige Hain kurz vor Prestewitz. Hierzu weicht die Strecke erneut von der Straße ab, ein schattiger Waldweg führt in das Landschaftsschutzgebiet.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum eigentlichen Ziel der Rundtour, dem Rothsteiner Felsen. Ab Prestewitz schlängelt sich der gut ausgeschilderte Radweg durch die Felder bis Rothstein. Der Felsen ist, etwas hinter dem Kiefernwald versteckt, in Richtung Ortsausgang Wahrenbrück bei einem Waldparkplatz zu finden. Sein Gestein „Kieselsinterhornsteinwacke“ ist uralt und exisitiert in dieser Form nur wenige Male auf der Welt. Heute überragt der Rothsteiner Felsen die umliegende Landschaft nur noch mit etwa 15 Metern Höhe, war er doch früher begehrter Baustoff z.B. für den Lubwartturm in Bad Liebenwerda. Zahlreiche überdachte Sitzgruppen laden entlang des Weges zu einer Picknickpause ein. Auch auf dem Rückweg gibt es noch einiges zu entdecken. Von Rothstein Richtung Tröbitz zweigt schon bald hinter der Ortschaft "Domsdorf Siedlung" die ehemalige Kohlebahntrasse ab. Im Gebiet des Naturparks waren in der knapp 150 Jahren währenden Zeit der Kohleindustrie 40 Kohlegruben aktiv. Von August 1957 bis 1991 fuhr auf dem jetzigen Radweg eine Industriebahn, um die Brikettfabriken in Wildgrube und Domsdorf mit Rohbraunkohle zu versorgen.  Vom Aussichtsturm am „Restloch 124“ bekommt man eindrucksvoll einen Blick in die Geschichte dieser Ära. Eine letzte Attraktion auf der Route ist das Naturschutzgebiet Schadewitz, in der die Niederlausitzer Tieflandfichte wächst. Im Mix alter Bäume und jungem Unterwuchs kann man Tannen- und Haubenmeise erspähen oder den Fichtenkreuzschnabel im Flug sein hartes gip-gip-gip rufen hören. Ab Schönborn führt ein straßenbegleitender Radweg zurück zum Schoss Doberlug.

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