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  • Stadtmauer von Jüterbog,
        
    

        Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann Stadtmauer von Jüterbog, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
    Mit DB Regio Nordost nach Jüterbog

    Erleben Sie den mittelalterlichen Charme der Fläming-Stadt und informieren Sie sich über die günstige und bequeme Anreise mit der Bahn.

    Erleben Sie den mittelalterlichen Charme der Fläming-Stadt und informieren Sie sich über die günstige und bequeme Anreise mit der Bahn.
    Ort: Jüterbog

Mittelalterflair in historischen Gassen Mit DB Regio Nordost nach Jüterbog

Anreiseempfehlung:

Ab Berlin Hbf stündlich mit dem RE 3, Fahrzeit: ca. 50 Minuten. Vom Bahnhof in die Altstadt mit Bus 758 (Mo-Fr) oder 754 und 761 (am Wochenende) oder zu Fuß auf dem ausgeschilderten "Spitzbubenweg" bzw."Luther-Tetzel-Weg" (20 Minuten).

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DB-Reformationsausflüge Karte Jüterbog DB-Reformationsausflüge Karte Jüterbog, Foto: terra press GmbH/terra press GmbH

Machen Sie Ihr Smartphone zum Tourenbegleiter

Mit der neuen, kostenfreien App DB Ausflug haben Sie detaillierte Tourentipps für Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus inklusive Service-Infos zur Verfügung. Für Familien, Genießer und Abenteurer. Alles auf einen Klick: von Kanu- bis Wander- oder Radtour, von Badespaß bis Kulturtrip. Einfach die App downloaden und losfahren.

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  • App DB Ausflug App DB Ausflug, Foto: Deutsche Bahn AG/Shutterstock.com

Wo die Reformation ins Rollen kam...

Vor über 500 Jahren, zu Beginn der Reformation, lockte die Stadt im Fläming die Gläubigen in Scharen an. Denn hier betrieb Dominikanermönch Tetzel seinen Ablasshandel und versprach die Befreiung von Sünden gegen bare Münze. Das Geld sammelte er in dem legendären „Tetzelkasten“. Es sollte zur Finanzierung des Petersdomes in Rom dienen. Als immer mehr Christen aus Wittenberg nach Jüterbog fuhren, um sich Ablassbriefe zu kaufen, verfasste Luther aus Verärgerung seine berühmten 95 Thesen. Jüterbog wurde somit zur „Stadt des Anstoßes der Reformation“.

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Jüterbog war im Mittelalter eine geachtete Handelsstadt. Sie war Treffpunkt für politische Verhandlungen, die „Fürstentreffen“. Zwischen 1355 und 1623 soll es mindestens zehn solcher hochkarätigen Runden gegeben haben. Am bekanntesten ist der Fürstentag von 1611, zu dem 24 Fürsten samt Anhang angereist kamen, um sieben Wochen lang strittige Fragen zu erörtern. Den Dreißigjährigen Krieg konnten sie nicht verhindern. Dieses Treffen ist der Anlass zum alljährlichen Altstadtfest, dem „Fürstentag“. Zwischen Mönchenkloster, Rathaus, St. Nikolai und den Resten der Stadtmauer präsentiert Jüterbog nicht nur zu diesem Anlass mittelalterliches Flair.

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Auf Zeitreise im Kulturquartier Mönchenkloster

Beginnen Sie Ihre Erkundungstour am Mönchenkloster aus dem Jahr 1480. Nach einer kompletten Umgestaltung überrascht der einstige Kirchenraum als Ort für kulturelle Einrichtungen. Im Mitmachmuseum können sich Kinder spannende Entdeckungsreise in die Zeit der Reformation begeben. Mit Unterstützung der Klostermaus „Franzi“ lässt sich das Mittelalter an 16 Stationen mit allen Sinnen erspüren, herumexperimentieren und staunen. Rechte Winkel ohne Wasserwaage, Rechnen ohne Taschenrechner – damals kein Problem, wie man hier erfährt. Und auch die Stadtinformation ist hier untergebracht, wo Sie man Ihnen gerne behilflich ist. 

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Ablassbrief im Mönchenkloster in Jüterbog Ablassbrief im Mönchenkloster in Jüterbog, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Ein echter Blickfang: das Rathaus

Wenn nicht gerade Wochenmarkt für Produkte aus der Region ist, haben Sie auf dem Marktplatz freie Sicht auf das Rathaus in feinster Backsteingotik. Es diente in den Jahren nach der Reformation als repräsentativer Ort für diplomatische Zusammenkünfte. Zehn solcher europaweiten „Fürstentreffen“ sind in die Geschichte eingegangen. 

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Rathaus in Jüterbog Rathaus in Jüterbog, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Ein überragendes Kirchenbauwerk

Die Nikolaikirchstraße führt Sie an Altstadthäusern vorbei zu jener Kirche, die mit ihren zwei unterschiedlichen Turmspitzen schon von weitem die Silhouette der Stadt bestimmt: die St. Nikolaikirche. Wenn Sie die 217 Stufen hinaufklettern, werden Sie durch eine atemberaubende Aussicht aus 46 Metern Höhe auf Jüterbog und den Niederen Fläming belohnt. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis zum Kloster Zinna. Die Größe der Kirche und die prächtige Ausmalung sind eindrucksvolles Zeugnis des damaligen Wohlstandes der Stadt. Zu den Kostbarkeiten der Kirche gehört der legendäre Tetzelkasten.

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Kapelle in der Nikolaikirche Jüterbog Kapelle in der Nikolaikirche Jüterbog, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Tipp für die kulinarische Pause

Lassen Sie sich lukullisch verwöhnen oder genießen Sie eine Kaffeespezialität in Hermanns Restaurant im Hotel zum Goldenen Stern hinter dem Rathaus auf der rechten Seite des Marktplatzes. Hier wird junge, regionale Küche serviert. Oder gönnen Sie sich etwas Erfrischendes im gemütlichen Biergarten der Tetzelstuben direkt am Heilig-Geist-Platz mit der Luthereiche.

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Das Restaurant Tetzelstuben in der Jüterboger Altstadt Das Restaurant Tetzelstuben in der Jüterboger Altstadt, Foto: TMB-Fotoarchiv/Anja Bruckbauer

Wenn Sie noch mehr Zeit haben…

Besuchen Sie das Kloster Zinna, das mit den Buslinien 754 und 761 in nur wenigen Minuten Fahrzeit vom Zinnaer Tor der nördlichen Altstadt in Jüterbog zu erreichen ist. Das Kloster ist eindrucksvolles Zeugnis des Wirkens der Zisterziensermönche im Kolonialland östlich der Elbe.

Tipp: Mit einem gültigen Bahnticket erhalten Sie ermäßigten Eintritt in das Klostermuseum im Abthaus, die Klosterdestillerie im Siechenhaus und die Ausstellung im Webhaus.

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Außenansicht des Klosters Zinna Außenansicht des Klosters Zinna, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann

Mit dem Rad durch die Umgebung

Mit dem Rad können Sie auf den Radrouten Historische Stadtkerne (Route 4 + Route 5) noch mehr zur Geschichte der Reformation in Brandenburg buchstäblich "erfahren" und zugleich weitere schmucke Altstädte entdecken: statt mit einer Luthereiche wie Jüterbog kann Treuenbrietzen mit einer uralten Lutherlinde aufwarten, um die sich manche Legende rankt und Herzberg/Elster schmückt sich mit einem Denkmal für den Reformator Philipp Melanchthon, dessen Bildungsreform die Reformation von Herzberg aus Schule machen ließ. 

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Lutherlinde in Treuenbrietzen Lutherlinde in Treuenbrietzen, Foto: TMB-Fotoarchiv/Steffen Lehmann
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